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Sachrang

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Sachrang
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(571)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 47° 41′ N, 12° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(571) 47° 41′ 25″ N, 12° 15′ 43″ O
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Höhe: 738 m ü. NHN
Fläche: 38,99 km²
Einwohner: 571 (25. Mai 1987)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 83229
Vorwahl: 08057
Sachrang (Bayern)
Sachrang (Bayern)
Lage von Sachrang in Bayern
Datei:Sachrang 02.jpg
Dorfstraße in Sachrang
Datei:Sachrang 01.jpg
Kirchstraße in Sachrang

Sachrang ist ein Ortsteil der Gemeinde Aschau im Chiemgau im oberbayrischen Landkreis Rosenheim.

Lage[Bearbeiten]

Das Kirchdorf mit einem traditionellen Erscheinungsbild befindet sich am südlichen Ende des Prientales vor der Kulisse des Kaisergebirges, unweit der österreichischen Grenze (Tirol). Umgeben von den Chiemgauer Alpen, am Fuße des Geigelsteins und des Spitzsteins, liegt Sachrang auf einer Höhe von Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN.

Geschichte[Bearbeiten]

Sachrang gehörte zum Chiemgauer Dotationsgut des 1215 errichteten Salzburger Suffragan-Bistums Chiemsee. Im 13. Jahrhundert errichtete der „Salzburger“ Rüdiger von Walchen eine Befestigung und einen Turm, die aber durch eine Verfügung der bayerischen Herzöge wieder abgebrochen werden mussten, da sie den Bau als unrechtmäßig auf Aschauer Gebiet errichtet ansahen. Im 15. Jahrhundert belehnte der Bischof die Familie Freyberg mit Sachrang, die die Lehensrechte 1529 durch Kauf ablöste. Der Wandel vom Kirchengut zur Adelsherrschaft war damit vollzogen. Sachrang gehörte zum Herrschaftsgericht Hohenaschau und war ein eigenes Amt dieser Herrschaft, dem weitere 14 Ansiedelungen unterstanden. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus acht Anwesen. 1827 (1829?) endete die Herrschaft der Grafen von Preysing auf Schloss Hohenaschau. Die eigenständig gewordene Gemeinde Sachrang wurde im Zuge der bayerischen Gebietsreform am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Aschau im Chiemgau eingegliedert. Die Gemeinde hatte eine Fläche von 3898,97 Hektar und bestand aus 15 Ortsteilen.<ref name="Ortsverzeichnis 1961">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1961</ref> Heute bildet das Gebiet die Gemarkung Sachrang innerhalb der Gemeinde Aschau im Chiemgau. Zur Volkszählung am 25. Mai 1987 hatte das frühere Gemeindegebiet mit den 15 Ortsteilen insgesamt 571 Einwohner, davon 227 im Pfarrdorf Sachrang.<ref name="Ortsverzeichnis 1987">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1987</ref>

Seit 2017 ist Sachrang Teil der internationalen Alpenvereinsinitiative Bergsteigerdörfer.<ref>Matthias Köpf & Christian Sebald: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Süddeutsche Zeitung, 22. Juli 2017, abgerufen am 8. November 2018.</ref> Als erstes Bergsteigerdorf ließ die zuständige Gemeindeverwaltung Aschau im Chiemgau im Ortsteil Sachrang 2018 auch entsprechende Ortstafeln aufstellen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. chiemgau24.de, 26. Januar 2018, abgerufen am 8. November 2018.</ref>

Katholische Pfarrkirche St. Michael[Bearbeiten]

Zentrum des Ortes ist die Barock-Kirche St. Michael. Sie wurde 1687/88 nach den Plänen von Giovanni Gaspare Zuccalli und Lorenzo Sciascia mit Mitteln des Grafen Max II. von Preysing-Hohenaschau errichtet. 1806 wurde die Filialkirche zur Pfarrkirche aufgewertet. Sie diente als Drehort für die zweiteilige ZDF-Serie Der Bergpfarrer.

Museum[Bearbeiten]

Das von der Gemeinde Aschau und vom Museumsverein Müllner-Peter-von-Sachrang eingerichtete Müllner-Peter-Museum wurde im Dachgeschoss des ehemaligen Schulhauses (Schulstraße 3) 2001 eröffnet. Im 1. Stock des Gebäudes befindet sich das Lehrer-(Max) Hickl-Zimmer mit Möbeln und Exponaten von 1910. Am Haus ist ein Heilkräutergarten angelegt und die ehemaligen Schulräume werden für einen Kindergarten genutzt.

Datei:Sachrang 1451.jpg
Das „Naturdorf“ Sachrang. Aquarell von Siegfried Schieweck-Mauk, Eichstätt

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Carl Oskar Renner: Der Müllner-Peter von Sachrang (Roman), Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim 1972, ISBN 978-3-475-54213-8.
  • Müllner Peter von Sachrang. (Faltblatt). Sachrang 2005.
  • Christoph Glaser: Das Sachranger Rezeptbuch, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7776-1452-6.
  • Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 15: Landgerichte Wasserburg und Kling; sowie Altbayern Reihe I Heft 38: Rosenheim. In: Digitalsammlung der Bayerischen Staatsbibliothek.
  • Sachrang, Landkreis Rosenheim, Oberbayern, in: Meyers Gazetteer (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie alter Landkarte der Umgebung von Sachrang).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Sachrang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Wikivoyage: Sachrang – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Aschau im Chiemgau

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