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SFN Vechta

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SFN Vechta
Name Sport-Club Sportfreunde
Niedersachsen Vechta e. V.
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Vereinsfarben schwarz-weiß-grün
Gründung 22. April 1921
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Vereinssitz Vechta, Niedersachsen
Mitglieder 1.696<ref>Stadtverwaltung Vechta - Verwaltungsberichte (Verwaltungsbericht 2020, Seite 43). In: Stadt Vechta. Abgerufen am 24. Oktober 2022.</ref>
Abteilungen sieben
Vorsitzender Boris Radau
Website sfn-vechta.de

SFN Vechta (offiziell: Sport-Club Sportfreunde Niedersachsen Vechta e. V.) ist ein Sportverein in Vechta. Der Verein wurde am 22. April 1921 gegründet. Die erste Handballmannschaft der Frauen spielt seit 2016 in der 3. Liga. Neben Handball bietet der Verein auch die Sportarten Badminton, Fußball, Leichtathletik, Schwimmen, Wasserball, Turnen und Show-Akrobatik (Showgruppe In Motion) an.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Wurzeln des SFN Vechta reichen durch den Beitritt des ältesten Vechtaer Sportvereins, den Vechtaer Turn-Verein von 1888, im Jahr 1923 viel weiter als in das offizielle Gründungsjahr 1921 zurück. Dem Beispiel des Vechtaer Turn-Vereins folgten im Laufe der Zeit noch zwei weitere Vereine. 1957 schlossen sich die Sportfreunde Hagen, ein reiner Fußballverein aus dem Süden der Stadt, und 2005 der Badmintonverein BC Antonianum Vechta dem SFN Vechta an. Beide Vereine trugen dazu bei, dass sich der SFN Vechta zum mitgliederstärksten Sportverein der Stadt entwickelt hat.<ref name="sfn90">Jubiläumsbroschüre des SFN Vechta zum 90-jährigen Bestehen</ref> Vorsitzender des SC Niedersachsen Vechta war von 1948 bis 1951 der Bürgermeister von Vechta Anton Cromme.<ref name="sfn50">Jubiläumsbroschüre des SFN Vechta zum 50-jährigen Bestehen</ref> 2013 verstarb der Ehrenvorsitzende, Bäckermeister Josef Grieshop, der dem SFN 1969 bis 1988 vorstand. Weitere langjährige Vorsitzende des SFN Vechta waren die Ehrenvorsitzenden August Börgerding (1962–1969) und Georg Hüsing (1988–1996).<ref name="sfn90"/> Seit dem 25. April 2006<ref name="sfn50"/> steht dem SFN Vechta der Vechtaer Notar und Rechtsanwalt Boris Radau vor.

Handball[Bearbeiten]

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Saison Spielklasse Platz Sp S U V Tore Diff. Punkte
2013/14 Oberliga Nordsee 01 26 25 00 01 884:635 +249 50:02
2014/15 3. Liga Nord 13. 26 05 01 20 649:771 −122 11:41
2015/16 Oberliga Nordsee 01. 26 23 01 02 751:525 +226 47:05
2016/17 3. Liga Nord 06. 22 09 05 08 548:556 -008 23:21
2017/18 3. Liga West 10. 22 06 02 14 587:609 -022 14:30
2018/19 Oberliga Nordsee 01. 26 23 00 03 807:587 +220 46:06
2019/20 3. Liga West 09. 14 06 01 07 344:356 -012 13:15
2020/21 3. Liga Nord-West Saison annulliert
2021/22 3. Liga Staffel A 07. 20 07 04 09 526:539 -013 18:22
2022/23 3. Liga Staffel Nord 05. 20 11 01 08 605:538 +067 23:17
2023/24 3. Liga Staffel N/W 10. 22 06 04 12 659:675 −016 16:28
2024/25 RL-Niedersachsen 1.
2025/26 3. Liga Staffel Nord 11. 22 06 01 15 686:731 −045 13:31

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Frauen[Bearbeiten]

Die Handballerinnen von SFN Vechta stiegen im Jahre 1986 in die viertklassige Oberliga Nordsee auf und wurden auf Anhieb Vizemeister hinter Werder Bremen. Vier Jahre später wurde die Mannschaft Meister, stieg aber aus unbekannten Gründen nicht auf.<ref>Sven Webers: Oberliga Nordsee Frauen 1985–1990. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.</ref> 1992 stiegen das Team wieder auf der Oberliga ab.<ref>Sven Webers: Oberliga Nordsee Frauen 1990–1995. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.</ref> Es dauerte bis 2007, bis die Vechtaerinnen den Wiederaufstieg schafften und auf Anhieb Vizemeister wurden, dieses Mal hinter der HSG Hude/Falkenburg.<ref>Sven Webers: Oberliga Nordsee 2007/08 Frauen. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.</ref> Ein Jahr später wurde die Mannschaft erneut Vizemeister, dieses Mal hinter dem VfL Stade.<ref>Sven Webers: Oberliga Nordsee 2008/09 Frauen. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.</ref> Ebenfalls in der Saison 2009/10 qualifizierten sich die Vechtaerinnen erstmals für den DHB-Pokal der Frauen. In der ersten Runde unterlag die Mannschaft dem Regionalligisten TV Walsum-Aldenrade aus Duisburg mit 19:30.<ref>Sven Webers: DHB-Pokal Frauen 2009/10. Bundesligainfo.de, abgerufen am 4. Februar 2015.</ref> In den Jahren 2014<ref>Sven Webers: Oberliga Nordsee 2013/14 Frauen. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.</ref>, 2016<ref>Sven Webers: Oberliga Nordsee 2015/16 Frauen. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.</ref> und 2019<ref>Sven Webers: Oberliga Nordsee 2018/19 Frauen. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.</ref> wurde die Mannschaft jeweils Meister der Oberliga Nordsee und stieg jeweils die Mannschaft in die 3. Liga auf. Dem ersten Aufstieg folgte der direkte Wiederabstieg, während die Mannschaft nach dem zweiten Aufstieg nach zwei Jahren wieder den Gang in die Oberliga antreten musste. Erst nach dem Aufstieg im Jahre 2019 konnten sich die Vechtaerinnen in der 3. Liga etablieren. 2024 stieg die Mannschaft dann doch in die Regionalliga Niedersachsen ab, schaffte aber den direkten Wiederaufstieg.

