Robin Koch
| Robin Koch | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 17. Juli 1996 | |
| Geburtsort | Kaiserslautern, Deutschland | |
| Größe | 191 cm | |
| Position | Innenverteidigung, defensives Mittelfeld | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 2001–2003 | 1. FC Kaiserslautern | |
| 2003–2009 | SV Dörbach | |
| 2009–2014 | Eintracht Trier | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2014–2015 | Eintracht Trier II | 6 (0) |
| 2014–2015 | Eintracht Trier | 23 (2) |
| 2015–2016 | 1. FC Kaiserslautern II | 27 (1) |
| 2016–2017 | 1. FC Kaiserslautern | 27 (0) |
| 2017–2020 | SC Freiburg | 82 (4) |
| 2020–2023 | Leeds United | 73 (0) |
| 2021 | Leeds United U23 | 2 (0) |
| 2023– | Eintracht Frankfurt | 97 (8) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore)2 |
| 2018–2019 | Deutschland U21 | 5 (0) |
| 2019– | Deutschland | 15 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 19. September 2026 2 Stand: 7. September 2025 | ||
Robin Koch (* 17. Juli 1996 in Kaiserslautern) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Defensivakteur ist deutscher Fußball-A-Nationalspieler und steht beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt unter Vertrag.
Karriere[Bearbeiten]
Verein[Bearbeiten]
Koch wurde während der aktiven Zeit seines Vaters Harry, der acht Jahre beim 1. FC Kaiserslautern spielte, eben dort geboren und begann selbst beim FCK im Alter von fünf Jahren mit dem Vereinsfußball. Mit dem Umzug seiner Familie nach Dörbach in der Südeifel im Landkreis Bernkastel-Wittlich schloss er sich als Siebenjähriger dem SV Dörbach an, bei dessen erster Mannschaft sein Vater später Trainer wurde. 2009 wechselte Koch zu Eintracht Trier<ref name="tv">Trierischer Volksfreund: Ganz der Vater…</ref> und wurde in der Folge zu Sichtungslehrgängen des DFB eingeladen.<ref name="tv" /> Sein C-Jugendtrainer Reinhold Breu schulte seinen Schützling sowohl im defensiven Mittelfeld wie auch – aufgrund seiner anfänglichen Zweikampfschwächen – in der Verteidigung.<ref name="watz">Verletzte in der Nationalelf: Das ist Löws Debütant, den fast keiner kennt, watson.de, abgerufen am 6. November 2020</ref> In der Saison 2014/15 rückte er nach Abschluss seiner Ausbildung zum Industriekaufmann<ref name="spjugel">In Freiburg ist es immer eklig, spiegel.de, abgerufen am 6. November 2020</ref> in den Kader der zweiten Herrenmannschaft des SV Eintracht auf, die in der Rheinlandliga antrat. Bereits im September 2014 wurde der volljährige Koch in der ersten Mannschaft in einem Spiel in der Regionalliga Südwest eingesetzt und etablierte sich sofort als Stammspieler.<ref name="freunde">Aus dem Schatten des Vaters, 11freunde.de, abgerufen am 6. November 2020</ref> Ausschlaggebend dafür war der neue Trainer Peter Rubeck gewesen, der ihn neben Matti Fiedler aus der A-Jugend rekrutierte.<ref>Robin Koch in der Nationalelf: Weggefährten sind aus dem Häuschen, volksfreund.de, abgerufen am 6. November 2020</ref> Anfangs bespielte der Pfälzer die rechte Außenbahn defensiv wie offensiv, rückte aber zum Saisonende hin in die Viererkette, wo er mit Kapitän Michael Dingels ein Innenverteidigerduo bildete. Ab dem 25. Spieltag verlor die Mannschaft so nur noch zwei Spiele und konnte die Klasse halten. Aufgrund der schnellen Gewöhnung an den höherklassigeren Herrenfußball hatte Koch darüber hinaus sowohl sein Kopfballspiel verbessern wie auch an körperlicher Robustheit zulegen können.<ref name="freunde" />
Nach der Saison wechselte der Abwehrspieler zurück nach Kaiserslautern.<ref name="freunde" /> Dort spielte er für die zweite Mannschaft, ebenfalls in der Regionalliga Südwest, und wurde regelmäßig auf beiden defensiven Außenbahnen eingesetzt. Im September 2016 erhielt der Jungspieler einen bis Juni 2019 gültigen Profivertrag<ref>Robin Koch unterzeichnet Profivertrag bis 2019, Der Betze Brennt.</ref> und rückte zum 8. Spieltag in den Zweitligakader der ersten Mannschaft auf. Dort besetzte der mittlerweile 20-Jährige die Planstelle des gewechselten Sascha Mockenhaupt, setzte sich gegen Stipe Vučur durch und spielte mit seinen wechselnden Partnern Ewerton und Tim Heubach hinter dem Sechser Patrick Ziegler. Nach einer Verletzung Zieglers rückte Koch ab März 2017 für den Rest der Spielzeit auf dessen Position vor.
