Rosularia
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Sektion Ornithogalopsis: Rosularia platyphylla | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Rosularia | ||||||||||||
| (DC.) Stapf |
Rosularia ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Der botanische Name der Gattung leitet sich vom lateinischen Wort „rosula“ für Kleine Rose ab und verweist auf die zu Rosetten vereinigten Laubblätter.
Beschreibung[Bearbeiten]
Die Arten der Gattung Rosularia sind zwergige, meist ausdauernde, krautige, oft aromatische, kahle oder drüsig behaarte Pflanzen. Ihre Wurzeln sind entweder als faserige oder verdickte Pfahlwurzel ausgebildet, oder sie sind caudiciform und geschwollen. Die abgeflachten oder kugelförmigen Rosetten sind sitzend und nur selten an kurzen Trieben. Sie sind einzeln oder besitzen sitzende oder niederliegende und verlängerte Ausläufer. Die mehr oder weniger sukkulenten, flachen oder gekielten Laubblätter sind länglich bis breit spatelig. Ihre Blattränder sind ganzrandig, drüsig behaart und beborstet oder fein gezähnt.
Der seitliche oder endständige Blütenstand ist aufrecht oder niederliegend. Die urnen-, röhren- oder trichterförmigen Blüten sind schmal bis breit glocken- oder sternförmig. Sie sind sitzend, häufiger aber auch gestielt. Die Blüten sind fünf- oder fünf- bis neunzählig und obdiplostemon. Die Kronblätter sind auf einem Zehntel bis zu drei Vierteln miteinander verwachsen. Sie sind weiß mit grüner oder rosafarbener bis roter Nervatur oder hellgelb, rosafarben, rosapurpur oder etwas rosabraun. Die Staubblätter sind kürzer als die Kronblätter und an der Basis mit ihnen verwachsen.
Die Frucht ist eine aufrechte Balgfrucht. Die darin enthaltenen hell- bis dunkelbraunen, länglich ellipsoiden Samen sind 0,5 bis 1,3 Millimeter groß.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Die Gattung Rosularia ist im östlichen Mittelmeerraum, in Kleinasien, im Nahen Osten, im Karakorumgebirge und im Altaigebirge verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Sektion der Gattung Umbilicus nahm Augustin-Pyrame de Candolle 1828 vor.<ref>Prodromus Systematis Naturalis Regni Vegetabilis. Band 3, S. 399, 1828</ref> Otto Stapf erhob die Sektion 1923 in den Rang einer Gattung.<ref>Botanical Magazine; or, Flower-Garden Displayed. Band 149, Tafel 8985, London 1923</ref> Nach Henk ’t Hart (1944–2000) wird die Gattung Rosularia in zwei Sektionen mit den folgenden Arten untergliedert:<ref>Henk ’t Hart: Rosularia. In: Urs Eggli: Sukkulenten-Lexikon Band 4. Crassulaceae (Dickblattgewächse). 2003, S. 236–242</ref>
- Sektion Rosularia
- Rosularia blepharophylla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Eggli: Türkei.<ref name="POWO" />
- Rosularia davisii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Muirh.; kommt nur in Kleinasien vor
- Rosularia elymaitica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Boiss. & Hausskn.) A. Berger, kommt in Kleinasien vor
- Rosularia globulariifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Fenzl) A. Berger; kommt in Kleinasien vor
- Rosularia haussknechtii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Boiss. & Reuter) A. Berger; kommt nur in Kleinasien vor
- Rosularia lineata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Boiss.) A. Berger; kommt nur in Vorderasien vor
- Rosularia modesta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Bornm.) Jansson: Südlicher Iran bis Afghanistan.<ref name="POWO" /> Mit den Varietäten:
- Rosularia modesta var. linearifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Jansson) Eggli: Afghanistan.<ref name="POWO" />
- Rosularia modesta var. modesta
- Rosularia pallidiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Holmboe) Meikle; kommt nur auf Zypern vor
- Rosularia × reginae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Eggli: Türkei.<ref name="POWO" />
- Rosularia rosulata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Edgew.) H. Ohba: Westlicher Himalaja.<ref name="POWO" />
