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Reverberation Mapping

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Reverberation Mapping ist eine astrophysikalische Technik zum Messen von Strukturen der Broad Emission-Line Region (BLR) um ein supermassereiches Schwarzes Loch im Zentrum einer aktiven Galaxie und zur Schätzung der Masse des Lochs. Es wird primär als ein Masseschätzverfahren betrachtet, d. h., die Masse wird direkt aus der Bewegung gemessen, welche die Gravitation im nahegelegenen Gas verursacht.<ref name="DEGN"></ref>

Die Masse des schwarzen Loches wird mit folgender Formel bestimmt:

<math>

GM_\bullet = f R_\mathrm{BLR} (\Delta V)^2 . </math>

In dieser Formel ist

  • ΔV das quadratische Mittel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) der Gasbewegung in der BLR in der Nähe des schwarzen Loches, gemessen anhand der Dopplerausbreitung ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) der gasförmigen Emissionslinien.
  • RBLR ist der Radius der broad-line region.
  • G ist die Gravitationskonstante.
  • f ist ein dürftig bekannter ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) Formfaktor, der von der Gestalt/Form der BLR abhängt.

Das größte Problem bei der Anwendung dieser Formel ist die Messung von RBLR. Eine Standardtechnik zur Messung basiert auf dem Fakt, dass sich die Emissionslinienflussdichten stark verändern als Reaktion auf Änderungen im Kontinuum, d. h. das Licht von der Akkretionsscheibe nahe dem schwarzen Loch („Nachhall“) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref>B. M. Peterson, K. Horne: Reverberation Mapping of Active Galactic Nuclei. 26. Juli 2004, doi:10.1002/asna.200310207, arxiv:astro-ph/0407538.</ref> Des Weiteren ist zu beachten, dass die Veränderungen der Emissionslinien verzögert zur Änderung im Kontinuum stattfinden. Wird angenommen, dass die Verzögerung auf die Lichtlaufzeit zurückzuführen ist, kann die Größe der BLR gemessen werden.

Nur eine kleine Handvoll AGNs (weniger als 40) wurden auf diesen Weg genau abgebildet. Ein alternativer Ansatz besteht darin, eine empirische Korrelation zwischen RBLR und der Kontinuumleuchtkraft zu verwenden.<ref name="DEGN" />

Eine andere Unsicherheit ist der Wert von f. Grundsätzlich könnte die Reaktion der BLR auf Variationen im Kontinuum verwendet werden, um die dreidimensionale Struktur des BLR abzubilden. In der Praxis ist die Menge und die Qualität der Daten, die erforderlich sind, um eine solche Dekonvolution durchzuführen, unerschwinglich. Bis ungefähr 2004 wurde f ab initio auf Basis von simplen Strukturmodellen des BLR festgelegt. In jüngster Zeit wurde der Wert von f so ermittelt, dass die M–sigma Relation für aktive Galaxien mit der M-Sigma-Relation für ruhige Galaxien bestmöglich vereinbar ist.<ref name="DEGN" /> Wenn f auf diese Weise ermittelt wird, wird reverberation mapping zu einer „sekundären“ statt einer „primären“ Masseschätztechnik.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Reverberation Mapping. (PDF) 2005, abgerufen am 29. Dezember 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />