Rewari
| Rewari | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Staat: | ||||||
| Bundesstaat: | Haryana | |||||
| Distrikt: | Rewari | |||||
| Subdistrikt: | Rewari | |||||
| Lage: | 28° 12′ N, 76° 37′ O
{{#coordinates:28,198055555556|76,618055555556|primary
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dim=20000 | globe= | name= | region=IN-HR | type=city
}} |
| Höhe: | 250 m | |||||
| Fläche: | 22,5 km² | |||||
| Einwohner: | 143.021 (2011)<ref>Rewari – Census 2011 </ref> | |||||
| Bevölkerungs- dichte: |
6356 Ew./km² | |||||
Rewari ist eine Stadt (Municipal Council) mit ca. 160.000 Einwohnern im Süden des indischen Bundesstaats Haryana; sie ist das Zentrum der Ahirwal-Region.
Lage und Klima[Bearbeiten]
Rewari liegt gut 90 km südwestlich der indischen Hauptstadt Delhi in einer Höhe von 250 m.<ref>Rewari – Karte mit Höhenangaben</ref> Die Stadt ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Distrikts. Das Klima in Rewari wird als lokales Steppenklima bezeichnet. In der Monsunzeit (Juli bis Mitte September) fallen ca. 90 % aller Niederschläge. Der durchschnittliche Jahresniederschlag beträgt 542 mm. Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 25,2 °C.<ref>Rewari – Klimatabellen</ref>
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | 1991 | 2001 | 2011 |
| Einwohner | 75.342 | 100.684 | 143.021 |
Das enorme Bevölkerungswachstum der letzten Jahrzehnte ist im Wesentlichen auf die anhaltende Zuwanderung von Kleinbauern und Tagelöhnern aus den umliegenden Dörfern zurückzuführen.<ref>Rewari – Bevölkerungsentwicklung</ref> Gut 97 % der Bevölkerung sind Hindus und nur knapp 1 % sind Moslems; der Rest entfällt auf andere Glaubensgemeinschaften (Jains, Sikhs, Christen, Buddhisten).<ref>Rewari – Bevölkerungszusammensetzung etc.</ref> Man spricht Hindi und Haryanvi.
Wirtschaft[Bearbeiten]
Das Umland von Rewari ist weitgehend kleinbäuerlich strukturiert. Die Stadt selbst war bekannt wegen ihrer Kupfer- und Messingschmiede; inzwischen ist dieser Wirtschaftszweig weitgehend mechanisiert.<ref>Rewari – Wirtschaft</ref> Rewari ist heute ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, außerdem kreuzen sich hier mehrere Fernstraßen.<ref>Rewari – Distriktskarte etc.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Die Geschichte der Stadt reicht wahrscheinlich bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurück; einige behaupten sogar, dass Gautama Buddha in seinem letzten Lebensjahr hier vorbeigekommen sein soll. Im Mogulreich spielte Rewari eine Nebenrolle; im 18. Jahrhundert fiel die Stadt zeitweise an die Marathen und im 19. Jahrhundert an die Briten.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Trotz seiner langen Geschichte verfügt Rewari kaum über kulturell oder historisch bedeutsame Bauten; selbst die vier Stadttore stammen erst aus der Kolonialzeit.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Hemu, der Heerführer und erste Minister des letzten Suriden-Herrschers Adil Shah Suri, verbrachte in Rewari seine frühen Jugendjahre.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>
