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SSIO

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SSIO beim Deichbrand Festival (2018)

SSIO (* 28. Januar 1989 in Bonn; bürgerlich Ssiawosch Sadat) ist ein deutscher Rapper und Musikproduzent mit afghanischen Wurzeln.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

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SSIO (2017)

Ssiawosch Sadat<ref>https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ssio-konzert-stuttgart-dezember-mhsd.6260a7e5-80ae-4324-a8bc-cdf5462f7c92.html</ref> wurde am 28. Januar 1989 in Bonn geboren. Seine Familie musste im Jahr 1986 aus politischen Gründen aus ihrem Heimatland Afghanistan fliehen.<ref>Thomas Morawitzky: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 16. Januar 2020; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.stuttgarter-nachrichten.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> SSIO wuchs im Bonner Ortsteil Tannenbusch auf.<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 20. Juni 2025; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.spiegel.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Um die Jahrtausendwende weckte die Hip-Hop-Kultur erstmals SSIOs Interesse. Er trat 2007 dem Independent-Label Alles oder Nix Records von Xatar unter dem Namen Kanakonda bei.<ref name=":1" /><ref>Michael Herzog: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 26. Juli 2018; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/hiphop.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Später änderte er seinen Künstlernamen in SSIO. Er nannte sich so, da er aufgrund der im Vergleich zu seiner Familie dunkleren Hautfarbe seit seiner Kindheit سياه (ausgesprochen Siah; persisch für schwarz) genannt wurde.<ref>laut.de: laut.de-Biographie Ssio</ref> Sein älterer Bruder war ebenfalls bei Alles oder Nix Records tätig, wobei er neben Xatar das Labelmanagement unter dem Künstlernamen Dingens betrieb.<ref>Jan Wehn: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 1. Mai 2015; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/allgood.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Im September 2012 veröffentlichte SSIO das Mixtape Spezial Material, mit dem er auf Platz 69 in die deutschen Albumcharts einsteigen konnte. Ein Jahr später veröffentlichte er sein Debütalbum BB.U.M.SS.N., mit dem er auf Platz sechs in die deutschen Charts einstieg und sich auch in Österreich und der Schweiz in den Top 20 platzierte. Sein Album 0,9, veröffentlicht am 29. Januar 2016, stieg direkt auf Platz eins der deutschen Albumcharts ein. Gleichzeitig platzierten sich sechs Einzeltracks aus dem Album in den deutschen Singlecharts.<ref>Erstmals Musik-Streams in offiziellen deutschen Album-Charts. In: offiziellecharts.de, 5. Februar 2016</ref>

Im Jahr 2025 gelang SSIO mit der Single Alles oder nix die bislang höchste Platzierung seiner Karriere in den deutschen Singlecharts. Er erreichte Platz drei und leitete die Promophase für sein angekündigtes Album Alles oder nix ein.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Neben seiner Tätigkeit als Rapper studierte SSIO am RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz Betriebswirtschaftslehre.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. , archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Stil[Bearbeiten]

Musikalisch bewegt sich SSIO im Stile des G-Funk und Boom bap der 1990er Jahre und benutzt vereinzelt auch Elemente des New Jack Swing.<ref>Juice: SSIO vs. The Beats</ref>

SSIO nutzt in seinen Texten häufig die Bi-Sprache, wie sie zum Beispiel auch Joachim Ringelnatz in seinem Gedicht Gedicht in Bi-Sprache verwendet.<ref>Carlos Steurer: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 24. Dezember 2016; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/juice.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

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BB.U.M.SS.N. erreichte die Höchstplatzierung in Deutschland erst 2026, zur Veröffentlichung platzierte sich das Album auf Rang sechs.

Mixtapes[Bearbeiten]

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EPs[Bearbeiten]

  • 2006: Spezial Material (mit BullDog)

Singles als Leadmusiker[Bearbeiten]

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Flebix konnte sich nicht in den offiziellen deutschen Singlecharts platzieren, erreichte jedoch Rang drei der Single-Trend-Charts (11. Dezember 2020).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. mtv.de, 11. Dezember 2020; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.mtv.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
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Kabul Drive By konnte sich nicht in den offiziellen deutschen Singlecharts platzieren, erreichte jedoch Rang eins der Single-Trend-Charts (19. Februar 2021).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. mtv.de, 19. Februar 2021; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.mtv.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Singles als Gastmusiker[Bearbeiten]

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Antar konnte sich nicht in den offiziellen deutschen Singlecharts platzieren, erreichte jedoch Rang 14 der Single-Trend-Charts (25. Dezember 2020).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. mtv.de, 25. Dezember 2020; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.mtv.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Sonstiges[Bearbeiten]