Im August 2017 wechselte der Pfälzer als Nachfolger von Marc Torrejón für eine Ablöse von etwa 3,5 Mio. Euro zum Bundesligisten SC Freiburg<ref>kicker.de: Fix! Koch wechselt von Kaiserslautern nach Freiburg (22. Aug. 2017)</ref>, der die Vorsaison als Siebter beendet hatte. Dort gab er, welcher zum zweitteuersten Abgang der roten Teufel nach Miroslav Klose geworden war<ref name="freunde" />, beim 1:1 gegen Hertha BSC am 9. Spieltag im Oktober 2017 sein Bundesligadebüt, als er in der 85. Spielminute für Philipp Lienhart eingewechselt wurde.<ref>Kalou kann es nicht, Kalou kann es doch, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 21. Januar 2018.</ref> Nach einer Serie von acht sieglosen Partien befand sich die Mannschaft im Frühjahr im Abstiegskampf, durch Siege am drittletzten sowie am finalen Spieltag konnte der Absturz in die zweite Liga noch verhindert werden. Trotz allem soll wenig später ein Angebot des FC Sevilla beim SC Freiburg eingegangen sein, das der Spieler jedoch ablehnte. Unter anderem aufgrund seiner bisherigen positiven Entwicklung unter dem Cheftrainer Christian Streich<ref name="watz" /> sowie des „familiären Vereinsumfelds“.<ref name="spjugel" /> Es folgte ein großer Kaderumbruch, im Rahmen dessen Dominique Heintz für die Innenverteidigung geholt und auch Nachwuchsspieler Keven Schlotterbeck aus der zweiten Mannschaft befördert wurde. Koch verblieb in der Folge im zentralen Mittelfeld und rückte nur für einige Spiele aushilfsweise wieder in den Abwehrverbund. Zwischen Sommer 2019 und Frühling 2020 befand sich der Defensivspieler mit Freiburg durchgängig auf einem einstelligen Tabellenplatz und elf Konkurrenten kassierten mehr Gegentore als die Breisgauer. Die Fachpresse lobte sein Gespür für die Umschaltmomente sowie seine Stärken in der Spieleröffnung<ref name="freunde" />, auch Vater Harry bescheinigte seinem Sohn die Fähigkeit, „tödliche Pässe“ spielen zu können.<ref name="watz" /> Neben seiner Ruhe im Spiel wurde ebenfalls seine Stärke bei Standardsituationen seiner Mannschaft hervorgehoben, aus denen heraus Koch fünf Tore für den Sportclub gelangen.<ref name="freunde" />
Im Sommer 2020 wechselte Koch nach England zum Premier-League-Aufsteiger Leeds United, wo er einen bis Juni 2024 gültigen Kontrakt unterschrieb<ref>Leeds United seal deal for Robin Koch, abgerufen am 29. August 2020</ref>, nachdem Victor Orta, Sportdirektor und Chefscout des Vereins, ihn bereits während seiner Zeit in Kaiserslautern beobachtet und ihn im Januar 2020 erstmals direkt kontaktiert hatte.<ref name="freunde2">„Jeder hier ist Leeds“, 11 Freunde, Ausgabe 12/2020, abgerufen am 27. November 2020</ref> Bei den Nordengländern wurde der Deutsche, der auch davon profitierte, dass der ehemalige Leihverteidiger Ben White zu teuer gewesen wäre<ref name="freunde2" />, neben Spielführer Liam Cooper im Defensivverbund zur Stammkraft. Nach den ersten Monaten im Team gab der Spieler an, sich auch wegen des Spielsystems des sowohl in der Stadt wie auch im Vereinsumfeld beliebten Trainers Marcelo Bielsa für Leeds entschieden zu haben. Im Gegensatz zu anderen Aufsteigern wäre United unter Bielsa sehr auf Pressing und Tempo bedacht und auch die Innenverteidiger würden weitaus offensiver agieren, als es der Deutsche aus der Heimat gewöhnt sei.<ref name="freunde2" /> Mit den Whites landete der Deutsche am Ende auf dem 9. Platz und befand sich mit ihnen nur innerhalb der Hinrunde zeitweise nahe der Abstiegszone. Ein Vierteljahr verlor Koch aufgrund einer Knieverletzung und lief so nach zwei Aufbauspielen für die U23 in der Rückserie der Premiere-League-Spielzeit nur fünfmal auf.
