Zum Inhalt springen

SOMP

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
SOMP
Land: Deutschland Deutschland
Betreiber: Technische Universität Dresden
COSPAR-ID: Vorlage:COSPAR
Missionsdaten
Masse: 1 kg
Größe: 10 × 10 × 10 cm
Start: 19. April 2013, 10:00 UTC
Startplatz: Baikonur
Trägerrakete: Sojus-2.1a
Bahndaten
Bahnneigung: 64,9°<ref>April 2013</ref>
Apogäumshöhe:  581 km
Perigäumshöhe:  554 km

SOMP ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) für Studentisches Sauerstoffmessprojekt) war ein Technologieerprobungs- und Amateurfunksatellit, der von Studierenden der Fachrichtungen Luft- und Raumfahrttechnik, Mechatronik, Informatik, Energietechnik und Physik an der TU Dresden entwickelt wurde.<ref name="ep20130417">Peter Koller: Dresdner Studenten verschaffen Sachsen den ersten Satelliten. Elektronik Praxis, 17. April 2013, abgerufen am 21. April 2013.</ref>

Die Professur für Raumfahrtsysteme (Leiter: Martin Tajmar) der Fakultät Maschinenwesen leitete das Projekt. Der Betrieb des Satelliten wird oder wurde vom Deutschen Amateur-Radio-Club, Ortsverband Saxonia Dresden, welcher die Bodenstation am Beruflichen Schulzentrum für Elektrotechnik Dresden betreibt, unterstützt.

Aufbau und Nutzlast[Bearbeiten]

Bei SOMP handelt es sich um einen Cubesat der Größe 1U.<ref name="somp_funk">SOMP: Betrieb und Amateurfunk. TU Dresden, 19. April 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Mai 2013; abgerufen am 19. April 2013.</ref> Die Hauptnutzlast besteht aus selbst entwickelten Sauerstoffsensoren, die die Eigenschaft des Sauerstoffs in ca. 600 km Höhe untersuchen sollten.<ref name="mdr20130419">Erster sächsischer Satellit startet ins All. MDR, 19. April 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. April 2013; abgerufen am 21. April 2013.</ref> Der Satellit verfügte über einen Bakensender auf 437,485 MHz mit dem Amateurfunkrufzeichen DP0TUD.

Missionsverlauf[Bearbeiten]

SOMP wurde am 19. April 2013 um 10:00 Uhr (UTC) von Baikonur aus zusammen mit dem Biosatelliten Bion-M1 und den fünf Kleinsatelliten OSSI 1, AIST 2, Beesat-2, Beesat-3 und Dove-2 mit einer Sojus-2.1a-Rakete gestartet.<ref name="ria200130419">Russischer Biosatellit mit Kleintieren gestartet. In: Sputnik News. RIA Novosti, 19. April 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Februar 2017; abgerufen am 20. April 2013.</ref> Die Kleinsatelliten verblieben zunächst an einer speziellen Halterung der Bion-M1-Kapsel und wurden erst später ausgesetzt. Nach dem Aussetzen gelang es nicht, eine Datenverbindung zum Satelliten aufzubauen. Die Amateurfunkbake war jedoch über Jahre in Betrieb. Der Satellit verglühte am 2. September 2023 in der Erdatmosphäre<ref name="decay">Thomas Frey: OSCAR NEWS. 18. September 2023, abgerufen am 27. September 2023.</ref>.

Literatur[Bearbeiten]

  • Andreas Weber, Thomas Hetland: TU Dresden startet Satellitenprojekt SOMP. In: Funkamateur. Mai 2013, S. 571.

Weblinks[Bearbeiten]

  • SOMP auf der Website der TU Dresden (archiviert 2013)
  • SOMP bei AMSAT-UK
  • SOMP auf Gunter’s Space Page

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />