Rubin (Apfel)
| Rubin (Apfel) | |
|---|---|
| Art | Kulturapfel (Malus domestica) |
| Herkunft | Tschechoslowakei |
| Züchter | Universität für Agrarwissenschaften, 1960 |
| Züchtungsjahr | 1960 |
| Abstammung | |
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Kreuzung aus | |
| Liste von Apfelsorten | |
Rubin ist eine Sorte des Kulturapfels (Malus domestica). Im Handel wird sie teilweise als „Roter James Grieve“ angeboten. Rubin ist Vorfahr der im kommerziellen Anbau verbreiteten Sorte Topaz.
Beschreibung und Anbau[Bearbeiten]
Rubin hat einen ausgeprägten süß-sauren Geschmack. Das Fruchtfleisch ist fest und saftig.<ref name="mor">Joan Morgan: The New Book Of Apples. Ebury Publishing, 2013, ISBN 978-1-4481-7736-3.</ref> Die Mutante Bohemia ist weniger gestreift und hat ein dunkleres Rot.<ref name="mor"/>
Rubin wächst kräftig mit langen kräftigen Fruchtästen und ist nur schwer als Spindel zu ziehen. Der Baum hat hohe Erträge. Die Erntezeit in Europa ist Anfang Oktober. Lagerfähig ist der Apfel bis in den Dezember.<ref name="mor"/>
Anfällig ist Rubin gegen Stippe und Gummiholzkrankheit und mittel anfällig für Schorf, dafür aber nur gering anfällig gegen Mehltau.<ref name="pfl">Pflanzen im Web: Herbstapfel "Rubin" </ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Rubin wurde 1960 an der Universität für Agrarwissenschaften in Prag entwickelt. Es handelt sich um eine Kreuzung aus Lord Lambourne und Golden Delicious. Bedeutung erlangte er vor allem in der Züchtung: die aus Rubin ebenfalls in Tschechien entwickelte Sorte Topaz gehört heute zu den meistgepflanzten Sorten im Biolandbau. Neben Topaz stammt von Rubin auch die Sorte Rubinola (Prima x Rubin) ab.<ref name="stg">Gartenobstbau-Verein Sankt Gallen: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Unser Jahres-Motto: Rubinola ( vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Anmerkungen[Bearbeiten]
<references />