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Religio Athletae

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Religio Athletae (dt.: Die Religion des Athleten) ist nach Pierre de Coubertin die quasi-religiöse Hingabe, mit der Spitzensportler ihren Sport betreiben, an ein positives Ergebnis glauben und sich im fairen Wettstreit mit anderen messen.<ref>Pierre de Coubertin: L'OLYMPISME MODERNE. http://library.la84.org/OlympicInformationCenter/RevueOlympique/1949/BDCF13/BDCF13k.pdf</ref> Demnach entspricht der Wettkampf dem Ritual eines Gottesdienstes, die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist das zu erstrebende Maximum der religio athletae. Sie kann als ein wesentlicher Bestandteil des Olympismus gelten.<ref>Jim Perry: The ‘Religio Athletae’, Olympism and Peace (in Parry J, et al: Sport and Spirituality, Routledge 2007, pp. 201–214)</ref> Coubertin hat die am Ende des 19. Jahrhunderts verbreitete Idee von Arthur Alfred Lynch<ref>A.A. Lynch: Religio athletae. London : Remington & Co. 1895</ref> übernommen, der sie in Versform verherrlicht hat.<ref>Arnd Krüger: The Origins of Pierre de Coubertins Religio Athletae. http://library.la84.org/SportsLibrary/Olympika/Olympika_1993/olympika0201g.pdf</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />