Ron Delany
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Datei:Ron Delany 1957.jpg
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| Voller Name | Ronald Michael Delany | ||||||||||||||||||
| Nation | |||||||||||||||||||
| Geburtstag | 6. März 1935 | ||||||||||||||||||
| Geburtsort | Arklow, Irland | ||||||||||||||||||
| Größe | 184 cm | ||||||||||||||||||
| Gewicht | 75 kg | ||||||||||||||||||
| Sterbedatum | 11. März 2026 | ||||||||||||||||||
| Sterbeort | Dublin, Irland | ||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Disziplin | Mittelstreckenlauf | ||||||||||||||||||
| Bestleistung | 800 m: 1:47,1 min (1961) 1500 m: 3:41,49 min (1956) | ||||||||||||||||||
| Verein | Crusaders Athletic Club | ||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||
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Ronald Michael „Ron“ Delany (* 6. März 1935 in Arklow; † 11. März 2026 in Dublin<ref>Ronnie Delany, Ireland’s Olympic gold medal-winning athlete, has died aged 91</ref>) war ein irischer Mittelstreckenläufer und Olympiasieger.
Leben[Bearbeiten]
Während des Besuches der elitären Catholic University School<ref>Biografie auf fampeaple.com, aufgerufen am 7. März 2017 (englisch)</ref> war er in Tennis, Cricket und Hockey seit seinem zwölften Lebensjahr erfolgreich gewesen und gewann sogar ohne eigentliches Training die irischen Jugendmeisterschaften über 800 Meter. Nach seinem Abschluss bestand er zwar die Aufnahmeprüfung in die Offizierslaufbahn der Irischen Armee (Irish Army’s Cadet College), kündigte aber gleich wieder und konzentrierte sich auf die Leichtathletik. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Staubsaugervertreter. Er verbesserte kontinuierlich die irischen Rekorde über 800 Meter und erreichte bei den Europameisterschaften 1954 in Bern den Endlauf. Nun bewarb er sich um ein Leistungssportstipendium an der Villanova University in den Vereinigten Staaten, um dort unter quasi Profibedingungen zu trainieren und Betriebswirtschaft zu studieren.<ref>Biografie auf racingpast.com, aufgerufen am 7. März 2017 (englisch)</ref> Er wurde von Jumbo Elliott trainiert, der im Winter auf einer Hallenholzbahn im Freien intensive Tempoläufe machen ließ,<ref>Arnd Krüger: Viele Wege führen nach Olympia. Die Veränderungen in den Trainingssystemen für Mittel- und Langstreckenläufer (1850–1997). In: N. Gissel (Hrsg.): Sportliche Leistung im Wandel. Czwalina, Hamburg 1998, S. 41–56.</ref> wodurch er bei Hallenrennen fast unschlagbar war (40 Siege in Folge) und Hallenweltrekordler über die Meile wurde.
1956 war er der siebte Athlet, der einen Meilenlauf unter vier Minuten absolvierte. Im selben Jahr qualifizierte er sich auch für die Olympischen Spiele in Melbourne. Beim Finallauf blieb er die ersten Runden lang eng hinter dem Australier John Landy, der als haushoher Favorit auf seiner Heimatstrecke ins Rennen ging. In der letzten Runde zog er das Tempo merklich an, und es gelang ihm, Landy zu überholen. Sein Sieg stellte auch gleichzeitig einen neuen olympischen Rekord dar. Die Silbermedaille ging an den Deutschen Klaus Richtzenhain und Bronze an Landy. Delany war seit Bob Tisdall (1932) der erste Ire, der in der Leichtathletik eine Goldmedaille gewann.
Bei den Europameisterschaften 1958 in Stockholm gewann er die Bronzemedaille im 1500-Meter-Lauf. Anschließend führte er seine sportliche Karriere in den USA weiter. Er gewann vier AAU-Titel über die Meile in Folge, drei NCAA-Titel und vier irische Nationalmeisterschaften. 1961 wurde er Studentenweltmeister der FISA über 800 Meter.<ref>Biografie auf sports-reference.com, aufgerufen am 7. März 2017 (englisch)</ref>
Nach dem Studium repräsentierte er Aer Lingus in den USA, ehe er stellvertretender Direktor der B&I Line mit Verantwortung für die Fährlinien nach Irland wurde. 1998 machte er sich mit einer Beratungsfirma selbständig. 2006 wurde er Ehrenbürger der Stadt Dublin, und das University College Dublin verlieh ihm die Ehrendoktorwürde in Jura.<ref>News auf ucd.ie, aufgerufen am 7. März 2017 (englisch)</ref>
Autobiographie[Bearbeiten]
Delany, Ronnie (2006): Ronnie Delany – staying the distance. Dublin: O’Brien; ISBN 978-0-86278-975-6
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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1896:
Edwin Flack |
1900:
Charles Bennett |
1904:
James Lightbody |
Zwischenspiele 1906:
James Lightbody |
1908:
Mel Sheppard |
1912:
Arnold Jackson |
1920:
Albert Hill |
1924:
Paavo Nurmi |
1928:
Harri Larva |
1932: Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Luigi Beccali |
1936:
Jack Lovelock |
1948:
Henry Eriksson |
1952:
Josy Barthel |
1956:
Ron Delany |
1960:
Herb Elliott |
1964:
Peter Snell |
1968:
Kipchoge Keino |
1972:
Pekka Vasala |
1976:
John Walker |
1980: Vorlage:IOC/IOC Sebastian Coe |
1984:
Sebastian Coe |
1988:
Peter Rono |
1992:
Fermín Cacho |
1996:
Noureddine Morceli |
2000:
Noah Ngeny |
2004: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Hicham El Guerrouj |
2008:
Asbel Kiprop |
2012:
Taoufik Makhloufi |
2016:
Matthew Centrowitz |
2020:
Jakob Ingebrigtsen |
2024:
Cole Hocker
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Delany, Ron |
| ALTERNATIVNAMEN | Delany, Ronald Michael (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | irischer Mittelstreckenläufer und Olympiasieger |
| GEBURTSDATUM | 6. März 1935 |
| GEBURTSORT | Arklow, Irland |
| STERBEDATUM | 11. März 2026 |
| STERBEORT | Dublin, Irland |
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- 800-Meter-Läufer (Irland)
- 1500-Meter-Läufer (Irland)
- Olympiateilnehmer (Irland)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1956
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1960
- Teilnehmer an den World University Games (Irland)
- Teilnehmer der Sommer-Universiade 1961
- Olympiasieger (1500-Meter-Lauf)
- Sieger bei den World University Games (Leichtathletik)
- Ehrenbürger von Dublin
- Ire
- Geboren 1935
- Gestorben 2026
- Mann