Sallinghausen
Sallinghausen Gemeinde Eslohe (Sauerland)
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(66)&title=Sallinghausen 51° 16′ N, 8° 10′ O
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| Höhe: | 292 m | |||||
| Einwohner: | 66 (30. Juni 2023)<ref name="Einwo2023">Eslohe und Umgebung. Abgerufen am 1. September 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 59889 | |||||
| Vorwahl: | 02973 | |||||
Luftaufnahme
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Sallinghausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Eslohe (Sauerland) mit 66 Einwohnern (Stand Juni 2023)<ref name="Einwo2023" /> im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis.
Geografie[Bearbeiten]
Der Ort liegt etwa 1 km nördlich von Eslohe im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge an der ehemaligen Bahnstrecke Finnentrop–Wennemen und dem Bach Salwey. An Sallinghausen grenzen die Ortschaften Eslohe, Wenholthausen und Sieperting.
Geschichte[Bearbeiten]
Sallinghausen, damals Salinchusen, gehörte im 14. Jahrhundert mit einem Hufe zu den Verwaltungsbezirken Hengstbeke und Lare des Stifts Meschede.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Stadtarchiv Meschede: Grundherrschaft des Stifts Meschede im Mittelalter, S. 7 ff. (PDF; 326 kB) ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 26. Oktober 2013</ref> In den Schatzungsregistern (dienten der Erhebung von Steuern) des 16. Jahrhunderts für das Herzogtum Westfalen war der Ort unter den Namen Salwyckhuißen bzw. Salwinghausen verzeichnet.<ref>Frenn Wiethoff, Reinhard Oberschelp, Helmut Richtering: Die Schatzungsregister der 16. Jahrhunderts für das Herzogtum Westfalen: Die Register von 1536 und 1565, S. 164, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Aschendorff, 1971</ref> Das Register von 1543 zeigt für den Ort (hier Schreibweise „Salwinckhaußen“) 5 Schatzungspflichtige (Henrich Matteweis, Thonis Nurck, Gert Molner, Dietherich Gockel und Dietherich Schelte)<ref>Schatzungsregister 1543 für das kurkölnische Sauerland (Internetdatei)Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. PDF S. 93</ref>; diese Zahl dürfte mit den damals vorhandenen Höfen bzw. Häusern übereingestimmt haben.
Im Jahr 1911 errichtete man für den Bahnverkehr die Hellebrücke, um den Geländeeinschnitt der Bahn zwischen Eslohe und Sallinghausen in Richtung Wenholthausen zu überbrücken. Die Bahnstrecke wurde 1966 für den Personenverkehr und 1996 für den Güterverkehr stillgelegt.
Sallinghausen blieb 1975 mit der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen in der neuen Gemeinde Eslohe. In der alten Mühle wurde bis zum Jahre 1990 Getreide gemahlen. Zudem nutzte man sie in der Zeit von 1721 bis 1978 als Sägemühle. Seit dem Jahr 1911 bis heute wird sie zur Stromerzeugung eingesetzt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Gemeinde Eslohe: Broschüre Menschen, Freizeit und Kultur - Gemeinde Eslohe, S. 8 (PDF; 3,1 MB) ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 26. Oktober 2013</ref> Nach einem Ratsbeschluss der Gemeinde Eslohe begann man im Jahr 2013 damit, den Einschnitt an der Helle, an der Bahnstrecke zwischen Eslohe und Sallinghausen, zu verfüllen.
Kapelle[Bearbeiten]
Die alte Kapelle St. Antonius Einsiedel aus dem Jahr 1647 stand neben der Mühle bzw. dem Sägewerk Sapp. Nach dem Abriss weihte man am 27. Mai 1954 den Neubau nun am Mühlengraben nach einjähriger Bauzeit ein.<ref>Pv-esloherland.de Kapelle St. Antonius Eins. in Sallinghausen abgerufen am 26. Oktober 2013</ref>
Tourismus und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
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Denkmalgeschützt ist das Haupthaus und der Massivspeicher des Hofes Sallinghausen 1. Das Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe befindet sich an der Landstraße 519 etwa 1,5 Kilometer vom Ort entfernt. Direkt hinter Sallinghausen führt die Nordschleife des SauerlandRadrings durch das Tal der Wenne. Am Unterlauf der Salwey kurz hinter Sallinghausen beginnt auch das Naturschutzgebiet Wennetal.<ref>natura2000-meldedok.naturschutzinformationen.nrw.de: Naturschutzgebiet Wennetal abgerufen am 13. Mai 2025</ref>
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Aus Sallinghausen stammte der Philologe, Sprachforscher und Gymnasialdirektor Franz Wüllner (1798–1842). Die Autorin Wilhelmine Sapp (* 22. März 1924) zog nach der Heirat in den Ort.<ref>Frank Selter: 88-Jährige schreibt ganz besonderen Liebesroman. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 22. Dezember 2012, abgerufen am 28. Oktober 2013.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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