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SC Lauchringen

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SC Lauchringen
Basisdaten
Name Sportclub Lauchringen 1922 e.V.
Sitz Lauchringen, Baden-Württemberg
Gründung 1922
Farben rot/blau
Vorstand Thomas Kummer
(1. Vorsitzender)
Christian Mülhaupt
(Geschäftsführer)
Website www.sclauchringen.de
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Max Hauser
Spielstätte Wutachstadion
Plätze 3.000
Liga Kreisliga A Staffel Ost
2024/25 1. Platz Vorlage:AccessibleTooltip (Kreisliga B)

Der Sportclub Lauchringen 1922 e.V. (kurz SC Lauchringen) ist ein Fußballverein aus Lauchringen im südbadischen Bezirk Hochrhein.

2019 nehmen zwei Mannschaften bei den Herren und diverse Juniorenmannschaften am Spielbetrieb teil. Ferner gehörten die Frauen in den 1970er und 80er Jahren zu den besten südbadischen Frauenmannschaften.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verein entstand 1972 durch die Fusion von FC 22 Unterlauchringen e.V. (gegründet 1922) und dem SV Oberlauchringen 1949 e.V. (gegründet am 2. Juli 1949).<ref>SC Lauchringen in einer Serie des Südkurier [1], abgerufen am 3. April 2015</ref> Der Entschluss zur Fusion fiel am 26. März 1972. Am 23. Juli 1972 stimmten die Mitglieder beider Vereine in einer gemeinsamen Hauptversammlung zu, die damit auch Gründungsversammlung des SC Lauchringen wurde. Zuvor schlossen am 1. Juli 1971 sich die beiden Gemeinden Unterlauchringen und Oberlauchringen zu Lauchringen zusammen. In der Spielzeit 1971/72 bildeten bereits die Juniorenspieler beider Vereine fünf gemeinsame Mannschaften im Spielbetrieb.

Der SC Lauchringen wurde mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports 2018 in der Kategorie Sonderpreis ausgezeichnet, nachdem die Mannschaft nach einer rassistischen Zuschauerbeleidigung gegen einen Mitspieler geschlossen das Spielfeld verlassen hatten.<ref>Die Preisträger. In: fairplay.dosb.de. Abgerufen am 22. März 2019.</ref>

Erfolge[Bearbeiten]

Herren[Bearbeiten]

Die Herrenmannschaften des SC Lauchringen spielten stets nur auf Bezirksebene. Platz 4 in der Bezirksliga Hochrhein war die beste Platzierung der ersten Mannschaft.

In den Spielzeiten 2006/07 und 2007/08 gewann der Verein zweimal in Serie den Bezirkspokal Hochrhein. 2007 fand dabei das Endturnier vor heimischer Kulisse statt.

Frauen[Bearbeiten]

Das Frauenteam des SC Lauchringen spielte von 1978/79 bis 1983/84 in der Südbadischen Damenliga. Diese war damals die höchste Spielklasse in Deutschland. In der Spielzeit 1979/80 gewann die Mannschaft die Südbadische Meisterschaft und nahm an der deutschen Meisterschaft teil. Dort schied man in der ersten Runde (Achtelfinale) gegen den FSV Harburg aus (2:5 in Harburg, 0:2 in Lauchringen).

Junioren[Bearbeiten]

Die A-Junioren spielen von 1989/90 bis 1991/92 in der Südbadischen Juniorenliga. Dies war damals die höchste Spielklasse.

Spielstätten[Bearbeiten]

Die Heimspiele trägt der SC Lauchringen im Wutachstadion in Unterlauchringen aus. Das Stadion hat eine Kapazität von 3.000 Plätzen. Mit dem Küssaburgstadion in Oberlauchringen stand ein zweiter Sportplatz zur Verfügung, der derzeit hauptsächlich durch den türkischen Verein AGS Lauchringen genutzt wurde. Das Küssaburgstadion ist Wohnhäusern gewichen, wodurch sich die beiden Vereine aktuell das Wutachstadion teilen.<ref>Das Küssaburgstadtion weicht Wohnhäusern [2], abgerufen am 3. April 2015</ref>

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Dominik Bergdorf war Stammtorhüter von SSV Jahn Regensburg in der 3. Liga 2014/15. Er stammt aus der Jugend des SC Lauchringen, ehe er über Grasshopper Club Zürich und SC Freiburg zu Regensburg kam.<ref>Dominik Bergdorf bei Kicker [3], abgerufen am 3. April 2015</ref>

Statistiken und Rekorde[Bearbeiten]

Herren[Bearbeiten]

Die Platzierungen der ersten Mannschaft des SC Lauchringen:

