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Roberto Duarte Silva

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Die 500-Escudos-Banknote von Kap Verde trägt das Porträt Duarte Silvas

Roberto Duarte da Silva (* 25. Februar 1837 in Ribeira Grande, Santo Antão; † 8. Februar 1889 in Paris)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Roberto Duarte Silva, 1837-1889.] In: lux.collections.yale.edu. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> war ein portugiesischer Chemiker.

Roberto Duarte da Silva wurde als Sohn von Francisco José Duarte (1810–1851) und Matilde Rosa da Silva (1814–1856) in der damaligen portugiesischen Kolonie Kap Verde geboren.<ref>G. S. Monteiro: The Chemist: Roberto Duarte Silva. In: Cape Verde History Unearthed, 26. September 2014 (englisch), abgerufen am 25. Juli 2026.</ref> Beide Eltern waren gebürtige Kapverdier und stammten von Santo Antão; seine Mutter war eine Enkelin des Naturforschers und Kolonialbeamten João da Silva Feijó (1760–1824).<ref name="BAE">Jorge Manuel Santos Sousa Brito: Eintrag für Roberto Duarte Silva und seine Eltern in der wissenschaftlichen genealogischen Datenbank der Kapverden, abgerufen am 26. Juli 2026.</ref> Er begann im Alter von 14 Jahren als Lehrling in einer Apotheke. Wenige Jahre später zog er nach Lissabon, wo er an der Apothekerschule studierte und gleichzeitig in der Apotheke Azevedo und Söhne arbeitete. Später ging er einige Jahre in die portugiesische Kolonie Macau und eröffnete anschließend in Hongkong eine eigene Apotheke. 1863 war er zurück in Europa und lebte in Paris, wo er sein Studium der Organischen Chemie abschloss und in verschiedenen Laboratorien arbeitete, unter anderem bei Charles Adolphe Wurtz und Charles Friedel. Als Mitarbeiter von Wurtz veröffentlichte er 1867 seine erste wissenschaftliche Arbeit. Später lehrte er an der École des mines de Paris, der École centrale des arts et manufactures und der École supérieure de physique et de chimie industrielles de la ville de Paris. Auf Reisen durch Mitteleuropa suchte er Anregungen, um die von ihm als zu theoretisch empfundene französische Chemikerausbildung zu reformieren.<ref>Ulrike Fell: Disziplin, Profession und Nation. Die Ideologie der Chemie in Frankreich vom Zweiten Kaiserreich bis in die Zwischenkriegszeit (= Deutsch-Französische Kulturbibliothek. Bd. 14). Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2000, ISBN 3-933240-91-3, zugleich Dissertation, Universität Regensburg, 1998, S. 66.</ref> 1885 wurde er von der französischen Académie des Sciences mit dem Prix Jecker ausgezeichnet und 1887 zum Präsidenten der Société Chimique de France gewählt. Schon seit 1875 war er korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften von Lissabon.<ref>Silva, Roberto Duarte da. 1837–1889. Archiv der Academia das Ciências de Lisboa, abgerufen am 25. Juli 2026.</ref> Einer seiner Schüler war der französische Chemiker Charles Lepierre, der sich 1888 auf seine Anregung hin in Portugal niederließ.

In dem seit 1975 unabhängigen Inselstaat Kap Verde wird Roberto Duarte Silva aufgrund seiner wissenschaftlichen Verdienste als einer der größten Söhne des Landes geehrt. Sein Porträt ist auf der 500-Escudo-Banknote von Kap Verde abgebildet. Er liegt auf dem Petit Cimetière des Pariser Friedhofs Cimetière du Montparnasse begraben.<ref name="BAE" />

Literatur[Bearbeiten]

  • Charles Lepierre: Centenário de Roberto Duarte Silva. Homenagem prestada ao mestre. In: Revista de chimica pura e applicada, 3. Reihe, Bd. 12, 1937, Nr. 3/4, S. 97–107 (nicht ausgewertet).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Roberto Duarte Silva – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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