Zum Inhalt springen

Rocky V

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1990
Länge 104 Minuten
Altersfreigabe

</ref>

Stab
Regie John G. Avildsen
Drehbuch Sylvester Stallone
Produktion
Musik Bill Conti
Kamera Steven B. Poster
Schnitt
Besetzung
→ Synchronisation →

Rocky V ist ein US-amerikanisches Boxerdrama von Regisseur John G. Avildsen aus dem Jahr 1990 und eine direkte Fortsetzung der Rocky-Filmreihe. Der Film ist eine Co-Produktion von United Artists, Star Partners II Ltd. und Chartoff-Winkler Productions im Verleih der MGM/UA Entertainment Company und kam am 16. November 1990 in den US-amerikanischen und am 20. Dezember 1990 in den deutschen Kinos. Rocky V wird von vielen als schlechtester Teil der Rocky-Filmreihe gesehen und war auch 16 Jahre lang, bis Rocky Balboa (2006), der vorerst letzte Rocky-Film.

Handlung[Bearbeiten]

Kurz nach seinem Sieg gegen Ivan Drago hat Rocky schwere gesundheitliche Probleme; seine Hände zittern unkontrolliert. Nach der Rückkehr nach Philadelphia wird er während der Pressekonferenz von dem berühmten Promoter George Washington Duke (dessen Charakter auf Don King basiert) angesprochen, der Rocky ein Match gegen den aufstrebenden Union Cane anbietet. Bevor Rocky antworten kann, verkündet seine Frau jedoch seinen Rücktritt.

Als die Familie nach Hause zurückkehrt, stellt sich heraus, dass Paulie eine Vollmacht an Rockys Buchhalter abgegeben hat, der die gesamte Investition der Familie für schiefgelaufene Immobiliengeschäfte verschwendet hat. Darüber hinaus hat der Buchhalter Rockys Steuern in den letzten sechs Jahren nicht bezahlt, und sein Haus hatte eine Hypothek in Höhe von 400.000 US-Dollar. Um seine Finanzen wieder zu sanieren, beschließt Rocky, doch an weiteren Boxkämpfen teilzunehmen, aber Adrian empfiehlt Rocky, zuerst einen Arzt aufzusuchen. Während seiner Untersuchung wird bei Rocky nach mehreren Schlägen auf den Kopf während seiner Boxtage ein Punch-Drunk Syndrom diagnostiziert. Die Ärzte raten Rocky deshalb dringend, nicht mehr zu boxen.

Entsprechend verkauft Rocky sein Haus und versteigert seine Habseligkeiten, um die Hypothekenschuld zu begleichen. Die Familie zieht in ihr altes Viertel um, in dem sie alle angefangen haben. Rocky besucht ein Fitnessstudio, in dem sein verstorbener Trainer Mickey Goldmill gehostet wurde, und beschließt, wieder jüngere Boxer zu trainieren.

Eines Tages trifft Rocky auf einen jungen, Anwärter namens Tommy Gunn. Rocky stimmt zu, den talentierten und sehr motivierten Tommy zu trainieren, aber es lenkt seine Zeit schließlich von seiner Familie ab. Sein Sohn Robert wird in der Schule gemobbt und zieht sich von seiner Familie zurück, da er sich von Rocky vernachlässigt fühlt. An Heiligabend statten Promoter George und Tommy Rocky einen Besuch ab; der an schneller Vermarktung statt solidem Aufbau interessierte Promoter hat Tommy einige Ratschläge mitgegeben, die ihn dazu bringen, Rocky zu verlassen. Rocky, untröstlich und frustriert, beklagt sich, dass sein Leben durch das Training von Tommy so viel neue Bedeutung erlangt hatte, aber Adrian widerspricht und sagt, dass Tommy nie ein echtes Herz hatte. Rocky trifft sich mit seinem Sohn Robert und entschuldigt sich, um ihre durch Roberts Eifersucht auf Tommy stark angespannte Beziehung zu verbessern.

Später gewinnt Tommy das Titelmatch gegen Union Cane, wird aber dafür verurteilt, Rocky verlassen zu haben. Die Medien betrachten Tommy als Papierchampion, der nicht wirklich einem echten Champion gegenüberstand. George, der wahrscheinlich die ganze Pressekonferenz gezielt so inszeniert hat, dass Tommy frustriert wurde, nimmt das zum Anlass, Tommy davon zu überzeugen, dass er gegen Rocky antreten muss, um aus seinem Schatten zu treten.