Männer[Bearbeiten]

Die erste Männermannschaft stieg im Jahre 1983 in die Oberliga Nordsee auf.<ref>Sven Webers: Oberliga Nordsee 1983/84. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.</ref> Nach vielen Jahren im Mittelfeld wurde die Mannschaft in der Saison 1990/91 zurückgezogen.<ref>Sven Webers: Oberliga Nordsee 1990/91. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.</ref> Die Mannschaft stieg 2022 in die Landesliga und zwei Jahre später in die Verbandsliga auf.<ref>SFN Vechta. Handball.net, abgerufen am 25. April 2026.</ref>

Halle[Bearbeiten]

Heimspielstätte war bis zum Ende der Saison 2016/17 die Sporthalle im Schulzentrum Nord am Lattweg in Vechta. Mit Beginn der Saison 2017/18 wechselte die Handballabteilung des SFN mit einem Großteil ihres Trainingsbetriebs und dem gesamten Punktspielbetrieb von der sog. „Halle Nord“ in die sog. „Sporthalle West“ der Christophorusschule an die Straße Vechtaer Marsch.

Fußball[Bearbeiten]

Fußball
Spielstätte Stadion am Bergkeller
Plätze 5000
Cheftrainer Luc Diamesso
Liga Bezirksliga Weser-Ems
2025/26 14. Platz Vorlage:AccessibleTooltip (Landesliga Weser-Ems)

Geschichte[Bearbeiten]

Die Fußballer der Sportfreunde gehörten 1949 zu den Gründungsmitgliedern der Amateurliga Oldenburg/Hunte, aus der sie vier Jahre später absteigen mussten. 1955 gelang der Wiederaufstieg, bevor die Mannschaft 1960 den Meistertitel feiern konnte. In der Aufstiegsrunde scheiterten die Vechtaer jedoch an Stern Emden und Sparta Nordhorn. Nach dem Scheitern zerfiel die Erfolgsmannschaft und vier Jahre später ging es hinunter in die Bezirksliga Oldenburg/Huntegau. 1973 folgte der Abstieg in die Bezirksklasse, dem 1977 der Wiederaufstieg folgte. Gleich in der Aufstiegssaison wurden die Sportfreunde Vizemeister hinter Rot-Weiß Damme.<ref>Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken: Fußball in Niedersachsen 1964-1979. S. 117, 169, 182, abgerufen am 5. Februar 2015.</ref> 1979 gelang der Mannschaft der Aufstieg in die Bezirksoberliga Weser/Ems, wo die Sportfreunde auf Anhieb Dritte wurden. 1984 ging es jedoch wieder runter in die Bezirksliga, bevor die Mannschaft 1995 nach einer Ligareform hinunter in die Bezirksklasse mussten.

Vier Jahre später gelang der Wiederaufstieg, bevor die frühen 2000er Jahre einen sportlichen Absturz brachten. Mit nur einem Punkt mussten die Sportfreunde 2001 in die Bezirksklasse absteigen, wo die Mannschaft in der folgenden Saison in die Kreisliga durchgereicht wurde. In der Saison 2005/06 kehrten die Sportfreunde noch einmal in die Bezirksliga zurück, bevor die Mannschaft im 2008 mit dem Abstieg in die 1. Kreisklasse ihren sportlichen Tiefpunkt erreichte. Nach dem direkten Wiederaufstieg in der Saison 2009/10 als Meister der 1. Kreisklasse Vechta mussten die Sportfreunde fünf Jahre später in der Saison 2013/14 als Tabellenletzter mit nur drei Punkten Rückstand auf den rettenden 14. Tabellenplatz und einem für einen Absteiger guten Torverhältnis von 44:50 erneut in die 1. Kreisklasse Vechta absteigen.<ref>Chronik Fußball. SFN Vechta, abgerufen am 9. Oktober 2022.</ref> In der Folgesaison 2014/15 gelang in überlegener Manier mit 142:21 Toren und 81 Punkten erneut die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse Vechta und die damit verbundene unmittelbare Rückkehr in die Kreisliga Vechta.

Zur Saison 2015/16 konnten die Sportfreunde den früheren Profi Paul Jaschke als Trainer gewinnen, der die Sportfreunde nach einer erfolgreichen Hinrunde als Aufsteiger auf den dritten Platz führte. In der Saison 2016/2017 schaffte die erste Mannschaft den zweiten Platz und konnte sich für das Entscheidungsspiel um den Aufstieg qualifizieren. Dieses gewann sie 1:0 gegen den Vizemeister der Kreisliga Cloppenburg, den SV Molbergen, auf neutralem Platz des TuS Emstekerfeld und stieg zur Saison 2017/18 nach elf Jahren auf Kreisebene wieder in die Bezirksliga Weser-Ems 4 auf. Im Sommer 2024 folgte dann der Aufstieg in die Landesliga Weser-Ems, ehe es zwei Jahre später wieder runter in die Bezirksliga ging.

Stadion[Bearbeiten]

Heimspielstätte ist das Stadion am Bergkeller, welches 5000 Zuschauern Platz bietet. Es wird auf Naturrasen gespielt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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