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Rudolf Herlt

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Rudolf Herlt (* 27. Dezember 1919 in Lobositz, Tschechoslowakei; † 19. März 2005 in Hamburg) war ein deutscher Wirtschaftsjournalist.

Leben[Bearbeiten]

Datei:Grabstätte Rudolf Herlt.jpg
Grabstätte

Herlt stammte aus dem Sudetenland. Er wurde 1950 an der Philosophischen Fakultät der Universität Erlangen mit der Dissertation Gibt es eine allgemeine Konjunkturtheorie? Versuch einer methodologisch kritischen Auseinandersetzung zum Dr. rer. pol. promoviert. Danach war er als Wirtschaftsredakteur bei der Tageszeitung Die Welt tätig u. a. als Auslandskorrespondent in London und bei der Wochenzeitung Die Zeit.<ref>Herbert Kremp: Er übersetzte Wirtschaft in lebendige Sprache. In: Die Welt. Jg. 60, 26. März 2005, Nr. 71, S. 29.</ref> 1986 trat er in den Ruhestand.<ref>Rudolf Herlt 80. In: Die Zeit, 29. Dezember 1999, Nr. 1.</ref> Darüber hinaus verfasste er Artikel für die Schweizer Wirtschaftszeitung Finanz und Wirtschaft. Er lebte in Hamburg und war verheiratet mit Ingeborg Herlt geb. Rode (1923–2009). Seine Tochter arbeitet für das Goethe-Institut.<ref>Georgia Herlt: Finnegans Wake. Ein Lese-Abenteuer. Nine Toptypsical Readings. Dissertation, Universität Frankfurt am Main 1988.</ref> Seine letzte Ruhestätte fand Rudolf Hertl auf dem Friedhof Bernadottestraße im Hamburger Stadtteil Ottensen.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 150 Jahre Hamburger Sparkasse. Hamburger Sparkasse, Hamburg 1977.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik 1990. Übergabe an Dr. Rudolf Herlt und Prof. Dr. Bernd Rüthers am 18. Mai 1990 im Hotel Königshof in Bonn. Hrsg. durch die Ludwig-Erhard-Stiftung, Bonn 1990, ISBN 3-88991-018-1.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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