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Robert Oehle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basketballspieler
Basketballspieler
Robert Oehle
Spielerinformationen
Geburtstag 22. Mai 1988 (38 Jahre)
Geburtsort Gütersloh, Deutschland
Größe 209 cm
Position Center
Trikotnummer 11, 13, 31, 34, 40
Vereine als Aktiver
bis 2006 0 DeutschlandDeutschland DJK Grün-Weiß Rheda
2006–2010 DeutschlandDeutschland Paderborn Baskets
2010–2011 DeutschlandDeutschland Saar-Pfalz Braves
2011–2012 DeutschlandDeutschland LTi Gießen 46ers
2012–2014 DeutschlandDeutschland Walter Tigers Tübingen
2014–2016 DeutschlandDeutschland Nürnberger BC
2016–2018 DeutschlandDeutschland Oettinger Rockets Gotha
2018–2019 DeutschlandDeutschland Nürnberg Falcons BC
2019–2021 DeutschlandDeutschland Artland Dragons
2021–2024 DeutschlandDeutschland Eisbären Bremerhaven
2024–2026 DeutschlandDeutschland Artland Dragons
Vereine als Trainer
seit 2024 DeutschlandDeutschland TSV Quakenbrück (Jugend)<ref>Manche Geschichten enden nicht mit dem letzten Spiel. In: TSV Quakenbrück. 11. Juli 2026, abgerufen am 11. Juli 2026.</ref>

Robert Oehle (* 22. Mai 1988 in Gütersloh) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler. Oehle begann seine Karriere beim damaligen Erstligisten Paderborn Baskets, bevor er nach dem Abstieg zum Zweitligisten Saar-Pfalz Braves wechselte. Ab 2011 spielte er wieder drei Saisons in der höchsten Spielklasse Basketball-Bundesliga für die LTi Gießen 46ers und Walter Tigers Tübingen. Er spielte dann beim Zweitligisten Nürnberg, stieg mit Gotha in die erste Liga auf und kehrte später nach Franken zurück. Er beendete seine Karriere 2026 beim Zweitligisten Artland Dragons.

Karriere[Bearbeiten]

Oehle lernte das Basketballspiel beim DJK Grün-Weiß aus Rheda, bevor er ab 2006 innerhalb des Kooperationsprogramms Talentoffensive OWL in der Juniorenmannschaft des damaligen Erstligist-Aufsteigers Paderborn Baskets in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) zum Einsatz kam. In der Basketball-Bundesliga 2007/08 kam er zu seinen ersten drei Kurzeinsätzen in der höchsten deutschen Spielklasse,<ref name="statistik_bbl"/> aber er konnte sich trotzdem in den Kader der deutschen U20-Juniorennationalmannschaft spielen. In der folgenden Saison 2008/09, als die Paderborner den erstmaligen Einzug in die Play-offs um die deutsche Meisterschaft erreichten, kam Oehle über insgesamt neun weitere Kurzeinsätze nicht hinaus. Nach Liquiditätsproblemen des Vereins wurde die Mannschaft zur folgenden Saison komplett umgebaut und unter dem neuen Trainer Olaf Stolz kam auch Oehle zu regelmäßigen Einsätzen mit durchschnittlich mehr als zwölf Minuten Einsatzzeit pro Spiel. Jedoch war die Mannschaft kaum noch konkurrenzfähig und stieg als Tabellenletzter nach der Basketball-Bundesliga 2009/10 aus der höchsten Spielklasse wieder ab.

Nach dem Abstieg wechselte Oehle zum neuen Ligakonkurrenten Saar-Pfalz Braves aus Homburg, mit denen er in der zweithöchsten Spielklasse ProA 2010/11 den fünften Platz vor seinem ehemaligen Verein belegte. Zur folgenden Saison ging Oehle, der beim Zweitligisten zu den Leistungsträgern gehört hatte, zurück in die höchste Spielklasse, wo er einen Vertrag beim Altmeister LTi Gießen 46ers bekam. In Gießen kam Oehle in der Basketball-Bundesliga 2011/12 wieder auf eine Einsatzzeit von knapp zwölf Minuten wie in seiner letzten Saison in Paderborn. Auch sportlich war man nur bedingt erfolgreicher, als die Gießener auf dem vorletzten Tabellenplatz den Klassenerhalt nur durch den Erwerb einer Wildcard erreichten. Oehle wechselte für die beiden folgenden Spielzeiten zum Ligakonkurrenten Walter Tigers aus Tübingen. Nachdem die Tübinger in der Basketball-Bundesliga 2012/13 auf dem zehnten Tabellenplatz den Einzug in die Play-offs nur vergleichsweise knapp verpasst hatten, rutschten die Tigers in der Saison 2013/14 in den Tabellenkeller und retteten sich auf dem drittletzten Tabellenplatz nur knapp vor dem Abstieg. Oehle entwickelte sich bei den Tübigern nur bedingt weiter und kam auf eine durchschnittliche Einsatzzeit von etwas weniger als zehn Minuten pro Spiel.<ref name="statistik_bbl"/> Nach einer Verletzung zum Saisonende<ref>Knöcherner Sehnenabriss am linken Mittelfuß - wochenlange Pause für Robert Oehle! Tigers Tübingen, 26. Februar 2014, abgerufen am 6. Februar 2015 (Medienmitteilung).</ref> wurde sein Vertrag nicht verlängert. Daraufhin wechselte Oehle zum ehemaligen Erstligisten aus Nürnberg, der in der ProA unter dem Sponsorennamen Rent4office firmierte.

Im Sommer 2016 verließ er die Franken nach zweijähriger Amtszeit und schloss sich einem anderen Verein der 2. Bundesliga ProA an, den Oettinger Rockets Gotha.<ref>Rockets verpflichten Center Robert Oehle. In: 2. Basketball-Bundesliga. 4. Juli 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 11. Juli 2026.</ref> Im Frühjahr 2017 feierte er mit den Thüringern als ProA-Vizemeister den Bundesliga-Aufstieg.<ref>Thomas Rudolph: Unfassbare Aufholjagd: Gotha Rockets steigen in die Bundesliga auf. In: Thüringer Allgemeine. 4. Mai 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 11. Juli 2026.</ref> Oehle hatte mit Mittelwerten von 10,8 Punkten und 5,8 Rebounds (in 40 Spielen) zu diesem Erfolg beigetragen.

Er spielte in der Saison 2017/18 zunächst für die Thüringer in der Bundesliga, im Januar 2018 kehrte er zum Zweitligisten Nürnberg zurück,<ref>Nürnberg Falcons holen Robert Oehle zurück. In: Nürnberg Falcons BC. 23. Januar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 11. Juli 2026.</ref> der anders als während seiner ersten Amtszeit nun den Namen Falcons BC trug. Er schaffte mit Nürnberg in der Saison 2018/19 als ProA-Vizemeister den sportlichen Bundesliga-Aufstieg.<ref>Herzschlagfinale! Falcons schrammen an Meisterschaft vorbei. In: Nordbayern.de. 4. Mai 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 2. März 2024.</ref> Oehle trug zu diesem Erfolg mit 13,7 Punkten und 6,4 Rebounds je Begegnung erheblich bei.<ref>Robert Oehle. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 11. Juli 2026.</ref> Allerdings blieb Oehle in der zweiten Liga, indem er ein Angebot der Artland Dragons aus Quakenbrück annahm.<ref>Vom Falken zum Drachen: Artland Dragons verpflichten Robert Oehle. In: Artland Dragons. 5. Juni 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 11. Juli 2026.</ref> Er war 2020/21 zweitbester Korbschütze der Quakenbrücker (13,2 Punkte/Spiel) und bester Rebounder der Mannschaft (7,5 Rebounds/Spiel).<ref>Artland Dragons - ProA - 2020/2021. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 15. Juli 2021.</ref> Im Sommer 2021 ging er innerhalb der zweiten Liga zu den Eisbären Bremerhaven.<ref>Eisbären verpflichten Center Robert Oehle. In: Nord24.de. 15. Juli 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 15. Juli 2021.</ref>

Er blieb drei Jahre in Bremerhaven und kehrte 2024 nach Quakenbrück (ebenfalls zweite Liga) zurück.<ref>Robert Oehle kehrt zu den Dragons zurück. In: 2. Basketball-Bundesliga. 23. Juni 2024, abgerufen am 23. Juni 2024.</ref> Dort beendete er 2026 seine Karriere.<ref>Ein Großer sagt „Tschüss“. In: Artland Dragons. 11. Juli 2026, abgerufen am 11. Juli 2026.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="statistik_bbl">Spieler-Statistik – Robert Oehle. Basketball-Bundesliga, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 6. Februar 2015 (Profil auf Statistikseiten).</ref> </references>