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Sadya Bairou

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Sadya Bairou, auch: Sadya Bayrou, (* 1963 in Essaouira, Marokko; † 13. April 2010 in Essaouira) war eine zeitgenössische marokkanische Malerin.

Leben[Bearbeiten]

Sadya Bairou wuchs in Essaouira auf; ihre Eltern vermittelten ihr schon früh ein Gefühl für Kunst und Kultur. Von 1988 bis 1991 studierte sie an der École des Beaux-Arts in Mülhausen/Frankreich und in Tétouan. Sie beschäftigte sich vor allem mit dem Erbe der arabisch-berberischen Kultur und deren mystisch-symbolischer Bildsprache. Bairou lebte und arbeitete als Künstlerin in Europa und China; seit 1994 pendelte sie zwischen Berlin und ihrer Heimatstadt Essaouira. Sadya Bairou war als Repräsentantin der marokkanischen Malerei der Gegenwart auf internationalen Ausstellungen vertreten.

2005 gründete sie in Essaouira das Zentrum AKAL de l’Art et l’Ecologie (Akal berberisch für: Erde), in dem junge Künstler ihre Arbeiten kostenlos ausstellen können.<ref>Le festival Gnaoua et Musiques du monde rend hommage posthume à l'artiste peintre Sadya Bairou. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. August 2013;.</ref>

Nach ihrem Tod fand 2010 im Rahmen des 13. Weltmusikfestivals Festival Gnaoua et Musiques du Monde, das jährlich in Essaouira stattfindet, als Hommage an Sadya Bairou eine Ausstellung ihres Werks unter dem Titel Traces et mémoires (französisch für: Spuren und Erinnerungen) statt.<ref>«Traces et mémoires» de l'artiste souirie Sadya Bairou. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. August 2013;.</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.aufaitmaroc.comHommage posthume à Sadya Bairou. Témoignage d'affection, en couleurs et en styles, Aufait Maroc, 27. Juni 2010 (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2024. Suche im Internet Archive)</ref>

Retrospektive[Bearbeiten]

  • 2010: Traces et mémoires. Hommage à l'Artiste Sadya Bairou, Bastion Bab Marrakech in der Medina von Essaouira

Gruppenausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

  • Naima Salam: Marokkanische und europäische Kunsttraditionen als Inspirationsquelle für die marokkanische Malerei der Gegenwart, Lit Verlag 2004, ISBN 978-3-8258-7361-5

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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