Zum Inhalt springen

Rubiscoline

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Rubiscoline sind eine Gruppe von Opioidpeptiden, die bei der Verdauung des Proteins Ribulose-1,5-bisphosphat-carboxylase/-oxygenase (RuBisCo) von Spinatblättern entsteht.

Wirkungsweise[Bearbeiten]

Die Rubiscoline imitieren die Effekte von Opioiden, weshalb sie psychisch aktiv sind. Sie sind den Gluten-Exorphinen (Gliadorphine) sehr ähnlich. Ihr Einfluss auf die psychische Verfassung ist noch nicht vollständig geklärt, beziehungsweise wird er sehr kontrovers diskutiert (siehe Gfcf-Ernährung). Die Rubiscoline binden an den δ-Opioidrezeptor und haben einen analgetischen (schmerzlindernden) Effekt.<ref name="pmid11741591">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Zudem stimulieren sie die Gedächtnisbildung.<ref name="pmid12668220">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> 2007 wurden im Tiermodell angstlösende Eigenschaften von Rubiscolin-6 festgestellt.<ref name="pmid17766012">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Typen der Rubiscoline[Bearbeiten]

Bisher sind zwei Typen von Rubiscolinen bekannt.

Rubiscolin-5[Bearbeiten]

Rubiscolin-6[Bearbeiten]

  • Peptidsequenz: H-Gly-Tyr-Tyr-Pro-Thr-OH
  • Summenformel: C39H54N6O10
  • Molare Masse: 766,87 g·mol−1

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Literatur[Bearbeiten]

  • S. Doltsinis, W. Andlauer: Alternativen zu tierischen Proteinen: Schlüsselkomponenten der Nahrung. In: Chemie in unserer Zeit, 38/2004, S. 182–9.

Siehe auch[Bearbeiten]