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SG Planitz

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SG Planitz
Basisdaten
Name Sportgemeinschaft Planitz
Sitz Planitz
Gründung 15. März 1946
Auflösung 1950<ref>Geschichte des Planitzer Fußballs - SV Planitz e.V.</ref>
Farben Gelb-Schwarz
Erste Fußballmannschaft
Spielstätte Westsachsenkampfbahn
Höchste Liga Fußball: Fußball-Ostzonenmeisterschaft 1948
Erfolge Meister (1948)
Heim
Auswärts
Datei:Niederplanitz Suedkampfbahn.jpg
Südkampfbahn (Planitz), Heimstadion

Die SG Planitz (Heutige FSV Zwickau) ist eine ehemalige deutsche Sportgemeinschaft aus dem Zwickauer Stadtteil Planitz in Sachsen.<ref>Vereinsgeschichte | FSV Zwickau. Abgerufen am 14. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Sportgemeinschaft wurde am 15. März 1946 als Ersatz für den 1945 aufgrund der Direktive Nr. 23 des Alliierten Kontrollrats der damaligen Besatzungsmächte in Deutschland aufgelösten Planitzer SC gegründet. Sie wurde hauptsächlich durch ihre Fußballmannschaft bekannt, die bereits 1947 die Zwickauer Meisterschaft gewann. 1948 wurden die Planitzer Westsachsenmeister und qualifizierten sich nach einem 3:0-Sieg vor 25.000 Zuschauern in Leipzig über die SG Chemnitz West für die 1. Ostzonenmeisterschaft. Nach einem 3:1-Auswärtssieg bei der SG Schwerin und einem 5:0-Erfolg auf neutralem Boden in Dresden über die SG Weimar-Ost erreichte Planitz das Endspiel. Am 4. Juli 1948 vor 40.000 Zuschauern im Leipziger Bruno-Plache-Stadion trafen folgende Spieler auf den Endspielgegner SG Freiimfelde Halle:

Anton Huber – Erich Merkel, Egon Jugel – Günther Schneider, Herbert Seltmann, Erich Meichsner – Hans Meier, Johannes Breitenstein, Horst Weiß, Karl Dittes, Helmut Fischer.

Den 1:0-Siegtreffer erzielte Weiß in der 38. Minute. In der Endrunde um die gesamtdeutsche Meisterschaft war die SG Planitz im Viertelfinale gegen den 1. FC Nürnberg ausgelost worden. Die sowjetische Besatzungsmacht verweigerte jedoch den Spielern die Reiseerlaubnis, so dass sie zu der Begegnung nicht antreten konnten.

Am 15. März 1949 übernahm das Zwickauer Automobilwerk Horch die SG Planitz, die danach als ZSG Horch Zwickau die erfolgreiche Planitzer Fußballtradition fortsetzte. Ein Teil der Planitzer Spieler schloss sich der BSG Aktivist Steinkohle Zwickau an. Die ZSG-Nachfolger BSG Motor und BSG Sachsenring gehörten bis 1983 durchgehend der höchsten Spielklasse Oberliga an.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hanns Leske: Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3.
  • Andreas Baingo, Michael Horn: Die Geschichte der DDR-Oberliga. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2003, ISBN 3-89533-428-6.
  • Norbert Peschke, Dieter Völkel, Frank Kruczynski (Fotos): Die Geschichte des FSV Zwickau, von Wespenstichen und Haldenbeben. Hrsg.: Fußball-Sport-Verein Zwickau e. V. Zschiesche, Wilkau-Haßlau 2012, ISBN 978-3-9815145-0-6.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />