Salomé Kora
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Salome Kora 2018 European Athletics Championships Day 7 (cropped).jpg
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| Nation | |||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 8. Juni 1994 (32 Jahre) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | St. Gallen, Schweiz | ||||||||||||||||||||||||||||
| Grösse | 173 cm | ||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 66 kg | ||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Sprint | ||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | LC Brühl Leichtathletik St. Gallen | ||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | ||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 15. August 2026 | |||||||||||||||||||||||||||||
Salomé Kpayero Kora Joseph (* 8. Juni 1994 in St. Gallen) ist eine Schweizer Leichtathletin und Anschieberin im Zweierbob. In der Leichtathletik hat sie sich auf Kurzsprints spezialisiert und trat auch in der Staffel an. Sie wurde zur ersten Schweizerin, die sowohl an Olympischen Sommerspielen als auch an Olympischen Winterspielen teilnahm.
Leben[Bearbeiten]
Salomé Kora wurde in St. Gallen geboren, hat zwei Schwestern und wuchs im Weiler Oberarnegg auf.<ref name="website">Über mich auf eigener Website, abgerufen am 6. Januar 2023.</ref> Im Alter von sechs Jahren zog sie für fünf Jahre mit ihrer Familie nach Benin in Westafrika, woher ihr Vater stammt.<ref>Sprinterin Salomé Kora lebte fünf Jahre in Benin. «Die Rückkehr in die Schweiz war ein Kulturschock». In: Blick.ch. 31. Mai 2020 (Interview).</ref> Zurück in der Schweiz, besuchte sie die Sekundarschule und danach die Kantonsschule. Sie studierte an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) und schloss ihr Studium 2020 mit dem Master ab.<ref name="website" /> Kora wohnt in St. Gallen.
Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]
Leichtathletik[Bearbeiten]
Kora stieg 2011 in die Leichtathletik ein und spezialisierte sich sogleich auf den Sprint.<ref name="sanktgallen">Factsheet Salomé Kora Leichtathletik auf sanktgallersportpreis.ch, Stand 2015, abgerufen am 17. August 2016 (PDF; 195 kB).</ref> Über 100 Meter holte sie 2012 den 4. Platz und 2013 den dritten bei den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften und wurde 2014 Schweizer U23-Meisterin.<ref name="sanktgallen" />
2015 sammelte Kora erste internationale Erfahrungen bei den U23-Europameisterschaften in Tallinn, bei denen sie im 100-Meter-Lauf mit 12,07 s in der ersten Runde ausschied.
2016 stellte sie bei den Europameisterschaften in Amsterdam eine neue persönliche Bestleistung über 100 Meter auf und schied mit 11,65 s im Halbfinal aus, lief mit der 4-mal-100-Meter-Staffel einen neuen Schweizer Rekord in 42,87 s und belegte später im Final in 43,00 s den vierten Platz.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.News 2016. Salomé Kora vor Einsatz in Rio ( vom 19. August 2016 im Internet Archive). LC Brühl, abgerufen am 18. August 2016.</ref> Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro kam sie mit der Staffel in der 2. Vorlaufserie mit 43,12 s auf den 5. Platz und verpasste den Finaleinzug um 42 Hundertstelsekunden.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Schweizer 4x100-m-Staffel mit 43,12 im 12. Schlussrang ( vom 19. August 2016 im Internet Archive). In: swiss-athletics.ch. 18. August 2016, abgerufen am 18. August 2016.</ref>
2017 qualifizierte sie sich über 100 Meter für die Weltmeisterschaften in London, bei denen sie über 100 Meter mit 11,31 s im Halbfinal ausschied und mit der Staffel im Final in 42,51 s den fünften Platz belegte. Kurz darauf siegte sie bei den Studentenweltspielen in Taipeh in der 4-mal-100-Meter-Staffel mit Ajla Del Ponte, Cornelia Halbheer und Selina von Jackowski in 43,81 s und gewann über 100 Meter in 11,33 s die Bronzemedaille hinter der Jamaikanerin Sashalee Forbes und Irene Siragusa aus Italien.
2018 erreichte Kora bei den Europameisterschaften in Berlin über 100 Meter den Halbfinal und schied dort mit 11,36 s aus. Zudem wurde sie mit der Staffel in 42,30 s Vierte.
2019 nahm sie erneut an der Universiade in Neapel teil und erreichte dort in 11,39 s Rang vier über 100 Meter. Zudem verteidigte sie mit der Schweizer Stafette in 43,72 s ihren Titel. Bei den Weltmeisterschaften in Doha kam sie mit der Staffel und Schweizer Rekord in 42,18 s auf den 4. Platz. 2021 startete sie über 100 Meter bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio und schied dort mit 11,25 s in der ersten Runde aus und belegte mit der Staffel in 42,08 s im Final den vierten Platz. Im Jahr darauf belegte sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 42,81 s im Final den siebten Platz, und anschliessend schied sie bei den Europameisterschaften in München mit 43,93 s im Vorlauf aus.
