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Rolf Andiel

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Rolf Andiel (* 2. April 1927 in Plauen; † 1992 ebenda) war ein deutscher Maler, Grafiker und Zeichner.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Rolf Andiel absolvierte eine Lehre als Entwerfer. 1942 bis 1944 studierte er an der Kunst- und Fachschule für Textilindustrie Plauen. Ab 1944 nahm er als Angehöriger der Wehrmacht am Zweiten Weltkrieg teil, und bis 1948 war er in Kriegsgefangenschaft. Von 1950 bis 1953 war er als Plakatmaler tätig. Von 1953 bis 1958 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Erich Fraaß und Rudolf Bergander. Danach wirkte er freischaffend als Grafiker in Plauen. Seit 1960 hatte er einen Werkvertrag mit dem VEB Plamag und die Leitung von Zirkeln des Bildnerischen Volksschaffens. Andiel war bis 1990 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR.

Werkbeispiele[Bearbeiten]

Tafelbilder[Bearbeiten]

  • Am Wendepunkt (Öl; 1958 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)<ref>Abbildung im Katalog</ref>
  • Straßenkreuzung Kauschwitz (Öl; 1958 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)
  • Schmiede (1961, Öl)
  • Helga aus meinem Zirkel (1962, Öl, 97 × 67 cm)<ref>Rudolph; Andiel Kramer: Helga aus meinem Zirkel. 1962, abgerufen am 9. Juli 2022.</ref>
  • Oberstleutnant Friedrich (1962, Öl)<ref>Rudolph; Andiel Kramer: Oberstleutnant Friedrich. 1962, abgerufen am 9. Juli 2022.</ref>
  • Unsere Heimat (1962, Öl)<ref>Rudolph; Andiel Kramer: Unsere Heimat. 1962, abgerufen am 9. Juli 2022.</ref>
  • Am Stadtrand von Plauen (1970, Öl)<ref>Martin; Andiel Würker: Am Stadtrand von Plauen. 1970, abgerufen am 9. Juli 2022.</ref>

Druckgrafik und Zeichnungen[Bearbeiten]

  • Selbstbildnis (Holzschnitt; 1958 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)
  • Antifaschistischer Widerstand (Pinsel und Feder; 1958 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)

Architekturbezogene Werke[Bearbeiten]

  • Polytechnischer Unterricht (1961, Wandgemälde; Schule in Jocketa)
  • Kinder in der sozialistischen Gesellschaft (1972; Wandbild aus Einzelelementen, Plastmalerei auf Polyester, 3,50 m × 8,00 m; Ausführung mit Klaus Neubauer; neu erbaute damalige Yorckschule III im Yorckgebiet Chemnitz)<ref>Ruth Pape, Erika Neumann (Bearbeitung): Bildende Kunst + Architektur. Katalog Teil 6, Ergänzung; Deutsche Bauakademie, Berlin, 1974, S. 124/125</ref>
  • Wandbild an der Giebelfront der Grundschule Krebes (1972)<ref>Ivo; Andiel Petrík: Krebes. 1972, abgerufen am 9. Juli 2022.</ref>

Ausstellungen (unvollständig)[Bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten]

  • 1985 Plauen, Kunstgalerie Vogtland
  • 1987 Zwickau
  • 1988: Plauen, Vogtlandmuseum (Malerei und Zeichnungen)
  • ferner Halle (Saale), Magdeburg, Reichenbach, Laux und Wolgograd

Ausstellungsbeteiligungen[Bearbeiten]

  • 1962/1963 und 1972/1973: Fünfte Deutsche Kunstausstellung und VII. Kunstausstellung der DDR
  • 1979 und 1985; Karl-Marx-Stadt, Bezirkskunstausstellungen
  • 1958: Karl-Marx-Stadt, Schlossbergmuseum ("Mittelsächsische Kunstausstellung")
  • 1961: Magdeburg: Kulturhistorisches Museum („Kunstausstellung der 3. Arbeiterfestspiele“)
  • 1961: Berlin, Deutsche Akademie der Künste („Junge Künstler. Malerei.“)
  • 1962: Berlin, Deutsche Akademie der Künste („Junge Künstler – Graphik und Plastik“)
  • 1982: Karl-Marx-Stadt („Bildnis + Gruppe“)
  • 1984/1985 Karl-Marx-Stadt, Städtisches Museum am Theaterplatz („Retrospektive 1945 – 1984. Bildende Kunst im Bezirk Karl-Marx-Stadt“)

Literatur (chronologisch)[Bearbeiten]

  • Günter Meißner (Hrsg.): Allgemeines Künstlerlexikon. Band 3. Verlag Saur, München 1992, ISBN 3-598-22743-4, S. 449.
  • Ullrich Kuhirt (Hrsg.): Kunst der DDR. Band 1960 – 1980. Verlag Seemann, Leipzig 1983, DNB 840469845.
  • Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 25.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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