  • 2011: SSIO halt die Fresse 04 Nr. 163
  • 2016: Juice EP (mit Megaloh)

Sonstige Gastbeiträge[Bearbeiten]

  • 2008: Alles oder Nix, Die Welt gehört dir, Ich will alles, Lauf weg, Skit (feat. Jetsett Mehmet) und Von Siedlung zu Siedlung auf Alles oder Nix von Xatar
  • 2012: Wieder erreichbar auf Nr. 415 von Xatar (feat. Kalim)
  • 2012: Durchsuchungsbefehl auf Hinterhofjargon von Celo & Abdi
  • 2012: Käse und so auf Überdosis EP von Obacha
  • 2012: Fatales Trio auf Ek to the Roots von Eko Fresh (feat. Xatar)
  • 2012: Märchenrapper auf Realität von Schwesta Ewa
  • 2013: Pelikan flieg auf Eksodus von Eko Fresh (feat. Cuban Link)
  • 2014: Nur noch 60 Sekunden auf Akupunktur von Celo & Abdi
  • 2014: Nein, leider niemals! auf Sechs Kronen von Kalim
  • 2015: 24 Std auf Kurwa von Schwesta Ewa (feat. Xatar)
  • 2015: Tam der Pic auf 18+ von Hamed Lo
  • 2015: Pääh auf Baba aller Babas von Xatar
  • 2015: Jungs ausm Barrio auf Achter Tag von Genetikk
  • 2015: Make a Wish vs. The Krauts von Beatsteaks (feat. Casper, Felix & Marteria)
  • 2016: Nougapreise auf Odyssee 579 von Kalim (feat. Xatar)
  • 2017: Fünf Drei auf Shäms EP von Samy
  • 2018: Ellenbogen raus auf Erde & Knochen von Kontra K
  • 2018: Herr Wärter auf Aywa von Schwesta Ewa
  • 2018: Kilo Kilo auf Mann im Haus von Samy
  • 2020: Casanova auf Genkidama von Farid Bang
  • 2020: Manchmal :) auf Soko Disko von Dardan
  • 2021: Hrrr auf Hrrr von Xatar

Musikvideos[Bearbeiten]

  • 2011: SSIO macht schlau (Halt die Fresse 04 Nr. 163)
  • 2011: 16er
  • 2012: Alles Routine
  • 2012: B(e)reit?
  • 2012: Spezial Material
  • 2012: Langweilig
  • 2012: Es geht nur um Sex (feat. Celo & Abdi)
  • 2012: Fatales Trio (von Eko Fresh feat. Xatar)
  • 2012: Märchenrapper (von Schwesta Ewa)
  • 2013: Nuttööö (DE: Vorlage:Schallplatte)
  • 2013: Vorspiel
  • 2013: Unbekannter Titel (inkl. Illegal, Legal, Egal)
  • 2014: Nur noch 60 Sekunden (von Celo & Abdi)
  • 2014: Nein, leider niemals! (von Kalim)
  • 2014: 24 Std (von Schwesta Ewa feat. Xatar)
  • 2015: Chronik III (von Kollegah & Karate Andi)
  • 2015: Nullkommaneun
  • 2016: SIM-Karte
  • 2016: Ich fibicke jeden / Halb Mensch, halb Nase (Splitvideo)
  • 2018: Neunkommaneun
  • 2019: Hash Hash
  • 2019: Testo E
  • 2019: Ibis Hotel
  • 2019: Huli
  • 2019: Warum lügst du?
  • 2020: TBC
  • 2020: Flebix (feat. Xatar)
  • 2020: Yoga (von Yung Kafa & Kücük Efendi)
  • 2020: Antar (von Xatar)
  • 2021: Beinchen
  • 2021: Kabul Drive By (feat. FGUN $HAKI)
  • 2021: Club House (feat. Farid Bang)
  • 2025: Alles oder nix
  • 2025: BWL
  • 2025: Tut den Song in eure Playlist und macht viele TikToks
  • 2025: Fentanyl Vibe

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]

2× Silberne Schallplatte

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Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]

Preise[Bearbeiten]

Hiphop.de Awards

Juice Awards

  • 2012: „Mixtape des Monats“ in der Ausgabe 10/2012 für Spezial Material
  • 2013: „Album des Jahres National“ für BB.U.M.SS.N.

Polyton

YouTube Music Awards

Nominierungen[Bearbeiten]

Echo Pop

  • 2016: „Bestes Video National“ für Nullkommaneun (Regie und Drehbuch: Xatar)<ref>Clark Senger: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 23. März 2016; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/hiphop.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Jonas Kiß: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Hiphop.de Awards

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: SSIO – Sammlung von Bildern

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

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