2026 gewann sie Silber sie bei den Europameisterschaften 2026 in Birmingham mit der 4-mal-100-Meter-Staffel nachdem sie über 100 Meter Achte wurde.
Bobsport[Bearbeiten]
Salomé Kora wurde zum Bobsport von ihrer Leichtathletik-Trainingspartnerin Alexandra Burghardt überzeugt, die auch schon Anschieberin war. Ihre erste Fahrt auf einer Bobbahn absolvierte Kora im November 2025 im Cortina Sliding Centre. Seit Januar 2026 fährt sie zusammen mit der Pilotin Debora Annen. Sie traten bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Zweierbob-Wettbewerb an. Damit wurde sie die erste Schweizer Athletin, die sowohl bei Olympischen Sommer- wie auch bei Winterspielen teilnahm. Ihr Ziel, das Olympische Diplom zu erhalten, erreicht sie mit dem 7. Rang.<ref>Svenja Mastroberardino: Bob-Anschieberin Salomé Kora - «Meine erste Fahrt im Bob? Nicht so cool!» In: SRF News. Schweizer Radio und Fernsehen, 17. Februar 2026, abgerufen am 21. Februar 2026.</ref><ref>Nolte wetzt Monobob-Scharte aus – zwei Schweizer Diplome. In: SRF News. Schweizer Radio und Fernsehen, 21. Februar 2026, abgerufen am 22. Februar 2026.</ref>
Bestleistungen[Bearbeiten]
(Stand: 16. Februar 2020)
Halle
- 60 Meter: 7,21 s, 17. Februar 2024 in St. Gallen
- 200 Meter: 24,69 s, 25. Januar 2015 in Magglingen
Freiluft
- 100 Meter: 10,95 s (+1,2 m/s), 12. Juni 2021 in Genf
- 200 Meter: 23,92 s (+0,6 m/s), 14. Juli 2024 in La Chaux-de-Fonds
- 4 × 100 m: 42,05 s, 5. August 2021 in Tokio (SR)
Erfolge[Bearbeiten]
national
- 2012: 4. Platz Schweizer U20-Meisterschaften (100 m)
- 2013: 3. Platz Schweizer U20-Meisterschaften (100 m)
- 2014: 6. Platz Schweizer Meisterschaften (100 m)
- 2014: Schweizer U23-Meisterin (100 m)
- 2015: 4. Platz Schweizer Hallenmeisterschaften (60 m)
- 2016: Schweizer Hallenvizemeisterin (60 m)
- 2016: Schweizer Vizemeisterin (100 m)
international
- 2015: 20. Platz U23-Europameisterschaften (100 m)
- 2016: 4. Platz Europameisterschaften (4 × 100 m)
- 2016: Halbfinal Europameisterschaften (100 m)
- 2016: 12. Platz Olympische Spiele (4 × 100 m)
- 2017: 5. Platz Weltmeisterschaften (4 × 100 m)
- 2017: 22. Platz Weltmeisterschaften (100 m)
- 2017: 1. Platz Universiade (4 × 100 m)
- 2017: 3. Platz Universiade (100 m)
- 2018: 4. Platz Europameisterschaften (4 × 100 m)
- 2018: 15. Platz Europameisterschaften (100 m)
- 2017: 1. Platz Universiade (4 × 100 m)
- 2017: 4. Platz Universiade (100 m)
- 2019: 4. Platz Weltmeisterschaften (4 × 100 m)
- 2021: 4. Platz Olympische Spiele (4 × 100 m)
Sponsor[Bearbeiten]
2024 wurde sie Markenbotschafterin von Aldi Suisse, ihrem neuen Hauptsponsor.<ref>Aldi Suisse: Salomé Kora ist neue Markenbotschafterin. In: persoenlich.com. 18. April 2024, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Salomé Kora in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Vorlage:Olympedia
- Vorlage:EuropeanAthletics
- Website von Salomé Kora
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kora, Salomé |
| ALTERNATIVNAMEN | Kora Joseph, Salomé Kpayero (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Leichtathletin |
| GEBURTSDATUM | 8. Juni 1994 |
| GEBURTSORT | St. Gallen, Schweiz |
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- 100-Meter-Läufer (Schweiz)
- 4-mal-100-Meter-Staffel-Läufer (Schweiz)
- Bobfahrer (Schweiz)
- Olympiateilnehmer (Schweiz)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2020
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2024
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2026
- Teilnehmer an den Europaspielen (Schweiz)
- Teilnehmer der Europaspiele 2023
- Teilnehmer an den World University Games (Schweiz)
- Teilnehmer der Sommer-Universiade 2017
- Teilnehmer der Sommer-Universiade 2019
- Sieger bei den World University Games (Leichtathletik)
- Schweizer
- Geboren 1994
- Frau