Romulea ramiflora
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Romulea ramiflora | ||||||||||||
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| Romulea ramiflora | ||||||||||||
| Ten. |
Romulea ramiflora ist eine Pflanzenart aus der Gattung Scheinkrokusse (Romulea) in der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae).
Merkmale[Bearbeiten]
Romulea ramiflora ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 40 Zentimeter erreicht. Dieser Geophyt bildet Knollen als Überdauerungsorgane, diese sind klein und eiförmig und bilden bereitwillig Ableger<ref name="Haslam+al 1997" />. Der Schaft ist kurz, zur Fruchtzeit ist er stark verlängert und erreicht bis 30 Zentimeter. Er ist ein- bis vier-, selten bis sechsblütig und hat bis zu 10 Zentimeter lange Fruchtstiele. Die Blätter messen 60 bis 300 × 1 bis 1,5 Millimeter. Die Tragblättchen sind weitestgehend krautig, deutlich genervt und mehr oder weniger steif.<ref name="Jahn-Schönfelder 1995" />
Die Blütezeit reicht von Februar bis März. Die Blütenhüllblätter sind 15 bis 20 Millimeter lang und 3 bis 5 Millimeter breit<ref name="Haslam+al 1997" />. Sie sind hell bis tief lila-blau, oberwärts oft heller bis weiß. Die Nerven sind dunkler. Die Kapsel ist zylindrisch bis leicht keulenförmig.<ref name="Jahn-Schönfelder 1995" />
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 60.<ref name="Haslam+al 1997" />

Vorkommen[Bearbeiten]
Romulea ramiflora kommt im Mittelmeergebiet auf felsigem Untergrund,<ref name="Haslam+al 1997" /> Sandküsten und feuchten Sandböden vor. Auf Kreta besiedelt sie Höhenlagen von 0 bis 750 Meter.<ref name="Jahn-Schönfelder 1995" />
Systematik[Bearbeiten]
Eng verwandt ist Romulea melitensis, beide Arten gehören zur Gruppe um Romulea columnae.<ref name="'Weber-Kendzior 2006" />
Man kann zwei Unterarten unterscheiden:<ref name="WCSP" />
- Romulea ramiflora subsp. gaditana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Kunze) Marais: Sie kommt in Marokko und in der südlichen und südwestlichen Iberischen Halbinsel vor.<ref name="WCSP" />
- Romulea ramiflora subsp. ramiflora: Sie kommt im Mittelmeergebiet vor.<ref name="WCSP" />
Nachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Jahn-Schönfelder 1995"></ref> <ref name="Haslam+al 1997">Sylvia M. Haslam, Peter D. Sell, Patricia A. Wolseley: A Flora of the Maltese Islands. Malta University Press, Msida (Malta) 1977, S. 401.</ref> <ref name="'Weber-Kendzior 2006">Hans Christian Weber, Bernd Kendzior: Flora of the Maltese Islands. A Field Guide. Margraf, Weikersheim 2006, ISBN 3-8236-1478-9, S. 22.</ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>