Rotten-Kid-Theorem
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Das Rotten-Kid-Theorem von Gary Becker ist ein Theorem aus der Familienökonomie.
Inhalt[Bearbeiten]
Das Theorem besagt, dass bei einem freigiebigen und altruistischen Haushaltsvorstand, es auch im Interesse eines völlig egoistisch agierenden Haushaltsmitglieds liegt, auf Kosten des direkten eigenen Nutzens zur Erhöhung des Gesamteinkommens des Haushalts beizutragen, da der hierdurch auf das Haushaltsmitglied zurückfallende Nutzen größer als der durch direkte Nutzenmaximierung entstehende ist.
Literatur[Bearbeiten]
- Becker, Gary (1974): A Theory of Social Interactions, Journal of Political Economy, 82, 1063–1093.
- Bergstrom, Theodore C.: A fresh look a the rotten kid theorem and other household mysteries. In: The journal of public economy, Bd. 97 (1989), H. 5, S. 1138–1159.
- Bergstrom, Theodore C./Bergstrom, Carl T.: Does mother nature punish rotten kids? In: Journal of bioeconomics, Bd. 1 (1999), H. 1, S. 47–72.