Ruth Orkin
Ruth Orkin (* 3. September 1921 in Boston; † 16. Januar 1985 in New York City) war eine US-amerikanische Fotografin, Bildjournalistin und Filmemacherin. In den 1940er und -50er-Jahren war sie als Straßenfotografin aktiv, als ihr bekanntestes Werk in diesem Bereich gilt American Girl in Italy (1951). Zudem porträtierte Orkin, die eigentlich Filmemacherin werden wollte, zahlreiche Hollywoodstars und Musiker. Zusammen mit ihrem Mann Morris Engel drehte sie die Spielfilme Der kleine Ausreißer (1953) und Lovers and Lollipops (1955).
Ruth Orkin war Mitglied der Photo League und der American Society of Magazine Photographers (ASMP).
Leben und Werk[Bearbeiten]
Die Tochter der Stummfilmschauspielerin Mary Ruby und des Spielzeugdesigners und Erfinders Samuel Orkin<ref name=":4">Kristen Gresh: Ahead of her time: Ruth Orkin's performance of photography. In: Mary Engel, Nadine Barth (Hrsg.): Ruth Orkin. A Photo Spirit. 2. Auflage. Hatje Cantz, Berlin 2021, ISBN 978-3-7757-5095-0, S. 8 ff.</ref> wuchs in Hollywood auf. Bereits mit zehn Jahren bekam sie ihre erste Kamera geschenkt, eine Univex. Sie begann, damit Schulfreunde und Lehrer zu fotografieren.<ref>Bio | The Work of Photojournalist Ruth Orkin. In: Ruth Orkin Photo Archive. Abgerufen am 29. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit 16 Jahren legte sie sich ihre erste Mittelformatkamera zu und schrieb sich für das Fach Foto-Journalismus am Los Angeles City College ein.<ref>Nadine Barth: Capturing Grace. In: Nadine Barth, Katharina Mouratidi (Hrsg.): Ruth Orkin: Women. Hatje Cantz, Berlin 2023, ISBN 978-3-7757-5685-3, S. 6 ff.</ref>
1939, Orkin war 17 Jahre alt, durchquerte sie die USA von Los Angeles bis nach New York City, um dort die Weltausstellung zu besuchen. Dabei war sie hauptsächlich mit dem Bus, mit dem Zug und per Anhalter unterwegs. Sie hatte ihr Rad dabei und nutzte es, um die Orte zu erkunden, an denen sie Zwischenstopps einlegte. Ihre längste Fahrradstrecke während dieser Reise waren die ca. 250 km von Boston nach New York. Sie übernachtete in Jugendherbergen. Regionalzeitungen berichteten während der Reise über die abenteuerlustige Heranwachsende, sie wurde oft eingeladen und beschenkt und erhielt sogar ein neues Fahrrad.<ref>Ruth Orkin, Bike Trip, USA, 1939. In: Fondation Henri Cartier-Bresson. Abgerufen am 15. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Während der dreimonatigen Reise machte sie 335 Aufnahmen mit ihrer Mittelformat-Pilot 6-Spiegelreflexkamera. Sie fotografierte Straßenszenen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten, Einheimische, oft mit ihrem Fahrrad im Vordergrund. Nach der Reise klebte sie die mit Bildunterschriften versehenen Aufnahmen sowie Zeitungsausschnitte in ein Foto-Album.<ref>Blake Andrews: Ruth Orkin, Bike Trip USA, 1939. In: Collector Daily. 20. September 2024, abgerufen am 15. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dieses Album wurde 2023 von der Stiftung Henri-Cartier-Bresson als Buch veröffentlicht.<ref>Ruth Orkin, Bike Trip, USA, 1939. In: Fondation Henri Cartier-Bresson. Abgerufen am 15. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Anschließend arbeitete Ruth Orkin als Botin bei Metro-Goldwyn-Mayer. Sie war die erste Frau, die in dieser Funktion für ein Filmstudio tätig war.<ref name=":0">Ruth Orkin. In: International Center of Photography. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 29. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Da sie als Frau jedoch keine Chance hatte, ins Regiefach zu wechseln,<ref name=":2">Andy Grundberg: Ruth Orkin, Photojournalist and film maker, dead at 63. In: The New York Times. 17. Januar 1985, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 3. Juni 2026]).</ref> verdingte sie sich anschließend beim Women’s Auxiliary Army Corps. Sie hatte gehört, dort sei eine Ausbildung als Filmemacherin möglich. Als sich auch dies als Trugschluss entpuppte,<ref name=":0" /> kehrte sie 1943 nach New York City zurück. Dort verdiente sie ihren Lebensunterhalt zunächst mit Babyfotografien und als Fotografin in einem Nachtclub. In Star, der Mitarbeiterzeitschrift von Macy’s, konnte sie 1945 ein erstes Foto veröffentlichen. Ihren ersten großen Foto-Essay veröffentlichte sie 1946 mit Jimmy, the Storyteller für Look, mit einem Nachbarsjungen in der Hauptrolle. Ab den späten 1940er- bis in die 1960er-Jahre hinein arbeitete sie regelmäßig als freiberufliche Bildjournalistin für Zeitschriften wie Life, Look, Ladies’ Home Journal und Collier's.