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Rodin Motorsport

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Datei:Rodin Motorsport logo.svg
Rodin Motorsport Logo
Datei:GP2-Belgium-2013-Sprint Race - Jolyon Palmer.JPG
Jolyon Palmer beim Sprintrennen der GP2-Serie in Spa-Francorchamps 2013
Datei:Chilton Portland 2018.jpg
Max Chilton beim IndyCar-Rennen in Portland 2018

Rodin Motorsport, ehemals Rodin Carlin und Carlin Motorsport, ist ein britisches Motorsportteam. Aktuell ist der Rennstall in der britischen Formel-3-Meisterschaft, der FIA-Formel-2-Meisterschaft, der GP2-Asia-Serie, der FIA-Formel-3-Meisterschaft, der IndyCar Series und F1 Academy aktiv.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Rennstall wurde 1996 als Carlin Motorsport von Trevor Carlin, der zuvor in der Teamleitung von Bowman Racing und West Surrey Racing aktiv war, und Martin Stone gegründet. Carlin ist seit 1997 in der britischen Formel-3-Meisterschaft aktiv. Mit Takuma Satō (2001), Alan van der Merwe (2003), Álvaro Parente (2005), Jaime Alguersuari (2008), Daniel Ricciardo (2009) und Jean-Éric Vergne (2010) gewannen sechs Carlin-Fahrer den Meistertitel der britischen Formel 3. 2001 war das Team im Porsche Supercup aktiv.

Seit 2003 nimmt Carlin an der World Series by Renault (ehemals World Series by Nissan) teil. Das Team wurde zweimal (2004 und 2009) Zweiter in der Teamwertung. 2010 gewann Carlin mit Michail Aljoschin erstmals die Fahrerwertung in dieser Serie. Von 2004 bis 2007 war das Team zudem in der britischen Formel BMW aktiv. 2007 nahm Carlin einmalig am Formel Renault 2.0 Eurocup und an der britischen Formel Renault teil.

Von 2005 bis 2009 war Carlin in der A1GP vertreten und betreute die Teams von Portugal (2005/2006), Japan (2005/2006), dem Libanon (2005–2008) und Korea (2008/2009). 2008 und 2009 war Carlin zudem in der Formel-3-Euroserie vertreten. Die beste Teamplatzierung war ein achter Platz 2009.

Ende 2009 wurde der Rennstall nach einem Investment durch Capsicum Motorsport zu einem Joint-Venture-Unternehmen umstrukturiert. Seither trat man unter dem Namen Carlin auf.<ref>Carlin team restructured for 2010. Abgerufen am 9. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2010 stieg Carlin zudem in die neugegründete GP3-Serie ein und beendete die Saison auf dem fünften Platz. Bester Pilot war Dean Smith, der 2010 Siebter geworden war. Ab 2011 war Carlin außerdem in der GP2-Serie und der GP2-Asia-Serie vertreten.<ref>GP2 mit 13 Teams in die kommenden Jahre. Motorsport-Total.com, 21. September 2010, abgerufen am 9. Juli 2015.</ref>

2014/15 betreute Carlin auch die Renneinsätze von Mahindra Racing in der neugegründeten FIA-Formel-E-Meisterschaft. Nach der enttäuschenden ersten Saison trennte sich Mahindra von Carlin.<ref>Norman Fischer: Mahindra trennt sich von Carlin. Motorsport-Total.com, 9. Juli 2015, abgerufen am 9. Juli 2015.</ref>

2018 stieg Carlin mit zwei Fahrzeugen in die IndyCar Series ein. Fahrer waren Max Chilton und Charlie Kimball, die bereits in Formel-3-Serien für Carlin gefahren sind.<ref>Carlin to carry on in 2020 with two-car effort. In: RACER. 21. September 2019, abgerufen am 11. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Beste Platzierung war ein fünfter Platz von Chilton in Toronto. Chilton und Kimball belegten am Ende der Saison die Plätze 17 und 19. 2019 startete Carlin wieder mit zwei Wagen und setzte beim Indy 500 einen dritten Wagen ein. Von den drei Fahrzeugen konnte sich jedoch nur eines für das Rennen qualifizieren.

2023 wurden die bislang von Capsicum gehaltenen Unternehmensanteile an Rodin Cars verkauft, die somit Mehrheitseigentümer geworden sind. Der Rennstall wurde im Zuge dessen in Rodin Carlin umbenannt.<ref>Ida Wood: Carlin moves into Spanish F4 as Rodin joins as majority shareholder. In: Formula Scout. 25. Januar 2023, abgerufen am 9. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ende 2023 wurde Unternehmensgründer Trevor Carlin durch Rodin-CEO David Dicker aufgrund von Meinungsverschiedenheiten entlassen.<ref>Feeder Series: How Carlin became Rodin – and how Trevor Carlin lost his own race team. In: Feeder Series. 9. Januar 2024, abgerufen am 12. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es folgte eine Umbenennung in Rodin Motorsport.<ref>Leading junior motorsport team Rodin Carlin to rebrand as Rodin Motorsport. Abgerufen am 12. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Rodin Motorsport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Carlin Motorsport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zum Team vor 2024

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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