Zur Spielzeit 2023/24 wurde Koch zunächst für ein Jahr zurück nach Deutschland an den Bundesligisten Eintracht Frankfurt verliehen.<ref>Robin Koch verstärkt Defensive, profis.eintracht.de, 6. Juli 2023, abgerufen am 6. Juli 2023.</ref> Der Innenverteidiger konnte sich auf Anhieb als Stammspieler und Leistungsträger empfehlen. Im Januar 2024 verpflichtete ihn die Eintracht fest und stattete Koch mit einem bis 2027 laufenden Vertrag aus.<ref>Eintracht bindet Robin Koch langfristig, profis.eintracht.de, 9. Januar 2024, abgerufen am 9. Januar 2024.</ref>
Nationalmannschaft[Bearbeiten]
Am 12. Oktober 2018 spielte Koch mit der deutschen U21 gegen Norwegen und somit erstmals für ein Nationalteam.<ref>Spielbericht Deutschland U21 – Norwegen U21, transfermarkt.de, abgerufen am 21. November 2018</ref> Bei der EM 2019, bei der Deutschland bis ins Endspiel vordrang, spielte der Defensivspieler acht Minuten lang.
Am 7. Oktober 2019 wurde Koch von Bundestrainer Joachim Löw für das Testspiel gegen die argentinische Nationalmannschaft und für das EM-Qualifikationsspiel gegen Estland erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert.<ref>Löw nominiert auch Rudy und Koch nach. In: Kicker-Sportmagazin. Olympia Verlag GmbH, 7. Oktober 2019, abgerufen am 7. Oktober 2019.</ref> Hierbei hatte er von den Absagen der etablierten Kräfte Jonas Hector, Matthias Ginter und Toni Kroos profitieren können.<ref name="freunde" /> Im Spiel gegen Argentinien, das mit 2:2 endete, gab er einen Tag später in Dortmund sein Debüt und spielte durch. Auch an der erfolgreichen Qualifikation zur Europameisterschaft 2021 wirkte der Pfälzer als Teil einer Dreierkette neben Antonio Rüdiger und Emre Can in einer Partie aktiv mit. Mit der deutschen Auswahl erreichte er ohne eigenes Zutun bei der Europameisterschaft das Achtelfinale, wo Deutschland gegen England ausschied.
Im Mai 2024 wurde er von Bundestrainer Julian Nagelsmann in den Kader für die Europameisterschaft im eigenen Land berufen. Er blieb während des Turniers ohne Einsatz.
Soziales Engagement[Bearbeiten]
Für die Flutopfer im Ahrtal organisierte Koch 2021 ein Benefizspiel in Trier, bei dem eine Millionensumme zusammenkam. In Leeds unterstützte er hilfsbedürftige Kinder. In seiner Zeit in Freiburg engagierte er sich ehrenamtlich für die Malteser:
„Mir war es vor allem ein großes Anliegen, selbst aktiv mitzuhelfen und anzupacken. An den Mitarbeitern und allen Helfern der Malteser und an allen anderen tatkräftigen Unterstützern in Deutschland kann sich ein jeder nur ein Beispiel nehmen.“
Seit Ende 2022 ist er überdies Laureus-Botschafter.<ref>Robin Koch: Fußballspieler der Eintracht Frankfurt im Modeshooting, faz.net, 27. Oktober 2023, abgerufen am 10. Januar 2024.</ref>
Persönliches[Bearbeiten]
Koch hat einen jüngeren Bruder und eröffnete gemeinsam mit einem Personal Trainer ein Fitnessstudio in Krefeld.<ref name="freunde" />
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Ayoube Amaimouni | Love Arrhov | Noël Aséko | Noah Atubolu | Elias Baum | Lilian Brassier | Jonathan Burkardt | Farès Chaïbi | Timothy Chandler | Nnamdi Collins | Ritsu Dōan | Younes Ebnoutalib | Mario Götze | Jens Grahl | Oscar Højlund | Ansgar Knauff | Robin Koch | Keita Kosugi | Jeremiaha Maluze | Jessic Ngankam | Raphael Onyedika | Otávio | Malik Pimpong | Kauã Santos | Amil Šiljević | Can Uzun
Cheftrainer: Adi Hütter
Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Koch, Robin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 17. Juli 1996 |
| GEBURTSORT | Kaiserslautern, Deutschland |
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Kein lokales Bild, aber Bild auf Wikidata
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Fußballnationalspieler (Deutschland)
- Fußballspieler (Eintracht Trier)
- Fußballspieler (1. FC Kaiserslautern)
- Fußballspieler (SC Freiburg)
- Fußballspieler (Leeds United)
- Fußballspieler (Eintracht Frankfurt)
- Teilnehmer an einer Fußball-Europameisterschaft (Deutschland)
- Deutscher
- Geboren 1996
- Mann