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Roberta Lombardi

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Datei:Roberta Lombardi (cropped).jpg
Roberta Lombardi (2017)

Roberta Lombardi (* 15. August 1973 in Orbetello, Provinz Grosseto) ist eine italienische Juristin und Politikerin der Fünf-Sterne-Bewegung. Sie war von 2013 bis 2018 Mitglied der Camera dei deputati.

Leben[Bearbeiten]

Lombardi legte 1992 die Matura an einem naturwissenschaftlichen Liceo in Rom ab und studierte anschließend bis 2001 Rechtswissenschaften an der Universität La Sapienza<ref name=bio>Roberta Lombardi – M5S, camera.it, abgerufen am 2. März 2018 (italienisch).</ref> und machte ihren Abschluss in Handelsrecht. Anschließend absolvierte sie einen Spezialisierungskurs an der Managementhochschule LUISS. Von 2003 bis 2013 arbeitete sie in verschiedenen Positionen für eine Innenarchitekturfirma im Luxussegment.<ref>Lombardi, Roberta. In: Treccani Enciclopedia on line.</ref><ref>Curriculum Vitae Lombardi, Roberta.</ref>

Lombardi kandidierte bereits bei der Kommunalwahl 2008 in Rom für die Liste Amici di Beppe Grillo („Freunde Beppe Grillos“) und war im Jahr darauf Gründungsmitglied des Movimento 5 Stelle (Fünf-Sterne-Bewegung). Bei der Parlamentswahl im Februar 2013 wurde sie als Vertreterin des Wahlkreises Latium I in die Abgeordnetenkammer gewählt. Von März 2013 bis Juli 2013 war sie Vorsitzende der Fraktion der Fünf-Sterne-Bewegung.<ref>Birgit Schönau: „Eine Horde Verrückter“. In: Die Zeit. 7. März 2013 (eingeschränkter Zugang).</ref> Bevor sie ins Parlament gewählt worden war, hatte sie sich im Januar 2013 in einem Blogbeitrag über Vorteile des Faschismus geäußert; vor der Parlamentswahl 2018 warb sie für „mehr Touristen, weniger Flüchtlinge“.<ref>Lizzie Davis: One of Beppe Grillo's MPs castigated for praise of fascism. In: The Guardian. 5. März 2013, abgerufen am 2. März 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Roberta, la mamma a 5 stelle che arreda case per emiri e miliardari. In: Corriere della Sera. 4. März 2013, abgerufen am 2. März 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref> Roman Arens: Sie greifen nach den Sternen. In: Salzburger Nachrichten. 26. Februar 2018, abgerufen am 2. März 2018.</ref>

Bei der Regionalwahl in Latium im März 2018 (gleichzeitig mit der nationalen Parlamentswahl) war Lombardi Spitzenkandidatin der Fünf-Sterne-Bewegung. Sie kam mit 27 Prozent der Stimmen auf den dritten Platz hinter Nicola Zingaretti (Partito Democratico) und Stefano Parisi (Mitte-rechts-Bündnis). Seither gehört sie dem Regionalrat von Latium an. Im März 2021 berief Zingaretti sie als Beigeordnete für ökologischen und digitalen Wandel in die Regionalregierung.<ref>Consigliere regionale LOMBARDI Roberta.</ref>

Lombardi lebt in Rom. Sie ist Mutter von zwei Kindern.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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