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Richard Harney

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Richard „Hacksaw“ Harney (* 16. Juli 1902 in Money (Mississippi); † 25. Dezember 1973 in Jackson (Mississippi)<ref>Lebensdaten und Diskographie</ref>) war ein US-amerikanischer Blues-Gitarrist (auch Pianist).

Harney trat in den 1920er-Jahren mit seinem Bruder Maylon als Pet & Can auf und war dann als Begleitmusiker für verschiedene Sänger tätig;<ref>http://www.rootsandrhythm.com/roots/BLUES%20&%20GOSPEL/blues_h1b.htm</ref> 1927 nahm er mit Pearl Dickson und Walter „Pat“ Rhodes für Columbia Records auf. Nachdem sein Bruder in einem Juke Joint ermordet worden war, arbeitete er hauptberuflich als Klavierstimmer und -reparateur im Raum Memphis (Tennessee). Daneben spielte er mit Robert Lockwood junior, Robert Johnson und Big Joe Williams.<ref>Edward Komara, Peter Lee Blues Encyclopedia 2004, Seite 409</ref> Sein Spitzname Hacksaw kam von einer Bügelsäge, die er in seinem Werkzeugkoffer mit sich trug. Erst Ende der 1960er-Jahre wurde Harney wiederentdeckt und er nahm 1972 zehn Titel für das Label Adelphi Records auf, erschienen auf dem Album Sweet Man. Harney spielte Piedmont-Fingerstyle-Blues, vermischt mit Ragtime-Einflüssen, ähnlich dem Spiel von Blind Blake. Die meisten seiner Titel sind Up-tempo Instrumentalnummern. Ein Jahr nach seinen letzten Aufnahmen starb Harney;<ref>http://www.thebluestrail.com/artists/mus_hharn.htm</ref> er wurde in einem Armengrab auf dem Raymond Cemetery in Raymond (Mississippi) beigesetzt.<ref>Bob L. Eagle, Eric S. LeBlanc: Blues: A Regional Experience. 2013, Seite 188</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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