<ref name=":2" /><ref name=":3">Elizabeth Kahn: Ruth Orkin. In: The Independent Photographer. 19. September 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 5. Juni 2026.</ref> Sie dokumentierte das Sommerfestival von Tanglewood und fotografierte dort bekannte Musiker wie Leonard Bernstein, Isaac Stern, Aaron Copland, Jascha Heifetz und Serge Koussevitzky.<ref>Anne Morin (Hrsg.): Ruth Orkin. Una nuova scoperta. Skira, 2023, ISBN 978-88-572-4989-6, S. 150.</ref> Als Frau wurde sie zwar prinzipiell schlechter bezahlt als männliche Kollegen, hatte jedoch auch leichter Zugang zu den Garderoben von weiblichen Hollywood-Stars. So entstanden augenzwinkernde, komplizenhafte Bilder von Joan Taylor beim Haare färben, Doris Day, die sich während einer Drehpause die Füße massiert und Joan Fontaine, die Kreuzworträtsel löst.<ref>Silke Lahmann-Lammert: Ruth Orkins "Women": Bemerkenswerte Porträts starker Frauen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 2. Juli 2026.</ref>
Bereits in den 1940er-Jahren trat Orkin der Photo League bei, um sich mit anderen Fotografen austauschen zu können. Hier lernte sie ihren späteren Mann, den Fotografen und Filmemacher Morris Engel kennen. Die beiden heirateten 1952 und drehten in den 1950er-Jahren zwei Spielfilme miteinander.<ref name=":4" /> 1947 trat Orkin der American Society of Magazine Photographers (ASMP) bei. Dieser Verband hatte damals einen Frauenanteil von zehn Prozent.<ref name=":5">Franziska von Oppenheim: Wenn du allein reist: Die Relevanz der Straßenfotografie von Ruth Orkin. In: Monopol. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 18. Juni 2026.</ref>
1951 wurde Orkin vom Life Magazin nach Israel geschickt, um das Israel Philharmonic Orchestra zu fotografieren. Anschließend reiste sie mehrere Monate durch Italien und andere europäische Länder.<ref name=":3" /> In Florenz lernte Orkin eine junge Landsfrau kennen, die Kunststudentin Ninalee „Jinx“ Allen Craig. Mit ihr als Modell inszenierte Orkin eine Fotostrecke, die mit ironischem Blick das Leben alleinreisender junger Frauen im Italien der 1950er-Jahre illustriert. Eines davon ist ihr wohl bekanntestes Bild, American Girl in Italy. Orkin nahm es in der Nähe der Piazza della Repubblica mit einer Contax-Kamera auf. Nach eigener Aussage hatte sie „jahrelang“ darauf gewartet, ihre Bildidee in einem geeigneten Setting verwirklichen zu können. Sie bat Jinx, an einer Gruppe am Straßenrand sitzender Männer vorbeizugehen, während sie selbst von der Mitte der Straßenkreuzung aus fotografierte. Orkin illustrierte mit der Szene eine Erfahrung, die sie als selbst oft gemacht hatte: Das Catcalling fremder Männer auf der Straße. Die Aufnahme selbst war jedoch inszeniert, und Modell Jinx gab an, damals nicht belästigt geworden zu sein. Sie habe ernst geblickt, weil sie würdig und nobel, wie Beatrice aus der Göttlichen Komödie, wirken wollte. Das Bild wurde später in der Cosmopolitan veröffentlicht, als Teil der Strecke Don’t Be Afraid to Travel Alone.<ref>American Girl in Italy / Ruth Orkin. In: The Metropolitan Museum of Art. Abgerufen am 12. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es gilt als ikonisches Werk der Straßenfotografie<ref>Ruth Orkin | American Photojournalist & Filmmaker. In: Encyclopedia Britannica. (britannica.com [abgerufen am 10. Juni 2026]).</ref> und als Beispiel, wie sehr die wahrgenommene Realität auf Fotos oft erst durch Inszenierung entsteht.<ref>David Schonauer: An Image of Innocence Abroad. In: Smithsonian Magazine. November 2011, abgerufen am 12. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
1952 kehrte Ruth Orkin nach New York zurück und drehte gemeinsam mit Morris Engel und Raymond Abrashkin den Spielfilm Der kleine Ausreißer. Sie war an Regie und Drehbuch beteiligt<ref>Little Fugitive (1953). In: American Film Institute. Abgerufen am 24. Juni 2026.</ref> und für den Schnitt zuständig.<ref>Anne Morin (Hrsg.): Ruth Orkin. Una nuova scoperta. Skira, 2023, ISBN 978-88-572-4989-6, S. 91.</ref> Der Film erzählt auf unaufgeregte Weise die Geschichte eines kleinen Jungen, der einen spannenden Tag auf Coney Island erlebt. Die drei Filmemacher realisierten ihn mit geringem Budget, Laienschauspielern und einer damals noch sehr neuen 35mm-Steadycam.