Ruth Stahl
Ruth Stahl (* 1928 in Nürnberg) ist eine deutsche Künstlerin, die hauptsächlich durch ihre Radierungen und Aquarelle bekannt ist.
Leben[Bearbeiten]
Ruth Stahl war von 1943 bis 1945 Schülerin der Textilwerkstätte Nürnberg. Ab 1947 besuchte sie bis 1950 die Mal- und Zeichenfachschule im gleichen Ort.<ref name=":0">Ruth Stahl – Kunstleihe Harburg. Kunstleihe Harburg, 2026, abgerufen am 21. August 2026.</ref>
1951 zog sie nach Celle um, zeichnete und fertigte Theater- und Ausstellungsplakate sowie Buchillustrationen an.<ref name=":0" />
Von 1959 bis 1963 arbeitete sie an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg bei Oskar Kokoschka.<ref name=":0" />
Ab 1976 lehrte sie bis 1978 an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg.<ref name=":0" />
1956 zog Ruth Stahl nach Osnabrück um, wo sie wohnt und auf Reisen in anderen Länder wie Italien, Frankreich, Belgien oder der Schweiz weitere Aquarelle erstellt.<ref name=":0" />
Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]
Ruth Stahl erhielt die folgenden Preise:<ref name=":0" />
- Förderpreis der Stadt Salzburg
- Ehrenpreis der Internationalen Sommerakademie Salzburg
- Kokoschka Preis der Schule des Sehens
- Mercedes Benz Preis, Salzburg
Ausstellungen[Bearbeiten]
- 1970 Bremen
- 1971 Bremen, Kunsthalle
- 1973 Nürnberg
- 1976 Fürth
- 1976 Hagen
- 1977 Osnabrück, Kulturgeschichtliches Museum
- 1978 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Gesellschaft
- 1979 Oldenburg
- 1981 Salzburg, Museumspavillon im Mirabellgarten
- 1983 Paderborn, Kunstverein
- 1984 Bielefeld, Kunststudio Westfalen-Blatt
- 1985 Hamburg
- 1986 Norderstedt, Altes Rathaus Garstedt
- 1987 Witten
- 1989 Schlederhausen, Steinwerk
- 1991 Hamburg
- 1998 Leutershausen, Kunstverein
- 2002 Osnabrück
- 2004 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Haus
- 2005 Osnabrück, Kulturgeschichtliches Museum
- 2007 Bad Essen, Kulturkreis
- 2008 Kunstkreis Aichwald, Evangelisches Gemeindehaus Aichwald-Aichschieß zusammen mit Heinz Friedrich. (Katalog)
Werk[Bearbeiten]
Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens steht die Aquarellmalerei und die graphische Auseinandersetzung mit der Aquatintaradierung, wie z. B. ihre beiden Werke von 2008 Am Gardasee und Steile Treppe in Siena.<ref name=":0" />
Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]
- Ruth Stahl, Aquarelle und Radierungen. Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück. Osnabrück 1977.
- Ruth Stahl, Radierungen und Aquarelle. Reihe Beispiele der Albrecht Dürer Gesellschaft. Nürnberg 1978.
- Ruth Stahl: Werkverzeichnis der Radierungen, 1966–2002. Bramsche.
- Ruth Stahl: Den Farbklängen der Natur nachspüren. In: palette& zeichenstift, Ausgabe 4/2005, Nr. 60, S. 35–39.
- Frieder Gadesmann: Aus der Schule des Sehens. Ruth Stahl und Heinz Friedrich. Aichwald 2008.
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Ruth Stahl im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Kataloge von Stahl im The Catalog of the Libraries of The Metropolitan Museum of Art
- Foto der Künstlerin
- http://wp1146773.wp177.webpack.hosteurope.de/drupal6/node/54
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stahl, Ruth |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Künstlerin |
| GEBURTSDATUM | 1928 |
| GEBURTSORT | Nürnberg |