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Sabina Sakoh

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Sabina Sakoh female artist.jpg
Sabina Sakoh (2014)

Sabina Sakoh (* in München als Sabina Niederkofler)<ref>Kurzbiografie bei Artworks.art</ref> ist eine deutsche Malerin.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Sakohs Großvater war der Widerstandskämpfer und Künstler Günther Strupp, ein Freund von Bertolt Brecht und George Grosz. Er brachte sie zur Malerei. Ab 1984 studierte sie Malerei an der Kunstakademie München (bei Hans Baschang). Von 1989 bis 1992 war sie an der dortigen Deutschen Meisterschule für Mode und Design bei Stephan Kellhammer und Hans Schütz eingeschrieben, wo sie ihr Diplom machte. Seit 1993 ist Sakoh (bis 2010 unter ihrem Mädchennamen) als freie Malerin tätig. Über Kunstkreise hinaus wurde Sakoh bekannt, nachdem der damalige deutsche Außenminister (2009 bis 2013) Guido Westerwelle ihr Gemälde ‚Februar’ in seinem Dienstzimmer im Auswärtigen Amt hatte aufhängen lassen.<ref>Evelyn Roll, Der Unvollendete, in: SZ-Magazin, 26 (2013); und Stephanie E. Stallmann, Minister, Halbaffe und Harlekin, in: Focus Magazin, 51 (2012).</ref>

Die Bilder von Sakoh zeigen Figuren in Landschaften und in Innenräumen, welche den Bildraum sowohl nach klassischen als auch nach innovativen Kompositionsregeln strukturieren. Die Figuren sind zeitgenössische Interpretationen historischen Personals und Verfremdungen der christlichen Ikonographie. Malerisch entwickeln sie sich aus der Farbe, wohingegen die Umgebung oft nur angedeutet oder als unendlicher Raum dargestellt wird. Das oft rätselhaft somnambule Handeln der Figuren verleiht den Gemälden einen neo-surrealistischen Charakter.<ref>Vgl. Jens Dirksen, Nach Kunstverbot - Gregor Schneiders "Museumsbesuch mit Risiko", in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 28. August 2014; Gerhard Charles Rump, Tanz der Tönnchenpuppen, in: artmagazine (online), 2. November 2010.</ref>

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Biennale/Messe[Bearbeiten]

  • 2026: ARTE Genova 2026 @virginiamonteverde, Bernheimer Contemporary & Ecco Meineke Gallery
  • 2015: 1. Venice Biennale in the Name of Freedom in the Art, Palazzo Albrizzi, Venedig
  • 2015: The Armory Show, New York
  • 2012/14/16 Art Miami, Miami

Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2025: Do you want my opinion: NEVER AGAIN IS NOW! Gallery bernheimercontemporary, München
  • 2024: Do you feel it? Galerie Ecco Meineke, München
  • 2023: Erster Blick, Kunsthalle Rostock, Rostock<ref name=":0" />
  • 2023: La fête galante, Galerie Heufelder, München
  • 2022: Museum Rosenhang, Weilburg an der Lahn, Solohalle, Save our democracy!
  • 2021: Levitation, Galerie Brenneke Fine Art, Berlin
  • 2020: work in progress (corona)
  • 2019: Democracy, Galerie Filser & Gräf, München
  • 2018: Simple & True - Metaphysische Ansichten, Kunsthalle Rostock, Rostock<ref name=":0">Anonym, Wohin am Wochenende?, in: Monopol, 8. Juni 2018.</ref>
  • 2017: Welcome in Germany, Museum Rosenhang
  • 2017: Albträume/Träume der Demokratie, Galerie Alen, München
  • 2016: Democracy on Air, Galerie Filser & Gräf, München
  • 2016: Demokratia 2.0, Kunsthalle Dresden, Dresden
  • 2015: Demokratia, Galerie Michael Schultz, Berlin
  • 2014: Rien ne va plus, Budapest Art Factory, Budapest
  • 2014: Game Over: The Dysfunction of Status Quo, Galerie Michael Schultz, Berlin
  • 2012: New Decadence of Painting, Galerie Michael Schultz, Berlin<ref>Gemälde von Sabina Sakoh in der Galerie Michael Schultz, Sabina Sakohs Bilder wirken pathetisch und auch mysteriös, in: Berliner Morgenpost, 27. September 2012.</ref>
  • 2011: Paris-Tattenbach, Salon Irkutsk, München
  • 2010: Little Devil, Maximilianeum, München

Gruppenausstellungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Sabina Sakoh. Simple & True – Metaphysische Ansichten, Hrsg. Kunsthalle Rostock, Rostock, 2018, ISBN 978-3-946879-13-8
  • Rostocker Kunsthalle zeigt Malereien von Sabina Sakoh in Die Welt, 8. Juni 2018 Artikel Online
  • Sabina Sakoh. Demokratia, Hrsg. Galerie Michael Schultz, Berlin 2015, ISBN 978-3-939983-68-2
  • Sabina Sakoh. Game Over. The Dysfunction of Status Quo, Hrsg. Galerie Michael Schultz, Berlin 2014, ISBN 978-3-939983-93-4
  • Neue alte Meisterin, in Artinvestor No. 5/14
  • Ihr Image. Kunst der Parlamentarier, in Artinvestor No 5/13
  • Minister, Halbaffe und Harlekin in Focus | Nr. 51 2012 Artikel Online
  • Sabina Sakoh. New Decadence of Painting, Hrsg. Galerie Michael Schultz, Berlin 2012, ISBN 978-3-939983-58-3
  • salondergegenwart, Hrsg. Christian Holle, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-86678-637-0
  • Sakoh in Munich Magazine, 2011 und 2014
  • Großvater Günther Strupp „Kunst im Widerstand Graphik Plastik 1922 bis 1945“

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Sabina Sakoh – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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