<ref>Berk Gürakar: Der kleine Ausreißer (1953) - 2023. In: Düsseldorfer Filmkunstkinos. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 5. Juni 2026.</ref> François Truffaut bezeichnete den Film einmal als einen Ausgangspunkt der Nouvelle Vague.<ref>New York Stories: The Films of Morris Engel and Ruth Orkin. In: Harvard Film Archive. 21. Oktober 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 4. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der kleine Ausreißer erhielt 1954 eine Oscarnominierung in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ und gewann einen Silbernen Löwen beim Filmfestival von Venedig.<ref>Ronald Bergan: Morris Engel. In: The Guardian. 11. Mai 2005, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 10. Juni 2026]).</ref> Zwei Jahre später drehten Orkin und Engel einen weiteren Spielfilm, Lovers and Lollipops, der ebenfalls aus der Sicht eines Kindes erzählt wird und in New York spielt.<ref>Lovers and Lollipops - Harvard Film Archive. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. April 2025; abgerufen am 10. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In den späten 1950er-Jahren erkrankte Ruth Orkin an Krebs. Ab den frühen 1970er-Jahren fotografierte sie, geschwächt durch die Krankheit, oft von ihrer Wohnung am New Yorker Central Park aus. Aus dem Wohnungsfenster im fünfzehnten Stockwerk heraus hielt sie Paraden, Demonstrationen, Marathonläufe und Konzerte in Bildern fest. Diese Fotos veröffentlichte sie in den Bildbänden A World Through My Window und More Pictures From My Window. Gleichzeitig interessierte sich die Kunstwelt mehr und mehr für ihre früheren Arbeiten, ihren Fotos wurden nun in Galerien und Museen gezeigt.<ref name=":2" />
Von 1976 bis 1978 unterrichtete Orkin Fotografie an der School of Visual Arts in New York, 1979 am International Center of Photography.
1985, mit 63 Jahren, erlag sie ihrer Krebserkrankung.<ref name=":1">„Ruth Orkin.“ Gale Literature: Contemporary Authors, Gale, 2002. Gale Literature Resource Center, link-1gale-1com-1cs8mh6h103cb.emedia1.bsb-muenchen.de/apps/doc/H1000074951/LitRC?u=bayern&sid=summon&xid=c9f71dec. Abgerufen am 29. Mai 2026.</ref>
Rezeption[Bearbeiten]
In ihrem Nachruf aus dem Jahr 1985 würdigte die New York Times Ruth Orkin als Photojournalistin und Filmemacherin. Die Bandbreite ihrer als Schnappschüsse bezeichneten Bilder rangiere von „Musikern zu Straßenkindern“, sie habe sowohl Straßenszenen als auch Hollywood-Stars abgelichtet.<ref name=":2" />
Die Kuratorin Anne Morin betonte 2023, dass Orkin ursprünglich Filmemacherin werden wollte. Diese Karriere habe Frauen damals jedoch noch nicht offengestanden. Als Fotografin habe Orkin daraufhin eine Bildsprache entwickelt, die sich im ständigen Dialog mit dem Film befinde. Darüber hinaus habe Orkin die Gabe besessen, beim Fotografieren eine intime, komplizenhafte Stimmung zu erzeugen. Dadurch wirkten ihre Fotos oft spontan und menschlich.<ref>Anne Morin (Hrsg.): Ruth Orkin. Una nuova scoperta. Skira, 2023, ISBN 978-88-572-4989-6, S. 133, Rückumschlag.</ref>
Im Rahmen einer Ausstellung im Kunsthaus Nürnberg (2025) wurde Orkin als eine von wenigen Straßenfotografinnen der 1940er und -50er Jahre beschrieben. Obwohl ihre Bilder in zahlreichen Magazinen und Zeitungen erschienen und später u. a. im Museum of Modern Art ausgestellt wurden, sei ihr Werk international wenig bekannt. Eine der bedeutendsten Aufnahmen Orkins sei American Girl in Italy. Als Beispiel für den Orkins Werk kennzeichnenden Humor wird die Reportage Who Works Harder? genannt, in der der Alltag einer Hausfrau und Mutter mit dem einer Geschäftsfrau verglichen wird. Subtil subversiv bilde Orkin in einer Zeit des Aufbruchs Frauen ab, die Konventionen abstreifen und erstmals ihren eigenen Weg gehen. Orkins Porträts von Hollywoodstars wie Lauren Bacall, Jane Russell und Doris Day werden gewürdigt.<ref>Ruth Orkin - Through Her Lens. In: Kunsthaus Nürnberg. Stadt Nürnberg, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 18. Juni 2026.</ref> In einem begleitenden Artikel in Monopol beschreibt Franziska von Oppenheim, wie Orkins Bilder oft den Eindruck von Schnappschüssen machten, aber meist aufwändig inszeniert seien. Diese Doppeldeutigkeit sei typisch für das Werk der Fotografin.<ref name=":5" />
Werke in Sammlungen (Auswahl)[Bearbeiten]
- Metropolitan Museum of Art, New York, Abb.
- Museum of Modern Art, New York, Abb.
- Whitney Museum of American Art, New York, Abb.
- National Museum of Women in the Arts, Washington D.C., Abb.
- International Center of Photography, New York, Abb.
- Sammlung Guido Bertero, Turin<ref>Memory and Passion. From Capa to Ghirri. Masterpieces from the Bertero Collection |. In: Centro Italiano per la Fotografia. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 2. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]
- 1955: The Family Of Man. Museum of Modern Art, New York
- 1965: Photography in the Fine Arts, Metropolitan Museum of Art, New York
- 2023: Ruth Orkin. Bike Trip, USA, 1939. Fondation Henri Cartier-Bresson, Paris
- 2023: Ruth Orkin. Una nuova scoperta. Musei Reali, Turin<ref>Francesca Ferro: Mostra Ruth Orkin. Una nuova scoperta. In: Musei Reali Torino. 16. März 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 18. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2025: Ruth Orkin: Women on the Move. National Museum of Women in the Arts, New York<ref>Ruth Orkin: Women on the Move | Exhibition. In: National Museum of Women in the Arts. Abgerufen am 18. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2025/26: Ruth Orkin – Through Her Lens. Kunsthaus Nürnberg
- 2026: Ruth Orkin – The Illusion of Time. Palazzo Pallavicini, Bologna<ref>Ruth Orkin - The Illusion of Time. In: Palazzo Pallavicini. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 18. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2026/27: Ruth Orkin – Die Welt im Fokus. Fotografien zwischen 1940 und 1960. Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Oberhausen
Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]
- 1951: LIFE Magazine's Young Photographer's Contest
- 1959: Top Ten Women Photographers in the U.S., Professional Photographers of America
- 1980: 1st Annual Manhattan Cultural Award, Photography
Literatur[Bearbeiten]
Ausstellungskataloge[Bearbeiten]
- Patricia Bosworth: Ruth Orkin - above and beyond. Hrsg.: Howard Greenberg Gallery. Howard Greenberg Gallery, New York 1999, ISBN 1-893920-00-3.
- Nadine Barth, Mary Engel, (Hrsg.): Ruth Orkin - a Photo Spirit. 2. Auflage. Hatje Cantz, Berlin 2021, ISBN 978-3-7757-5095-0.
- Clément Chéroux (Hrsg.): Ruth Orkin - Bike Trip, USA, 1939. Silvana Editoriale, Cinisello Balsamo / Milano 2013, ISBN 978-88-366-5606-6.
- Nadine Barth, Katharina Mouratidi (Hrsg.): Ruth Orkin - Women. Hatje Cantz, Berlin 2023, ISBN 978-3-7757-5685-3.
Weitere Literatur[Bearbeiten]
- Mason Klein, Catherine Evans: The Radical Camera: New York’s Photo League, 1936–1951. The Jewish Museum und Yale University Press, 2011.
- Anne Morin: Ruth Orkin. Actes Sud, Arles 2013, ISBN 978-2-330-18208-3.
Weblinks[Bearbeiten]
- Webpräsenz Ruth Orkin Photo Archive
- Bericht über Ruth Orkin in der New York Times, mit vielen Fotos (englisch, 2024)
- Fondation Henri Cartier-Bresson: L'exposition Ruth Orkin - Bike Trip, USA, 1939 auf YouTube, abgerufen am 15. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value); Clément Chéroux über Ruth Orkin, mit englischen Untertiteln; Laufzeit: 4.45min).Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)
- Vorlage:IMDb/1
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Orkin, Ruth |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Photographin und Filmemacherin |
| GEBURTSDATUM | 3. September 1921 |
| GEBURTSORT | Boston |
| STERBEDATUM | 16. Januar 1985 |
| STERBEORT | New York City |