Rocky hängt in einer örtlichen Bar ab, bis Tommy (begleitet von George und einem Fernsehteam) auftaucht und Rocky zum Kampf herausfordert. Zunächst will Rocky davon nichts wissen, doch Tommy schlägt Paulie und provoziert Rocky damit bis zum äußersten, und Rocky will nun doch beweisen, dass er immer noch der Kämpfer ist, der er einst war. George, dem es nur darum ging, einen lukrativen Boxkampf zwischen Lehrer und Schüler promoten zu können, will Tommy den "Streetfight" verbieten, kann diesen jedoch nicht mehr bändigen und verliert die Kontrolle über die Situation. Rocky und Tommy liefern sich einen harten Kampf direkt auf der Straße. Rocky erinnert sich an die harten Schläge von Ivan Drago und die Worte seines Trainers Mickey („Mickey liebt dich“) – er besiegt Tommy. Anschließend lässt Georg Tommy fallen, da er seinen Marktwert beeinträchtigt sieht, und will Rocky unter Vertrag nehmen, aber dieser schlägt ihn nieder und kommentiert "Verklag mich doch".

Tage später besuchen Rocky und Robert das Philadelphia Museum of Art. Dort diskutieren die beiden über ihre Zukunft.

Hintergründe[Bearbeiten]

  • Allein in den USA spielte Rocky V ca. 41 Millionen US-Dollar ein, davon am Startwochenende 14 Millionen. Weltweit konnte der Film 120 Millionen US-Dollar einspielen.

Synchronisation[Bearbeiten]

Die deutschsprachige Synchronisation entstand durch Berliner Synchron nach einem Dialogbuch von Arne Elsholtz, der auch die Dialogregie führte.<ref>Rocky V. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 30. Mai 2019.</ref>

Rolle Darsteller Deutscher Sprecher
Robert „Rocky“ Balboa Sylvester Stallone Thomas Danneberg
Adrianna „Adrian“ Pennino Balboa Talia Shire Reha Hinzelmann
Paulie Pennino Burt Young Gerd Duwner
Robert „Rocky“ Balboa, jr. Sage Stallone Florian Kiesel
Tony „Duke“ Evers Tony Burton Manfred Petersen
Tommy „The Machine“ Gunn Tommy Morrison Mathias Einert
George Washington Duke Richard Gant Wolfgang Hess

Kritiken[Bearbeiten]

„Das Ergebnis ist ein visuell unbefriedigender, wortlastiger Film, in dem der Autor Stallone dem Schauspieler Stallone eine Rolle auf den muskelbepackten Leib geschrieben hat, die dieser nur in wenigen Momenten ausfüllen kann. […] Da sogar die Boxszenen völlig unbefriedigend geraten sind, bleibt zu hoffen, daß ‚Rocky V‘ in der Tat den Endpunkt der Serie markiert. Es ist allerdings zu befürchten, daß Stallone die von ihm kreierte Figur nicht in der sozialen Bedeutungslosigkeit verschwinden lassen wird; vielleicht gibt es doch ein Comeback.“

– Filmdienst<ref>Filmkritik von H. Messias im film-dienst 26/1990</ref>

„Aus der Asche aufsteigend nach vielen Rückzugen ist ‚Rocky V‘ gerade noch eine liederliche, aber gutmütige Erinnerung an das, was Rocky Balboa 14 Jahre lang über Wasser gehalten hat.“

„Unbefriedigende Fortsetzung der Boxer-Saga, dialoglastig und hölzern inszeniert, voller dramaturgischer Schwächen, sogar in den Boxszenen langweilig.“

„Das einzig Gute, was man über ‚Rocky V‘ sagen kann, ist, dass Stallone zumindest den Verstand hat, das Handtuch zu werfen.“

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1991 erhielt der Film verschiedenste Nominierungen für die Negativauszeichnung Goldene Himbeere:
    • Schlechtester Film
    • Talia Shire: Schlechteste Schauspielerin
    • Sylvester Stallone: Schlechtester Schauspieler
    • John G. Avildsen: Schlechtester Regisseur
    • Sylvester Stallone: Schlechtestes Drehbuch
    • Burt Young: Schlechtester Nebendarsteller
    • Schlechtester Song: The Measure of a Man
  • Ebenfalls 1991 war Sage Stallone bei den Young Artist Awards für den Preis als Bester Jungschauspieler nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.

Die Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang

Rocky

Rocky (1976) • Rocky II (1979) • Rocky III – Das Auge des Tigers (1982) • Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts (1985, Soundtrack) • Rocky V (1990, Soundtrack) • Rocky Balboa (2006)

Creed

Creed – Rocky’s Legacy (2015) • Creed II – Rocky’s Legacy (2018) • Creed III – Rocky’s Legacy (2023)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Turn On to Love | Ganz normal ausgeflippt | Joe – Rache für Amerika | Cry Uncle! | Okay Bill | Der Spitzel | Save the Tiger | Ein Supertyp haut auf die Pauke | Rocky | Mit Dir in einer großen Stadt | Die Formel | Die verrückten Nachbarn | Traveling Hopefully | Ein himmlischer Lümmel | Karate Kid | Karate Kid II – Entscheidung in Okinawa | Happy New Year | Maybe Baby – Am Anfang war der Klapperstorch | Der knallharte Prinzipal | Karate Kid III – Die letzte Entscheidung | Rocky V | Im Glanz der Sonne | 8 Seconds – Tödlicher Ehrgeiz | Inferno Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein