Sédhiou
| Sédhiou | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| ||||||
| Koordinaten | 12° 42′ 32″ N, 15° 33′ 7″ W
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dim=3000 | globe= | name= | region=SN-SE | type=city
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| Basisdaten | ||||||
| Staat | Senegal | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Sédhiou | |||||
| Département | Sédhiou | |||||
| ISO 3166-2 | SN-SE | |||||
| Höhe | 34 m | |||||
| Fläche | 7,4 km² | |||||
| Einwohner | 31.511 (2023) | |||||
| Dichte | 4.258,2 Ew./km² | |||||
Sédhiou ist eine Stadt im Süden des Senegal. Sie ist Hauptstadt der Region Sédhiou und des Départements Sédhiou.
Geographische Lage[Bearbeiten]
Sédhiou befindet sich im Zentrum der Casamance, dem Landesteil des Senegal, der sich zwischen Gambia und Guinea-Bissau erstreckt. Die Stadt liegt am rechten nördlichen Ufer des Casamance-Flusses, der hier eine Breite von etwa 1,9 km hat und bei Sédhiou auf seinem Weg zum Atlantik nach Westen für etwa 25 km nach Süden fließt. Das offene Meer ist noch etwa 160 Stromkilometer entfernt.<ref name="Entfernungen">Entfernungen messen mit Google Maps</ref>
Bevölkerung[Bearbeiten]
Die letzten Volkszählungen ergaben für die Stadt jeweils folgende Einwohnerzahlen:
| Jahr | Einwohner<ref>Senegal: Die wichtigsten Orte mit Statistiken zu ihrer Bevölkerung</ref> |
|---|---|
| 1976 | 9.332 |
| 1988 | 13.212 |
| 2002 | 18.465 |
| 2013 | 24.213 |
| 2023 | 31.511 |
Verkehr[Bearbeiten]
Sédhiou liegt wie das ganze Département Sédhiou zwischen den Unterläufen des Casamance-Flusses und des Soungrougrou und ist so vom Rest Senegals auf dem Landweg schlecht erreichbar. Einzige überregionale Ost-West-Verbindung für die Départementspräfektur Sédhiou ist die seit 2012 als Nationalstraße klassifizierte und seitdem vollständig asphaltierte N 12, die die Regionalstraße R 21 ersetzt. Sie zweigt in Kolda von der N 6 ab und mündet 16 Kilometer vor Bignona in die N 4.<ref>projectoneinternational.com: Décret No 2012-1440 Portant classification du réseau routier national (Dekret vom 14. Dezember 2012 über die Klassifizierung des nationalen Straßennetzes, Nationalstraßen auf Seite 8 und 9 der PDF-Datei 34 MB)</ref> In Marsassoum endete die N12 zunächst am Soungrougrou, der zusammen mit seiner amphibischen und mit Mangroven bestandenen Uferzone der Weiterfahrt nach Westen zur als Transgambienne bekannten N4 sowie nach Bignona und Ziguinchor ein 3500 Meter breites Hindernis entgegenstellt. Zur Überquerung des Flusses diente die Autofähre Bac de Marsassoum. Als Ersatz für die störanfällig gewordenen Fährverbindung wurde am 17. Januar 2022 der Pont de Marsassoum als mautpflichtige Brücke dem Verkehr übergeben. Die Brücke bietet seitdem eine schnelle und sichere Straßenverbindung über den Fluss sowie zwischen den Regionen Sédhiou und Ziguinchor und ihren Hauptstädten<ref>Lactuacho.com, 5. Januar 2022: Mise en service annoncée du pont de Marsassoum Les usagers s’impatientent et alertent sur le piètre état du bac</ref><ref>au-senegal.com, 17. Januar 2022: Les ponts de Foundiougne et de Marsassoum sont en service</ref>
Verzweigungen der N12 gehen nördlich von Sédhiou als N12.B1 und N12.B2 nach Madina Wandifa und Bounkiling. Dabei überquert die Straße den Soungrougrou bei dem Dorf Diaroumé und in Madina Wandifa mündet sie in die als Transgambienne bekannte N4. Diese verbindet den Westen und Norden der Casamance über Gambia sowie über Nioro du Rip und Kaolack mit dem Rest des Landes.
Zwischen Kolda und Ziguinchor gibt es nicht eine einzige Brücke über den Casamance-Fluss; das Südufer ist nur auf dem Wasserweg erreichbar. In Sédhiou gibt es eine Fähre, die mit einer 2400 Meter langen Überfahrt das andere Ufer bei Sandinièr erreicht.<ref>Sandinièr bei Geonames</ref><ref name="Entfernungen" />
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Les Ulis, Frankreich
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Sadio Mané (* 1992), Fußballspieler
- Mikayil Faye (* 2004), Fußballspieler
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />