Südtiroler Primel
Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.
| Südtiroler Primel | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Primula tiroliensis Atlas Alpenflora.jpg
Südtiroler Primel (Primula tyrolensis) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Primula tyrolensis | ||||||||||||
| Schott |
Die Südtiroler Primel (Primula tyrolensis) ist eine Pflanzenart, die zur Gattung der Primeln (Primula) innerhalb der Familie Primelgewächse (Primulaceae) gehört.
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Die Südtiroler Primel wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen bis zu 5 Zentimetern. Sie ist mit klebrigen, farblosen und bis zu 0,4 Millimeter langen Drüsenhaaren dicht bedeckt.
Alle Laubblätter sind in einer grundständigen Rosette angeordnet.<ref name="Hegi1966" /> Die einfache, fleischige, dunkel-grüne und etwas glänzende Blattspreite ist bei einer Länge von 1 bis 3,5 Zentimetern sowie einer Breite von 0,5 bis 2 Zentimetern rundlich bis eiförmig und verschmälern sich rasch in den blattstiel.<ref name="Hegi1966" /> Ihre vordere Hälfte ist fein gezähnt oder beinahe ganzrandig.<ref name="Hegi1966" />
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Der Blütenstandsschaft ist so lang wie die Laubblätter. Die Tragblätter sind bei einer Länge bis zu 8 Millimetern schmal-lanzettlich. Der Blütenstand enthält nur ein bis zwei fast sitzende Blüten.
Die zwittrige Blüte ist radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf 4 bis 8 Millimeter langen Kelchblätter sind bis zur Hälfte ihrer Länge verwachsen und die fünf Kelchzähne sind eiförmig. Die Krone ist rosa- bis karminrot, ihr Durchmesser ist 15 bis 25 Millimeter und sie besitzt einen weißen, drüsenhaarigen Schlund und ausgerandete Kronlappen. Die Kronröhre ist 7 bis 10 Millimeter lang und länger als der Kelch.<ref name="Hegi1966" />
Die Kapselfrucht ist 2,5 bis 4 Millimeter lang.<ref name="Hegi1966" /> Die Samen sind scharfkantig und glatt.<ref name="Hegi1966" />
Vorkommen[Bearbeiten]
Dieser Endemit kommt nur in den südöstlichen Dolomiten vor. Die Südtiroler Primel gedeiht in Höhenlagen von 1000 bis 2300 Metern auf Kalkfelsen.<ref name="Hegi1966" />
Taxonomie[Bearbeiten]
Die Erstbeschreibung von Primula tyrolensis erfolgte durch Heinrich Wilhelm Schott in Sippen Österr. Primeln 13, 1851.
Belege[Bearbeiten]
- Gunter Steinbach (Hrsg.): Alpenblumen (Steinbachs Naturführer). Mosaik Verlag, München 1996, ISBN 3-576-10558-1.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Hegi1966"> Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 3, Verlag Carl Hanser, München 1966. S. 1779–1780. </ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Thomas Meyer, Michael Hassler: Datenblatt mit Fotos in Mittelmeer- und Alpenflora.