Robert Schimrigk
Robert Schimrigk (* 5. Februar 1904 in Wickenrode; † 5. September 1976 in Dortmund) war ein deutscher Nervenarzt und ärztlicher Standespolitiker.
Leben und Wirken[Bearbeiten]
Robert Schimrigk studierte an den Universitäten Marburg und Münster Medizin. Er war seit 1924 Mitglied der Burschenschaft Alemannia Marburg,<ref>Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 426.</ref> der er bis zu seinem Tode als Alter Herr angehörte.<ref>Unsere Toten. In: Burschenschaftliche Blätter, 92. Jg. (1977), H. 8, S. 221.</ref> Er wurde 1931 approbiert und 1933 in Münster zum Dr. med. promoviert.<ref name="ärzteblatt">Robert Schimrigk †. In: Deutsches Ärzteblatt. Heft 39, 23. September 1976, S. 2464. (Digitalisat)</ref><ref>Robert Schimrigk: Über progressive Paralyse nach überstandener Malaria. Münster, Med. Diss. 1933</ref> Nach der Weiterbildung zum Nervenarzt war er ab 1938 in eigener Praxis in Dortmund tätig.<ref name="ärzteblatt" /> Schimrigk war Vorsitzender der Vereinigung alter Burschenschafter Dortmund.<ref>Aus Burschenschaften und V. a. B., In: Burschenschaftliche Blätter, 66. Jg. (Dez. 1951), H. 12, S. 372.</ref>
1967/1968 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Neurologie (DGPN).<ref>DGPPN: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Chronik der Präsidenten: Robert Schimrigk, Dortmund - 1967/1968 ( vom 21. Februar 2015 im Internet Archive)</ref>
Schimrigk war von 1955 bis 1973 Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe und Mitglied des Vorstandes sowie des Präsidiums der Bundesärztekammer.<ref name="ärzteblatt" /> 1969 war er auf dem Deutschen Ärztetag Berichterstatter zur Neufassung der Berufsordnung für die deutschen Ärzte.<ref>Robert Schimrigk: Vortrag, Neufassung der Berufsordnung für die deutschen Ärzte. 72. Deutscher Ärztetag, Hannover 1969. In: Giacomo Giorgi, Anton Tautscher, Ulf Böge: Kassenarztpraxis und Privatpraxis. Berlin 1973, Seite 36. eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref>
Ehrungen[Bearbeiten]
- 1964: Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes<ref name="ärzteblatt" />
- 1969: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland<ref name="ärzteblatt" />
- 1973: Paracelsus-Medaille der Deutschen Ärzteschaft<ref name="ärzteblatt" />
- Nach Robert Schimrigk ist in Dortmund eine Straße benannt.
Literatur[Bearbeiten]
- H. Kalm: Dr. med. Robert Schimrigk 1904 bis 1976. In: Der Nervenarzt. 1978; 49:(N)432.
- Robert Schimrigk †. In: Deutsches Ärzteblatt. Heft 39, 23. September 1976, S. 2464. (Digitalisat)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schimrigk, Robert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Nervenarzt und ärztlicher Standespolitiker |
| GEBURTSDATUM | 5. Februar 1904 |
| GEBURTSORT | Wickenrode |
| STERBEDATUM | 5. September 1976 |
| STERBEORT | Dortmund |
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