- Rosularia sempervivum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(M. Bieb.) A. Berger: Östliche Türkei bis Iran.<ref name="POWO" /> Mit den Unterarten:
- Rosularia sempervivum subsp. amanensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Eggli; kommt in der Türkei vor.<ref name="POWO" />
- Rosularia sempervivum subsp. glaucophylla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Eggli: Türkei.<ref name="POWO" />
- Rosularia sempervivum subsp. kurdica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Eggli: Östliche Türkei bis Iran.<ref name="POWO" />
- Rosularia sempervivum subsp. libanotica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Labill.) Eggli: Türkei bis Israel.<ref name="POWO" />
- Rosularia sempervivum subsp. persica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Boiss.) Eggli: Östliche Türkei bis Libanon und Iran.<ref name="POWO" />
- Rosularia sempervivum subsp. pestalozzae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Boiss.) Eggli; kommt nur im Gebiet von Libanon-Syrien vor.<ref name="POWO" />
- Rosularia sempervivum subsp. sempervivum
- Rosularia serrata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) A. Berger; kommt nur in Griechenland, in der Ägäis und in Kleinasien vor.
- Sektion Ornithogalopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A. Berger
- Rosularia adenotricha Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Wall. ex Edgew.) C.-A. Jansson: Afghanistan, Pakistan, westlicher und östlicher Himalaja. Mit den Unterarten:
- Rosularia adenotricha subsp. adenotricha
- Rosularia adenotricha subsp. viguieri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Raymond-Hamet) Jansson
- Rosularia alpestris Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Kar. & Kir.) Boriss.: Sie kommt in Russland, Afghanistan, Pakistan, Zentralasien<ref name="POWO" /> und in den chinesischen Provinzen Xinjiang und Xizang in Höhenlagen zwischen 1500 und 5000 Metern Meereshöhe vor.<ref name="FoC"/> Mit den Unterarten:
- Rosularia alpestris subsp. alpestris
- Rosularia alpestris subsp. marnieri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Raymond-Hamet ex H. Ohba) Eggli: Nepal.<ref name="POWO" />
- Rosularia glabra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Regel & Winkl.) A. Berger: Östliches und nordöstliches Afghanistan bis Zentralasien.<ref name="POWO" />
- Rosularia platyphylla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Schrenk) A. Berger: Sie kommt in Kasachstan, Kirgisistan und in der chinesischen Provinz Xinjiang in Höhenlagen zwischen 2200 und 2800 Metern Meereshöhe vor.<ref name="FoC"/>
- Rosularia radicosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Boiss. & Hohen.) Eggli: Iran bis Zentralasien.<ref name="POWO" />
- Rosularia adenotricha Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Wall. ex Edgew.) C.-A. Jansson: Afghanistan, Pakistan, westlicher und östlicher Himalaja. Mit den Unterarten:
Die Flora of China unterscheidet noch eine weitere Art:
- Rosularia turkestanica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Regel & Winkler) A. Berger: Sie kommt in Kasachstan, Kirgisistan und im nördlichen Xinjiang vor.<ref name="FoC"/>
Nachweise[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Crassulaceae (Dickblattgewächse). Eugen Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3998-7, S. 236–242.
- Werner Greuter, H.M. Burdet, G. Long: MED-Checklist. Band 3, Seite 17–19, Conservatoire et Jardin botaniques, Genève 1986. ISBN 2-8277-0153-7
- Walter Erhardt u. a.: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008. ISBN 978-3-8001-5406-7
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="FoC">Kunjun Fu, Hideaki Ohba & Michael G. Gilbert: Rosularia. In: Flora of China, vol. 8, Crassulaceae. Rosularia</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Rosularia bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>
Weiterführende Literatur[Bearbeiten]
- Urs Eggli: A monographic study of the genus Rosularia. (Crassulaceae). Supplement in Bradleya. Band 6. S. 1–118, 1988.