Spielzeit Spielklasse Platz Bemerkung
1972/73 B-Klasse Oberrhein, Staffel 3 3.
1973/74 B-Klasse Oberrhein, Staffel 3 1. Aufstieg
1974/75 A-Klasse Oberrhein 12.
1975/76 B-Klasse Oberrhein, Staffel 3 1. Aufstieg
1976/77 A-Klasse Oberrhein 13.
1977/78 A-Klasse Oberrhein 13. Abstieg
1978/79 Bezirksliga Oberrhein 4.
1979/80 Bezirksliga Oberrhein 15. Abstieg
1980/81 Kreisliga A Oberrhein, Staffel 3 3.
1981/82 Kreisliga A Oberrhein, Staffel 3 3.
1982/83 Kreisliga A Oberrhein, Staffel 3 3.
1983/84 Kreisliga A Oberrhein, Staffel 3 2.
1984/85 Kreisliga A Oberrhein, Staffel 3 3.
1985/86 Kreisliga A Oberrhein, Staffel 3 6.
1986/87 Kreisliga A Oberrhein, Staffel 3 3.
1987/88 Kreisliga A Oberrhein, Staffel 3 1. Aufstieg
1988/89 Bezirksliga Oberrhein 11.
1989/90 Bezirksliga Oberrhein 13.
1990/91 Bezirksliga Oberrhein 15. Abstieg
1991/92 Kreisliga A Oberrhein, Staffel 3 3.
1992/93 Kreisliga A Oberrhein, Staffel 3 1. Aufstieg
1993/94 Bezirksliga Oberrhein 4.
1994/95 Bezirksliga Oberrhein 5.
1995/96 Bezirksliga Oberrhein 6.
1996/97 Bezirksliga Oberrhein 4.
1997/98 Bezirksliga Hochrhein 4.
1998/99 Bezirksliga Hochrhein 7.
1999/00 Bezirksliga Hochrhein 13.
2000/01 Bezirksliga Hochrhein 16. Abstieg
2001/02 Kreisliga A Hochrhein, Staffel 3 1. Aufstieg
2002/03 Bezirksliga Hochrhein 11.
2003/04 Bezirksliga Hochrhein 11.
2004/05 Bezirksliga Hochrhein 15. Abstieg
2005/06 Kreisliga A Hochrhein, Staffel 3 2. Aufstieg über Aufstiegsrunde
2006/07 Bezirksliga Hochrhein 9.
2007/08 Bezirksliga Hochrhein 7.
2008/09 Bezirksliga Hochrhein 4.
2009/10 Bezirksliga Hochrhein 16. Abstieg
2010/11 Kreisliga A Hochrhein, Staffel 3 4.
2011/12 Kreisliga A Hochrhein, Staffel 3 5.
2012/13 Kreisliga A Hochrhein, Staffel 3 3.
2013/14 Kreisliga A Hochrhein, Staffel 3 10. Abstieg aufgrund Strukturreform
2014/15 Kreisliga B Hochrhein, Staffel 4 1. Aufstieg
2015/16 Kreisliga A Hochrhein Ost 3.
2016/17 Kreisliga A Hochrhein Ost 9.
2017/18 Kreisliga A Hochrhein Ost 10.
2018/19 Kreisliga A Hochrhein Ost 12.

Die A-Klasse bzw. Bezirksliga ist die oberste Spielklasse auf Bezirksebene. Die B-Klasse bzw. Kreisliga ist die zweitoberste Spielklasse auf Bezirksebene.

Frauen[Bearbeiten]

Die Platzierungen der Frauenmannschaft:

Spielzeit Spielklasse Platz Bemerkung
1972/73 Oberrhein 9. von 9
1973/74 Oberrhein 8. von 9
1974/75 Oberrhein 8. von 8
1975/76 Oberrhein 5. von 6
1976/77 Oberrhein 2. von 6
1977/78 Oberrhein 2. von 7
1978/79 Südbadische Damenliga 2. jeweils 10 Teams
1979/80 Südbadische Damenliga 1. im 1/8-Finale der DM ausgeschieden
1980/81 Südbadische Damenliga 2.
1981/82 Südbadische Damenliga 3.
1982/83 Südbadische Damenliga 5.
1983/84 Südbadische Damenliga 10. Abstieg als Letzter
1983/84 Bezirksliga Oberrhein 1. Verzicht auf die Aufstiegsrunde
1984/85 Bezirksliga Oberrhein während der Runde zurückgezogen

Bis 1977/78 wurde nur auf Bezirksebene gespielt, die sechs Bezirksmeister ermittelten in einer Endrunde den Südbadischen Meister. Ab 1978/79 gibt es die Südbadische Damenliga als höchste Spielklasse, deren Meister bis zur Einführung der Bundesliga an der deutschen Meisterschaft teilnahm.

Von 1978/79 bis 1980/81 nahm ferner eine 2. Frauenmannschaft in der Bezirksliga Oberrhein am Spielbetrieb teil.

A-Junioren[Bearbeiten]

Die A-Junioren in der Südbadischen Juniorenliga (damals oberste Spielklasse in Deutschland) als SG Lauchringen/Tiengen:

Spielzeit Platz Bemerkung
1989/90 11. von 12
1990/91 11. von 14
1991/92 13. von 14, Abstieg

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />