Ryan Bradley
Ryan Bradley (* 17. November 1983 in St. Joseph, Missouri) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startete.
Bradley stammt aus einer Eiskunstlauffamilie, sowohl seine Eltern als auch seine Schwester waren Eiskunstläufer.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( vom 6. April 2009 im Internet Archive)</ref> Heute arbeitet seine Schwester als Eiskunstlauftrainerin und seine Mutter als Punktrichterin beim US-Verband.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( vom 6. April 2009 im Internet Archive)</ref> So begann Bradley schon im Alter von zwei Jahren mit dem Eislaufen. Er startete für den Broadmoor Skating Club in Colorado Springs. Sein Trainer war Tom Zakrajsek. Neben seiner Wettkampfkarriere studierte Bradley Wirtschaft an der Universität von Colorado Springs und arbeitete als Freiwilliger im Broadmoor Skating Club sowie als Trainer in der Colorado Springs World Arena. Bradley war besonders bekannt für seine spektakulären Schauläufe, bei denen er u. a. einen Rückwärtssalto zeigte.
Von 1996 bis 1998 trat Bradley im Paarlauf an der Seite von Tiffany Vise an. Er beendete dies, um sich ganz auf den Einzellauf konzentrieren zu können. Als Einzelläufer wurde er 1999 US-Meister bei den Junioren. 2000 erreichte er mit dem fünften Platz sein bestes Ergebnis bei Juniorenweltmeisterschaften. 2004 nahm er erstmals an der Vier-Kontinente-Meisterschaft teil und beendete sie auf dem elften Platz. 2007 erreichte er erstmals das Podium bei den US-Meisterschaften der Senioren. Er gewann die Silbermedaille hinter Evan Lysacek und qualifizierte sich damit für seine erste Weltmeisterschaft. Dort erreichte er den 15. Platz. Kurz zuvor hatte er bei der Vier-Kontinente-Meisterschaft den vierten Platz belegt. In den folgenden drei Jahren verpasste er das nationale Podium knapp, konnte 2010 aber an seiner zweiten Weltmeisterschaft teilnehmen, da der Olympiasieger Evan Lysacek und auch Johnny Weir auf einen Start verzichteten. Bradley kam aber nicht über den 18. Platz hinaus.
Im Januar 2011 wurde Ryan Bradley in Greensboro, North Carolina, überraschend US-Meister.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( vom 2. Februar 2011 im Internet Archive)</ref> Bei seiner insgesamt dritten Weltmeisterschaft erreichte er in Moskau mit dem 13. Platz sein bestes Ergebnis bei Weltmeisterschaften. Zwei Wochen danach verkündete Bradley seinen Rücktritt vom Wettkampfsport.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Mai 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Ergebnisse[Bearbeiten]
| Wettbewerb / Jahr | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Weltmeisterschaften | 15. | 18. | 13. | ||||||||||
| Vier-Kontinente-Meisterschaften | 11. | 4. | 5. | ||||||||||
| Juniorenweltmeisterschaften | 10. | 5. | 15. | ||||||||||
| US-amerikanische Meisterschaften | 1. J | 7. | 9. | 7. | 9. | 6. | 8. | 2. | 5. | 4. | 4. | 1. |
- J = Junioren
Weblinks[Bearbeiten]
- Ryan Bradley in der Datenbank der International Skating Union (englisch)
- Offizielle Homepage
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>
Vorlage:Klappleiste/Anfang 1914: Norman Scott | 1918: Nathaniel Niles | 1920–1924: Sherwin Badger | 1925: Nathaniel Niles | 1926: Chris Christenson | 1927: Nathaniel Niles | 1928–1934: Roger Turner | 1935–1939: Robin Lee | 1940–1941: Eugene Turner | 1942: Bobby Specht | 1943: Arthur Vaughn | 1946–1952: Richard Button | 1953–1956: Hayes Alan Jenkins | 1957–1960: David Jenkins | 1961: Bradley Lord | 1962: Monty Hoyt | 1963: Thomas Litz | 1964: Scott Allen | 1965: Gary Visconti | 1966: Scott Allen | 1967: Gary Visconti | 1968–1970: Tim Wood | 1971: John Misha Petkevich | 1972: Kenneth Shelley | 1973–1975: Gordon McKellen | 1976: Terry Kubicka | 1977–1980: Charles Tickner | 1981–1984: Scott Hamilton | 1985–1988: Brian Boitano | 1989: Christopher Bowman | 1990–1991: Todd Eldredge | 1992: Christopher Bowman | 1993–1994: Scott Davis | 1995: Todd Eldredge | 1996: Rudy Galindo | 1997–1998: Todd Eldredge | 1999–2000: Michael Weiss | 2001: Timothy Goebel | 2002: Todd Eldredge | 2003: Michael Weiss | 2004–2006: Johnny Weir | 2007–2008: Evan Lysacek | 2009–2010: Jeremy Abbott | 2011: Ryan Bradley | 2012: Jeremy Abbott | 2013: Max Aaron | 2014: Jeremy Abbott | 2015: Jason Brown | 2016: Adam Rippon | 2017–2022: Nathan Chen | 2023–2026: Ilia Malinin Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bradley, Ryan |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Eiskunstläufer |
| GEBURTSDATUM | 17. November 1983 |
| GEBURTSORT | St. Joseph, Missouri, Vereinigte Staaten |