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Sadisdorf

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Sadisdorf
Große Kreisstadt Dippoldiswalde
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(340)&title=Sadisdorf 50° 51′ N, 13° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(340) 50° 50′ 44″ N, 13° 38′ 8″ O
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Höhe: 541 m
Fläche: 5,58 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Sadisdorf, Stadt Dippoldiswalde. In: GEOindex. Abgerufen im Mai 2026.</ref>
Einwohner: ca. 340 (15. Mai 2022) HW<ref name="EZ2022">Sadisdorf: Ortsteil von Dippoldiswalde. (Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für "Ortslagen" berechnet). In: www.citypopulation.de - Population Statistics. Online-Dienst für Statistiken, abgerufen im April 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1994
Eingemeindet nach: Obercarsdorf
Postleitzahl: 01744
Vorwahl: 035052
Sadisdorf (Sachsen)
Sadisdorf (Sachsen)
Lage von Sadisdorf in Sachsen

Sadisdorf ist ein Ortsteil der sächsischen Großen Kreisstadt Dippoldiswalde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Der Ortsteil hat den Status einer Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung und damit gemäß seiner Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 2,51 MB) § 8. In: Webauftritt. Stadt Dippoldiswalde, abgerufen im Mai 2026.</ref>

Geografie[Bearbeiten]

Sadisdorf liegt etwa drei Kilometer westlich von Schmiedeberg im Osterzgebirge. Der Ort liegt direkt an der Bundesstraße 171. Südwestlich des Ortes befindet sich die durch die Wilde Weißeritz angestaute Talsperre Lehnmühle.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Beerwalde Reichstädt Obercarsdorf
Hartmannsdorf Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Naundorf
Hennersdorf Ammelsdorf Niederpöbel

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Sadisdorf-Kirche-2.jpg
Dorfkirche Sadisdorf

Das Waldhufendorf wurde im 13. Jahrhundert erstmals als „Sydensdorff“ erwähnt.<ref>dippoldiswalde.de</ref> Um 1437 war Sadisdorf zur Pflege Dohna gehörig. Ab 1548 hatte das Amt Pirna die Verwaltung inne. 1856 bis 1875 gehörte Sadisdorf dem Gerichtsamt Dippoldiswalde an, später der Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde. 1900 betrug die Fläche der Gemarkung 556 Hektar. Die Bevölkerung von Sadisdorf teilte sich 1925 in 493 evangelisch-lutherische Einwohner und zwei Katholiken auf. 1952 wurde Sadisdorf als eigenständige Gemeinde Teil des Kreises Dippoldiswalde, der 1994 in den Weißeritzkreis überging. Am 1. Januar selben Jahres schlossen sich Hennersdorf, Ammelsdorf, Sadisdorf und Obercarsdorf zur neuen Gemeinde Obercarsdorf zusammen. 2001 wurde diese nach Schmiedeberg eingemeindet.<ref name="HOV">Sadisdorf im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> Sadisdorf wurde im August 2008 Teil des aus dem Landkreis Sächsische Schweiz und dem Weißeritzkreis gebildeten Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Mit der Eingliederung von Schmiedeberg nach Dippoldiswalde wurde auch Sadisdorf Ortsteil der Großen Kreisstadt.

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl Sadisdorfs:<ref name="HOV" /><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Einwohnerzahlen für Dippoldiswalde und Ortsteile (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Januar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dippoldiswalde.de auf dippoldiswalde.de</ref><ref>Wo Dipps Einwohner gewinnt und verliert. Abgerufen am 28. November 2022.</ref>

Jahr Einwohner
1551 30 besessene Mann, 12 Häusler, 34 Inwohner
1764 26 besessene Mann, 1 Gärtner, 13 Häusler
1834 392
1871 487
1890 493
1910 520
1925 500
1939 520
1946 743
1950 734
1964 651
Jahr Einwohner
1990 517
2006 423
2007 405
2008 409
2009 409
2010 407
2011 403
2012 395
2013 394
2014 390
2015 406
Jahr Einwohner
2020 348

Bergbau[Bearbeiten]

Der Bereich der Ortschaft Sadisdorf war über einen langen Zeitraum vom Bergbau geprägt. Einen relativ großen Bekanntheitsgrad erlangte die „Kupfergrube Sadisdorf“, die sich jedoch außerhalb der eigentlichen Ortslage befand.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Richard Steche: Sadisdorf. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 2. Heft: Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde. C. C. Meinhold, Dresden 1883, S. 73.
  • Gemeinde Sadisdorf (Hg.): 1346–1996. 650 Jahre Sadisdorf. Ortschronik. Sadisdorf 1996

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Sadisdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende