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Sang Chun Lee

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Vorlage:Infobox Karambolagespieler

Sang Chun Lee (kor. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) (* 15. Januar 1954 in Südkorea; † 19. Oktober 2004 ebenda) war einer der weltbesten Billardspieler im Dreiband/Karambolage.

Leben[Bearbeiten]

Datei:3-Cushion World Cup 1998-5 in Korfu - Sang Chun Lee (USA) & Christian Rudolph (DEU).jpg
Lee und Christian Rudolph beim Ausspielen des Anstoßes im Achtelfinale des Dreiband-Weltcup 1998/5 in Korfu.

Er begann seine Karriere in Korea bereits in jungen Jahren und wurde 1978 zum ersten Mal koreanischer Meister im Dreiband. Bis 1986 blieb er unangefochten die Nummer 1 in Korea und er gewann den koreanischen Titel 10-mal in Folge. Während dieser Zeit begann er bereits nicht nur als Spieler, sondern als Inhaber von Billard-Hallen den Dreiband-Sport in Korea populär zu machen. Seine Stellung als Spitzenspieler in Korea war unumstritten, aber international blieb er unbekannt. 1987 entschloss er sich in die USA auszuwandern und dort seinen Traum zu verwirklichen: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”

1989 lernte er seine Frau kennen, heiratete sie und bekam eine Tochter (Olivia). Mit Hilfe seiner Familie und Freunden gründete er seinen ersten Billard-Saal (Sang Lee Billiards) in Queens. 1990 erhielt er seine Spielberechtigung für nationale und internationale Meisterschaften und gewann sofort den US-amerikanischen Dreiband-Titel, den er in den folgenden 11 Jahren verteidigen konnte. Er wurde 1994 Dreiband-Weltmeister der Saison 2003 (das Abschlussturnier fand bereits 2004 statt). Er nutzte seine steigende Popularität und seine Turniergewinne, um weiter an seinem Traum zu arbeiten, und initiierte mehrere Turnierserien (Sang Lee International Tournaments). Er verbrachte oft mehr Zeit mit der Organisation von Turnieren und der Förderung des Sports als mit seinem eigenen Spiel. Trotzdem blieb er einer der weltbesten Dreiband-Spieler und verpasste den WM-Titel 1999 nur hauchdünn. Im Jahr 2000 eröffnete er zusammen mit seinem Freund Michael Kang das Carom-Café Billiards in New York, das mit ca. 2.700 m² eine der größten reinen Karambolage Billard-Hallen der Welt ist. Auch hier verbrachte er seine Zeit mit der Organisation von nationalen und internationalen Turnieren.

2003 kehrte er in seine Heimat Korea zurück und nutzte seine Popularität, um seinem Sport in seiner Heimat neue Impulse zu geben. Er organisierte Turniere, gründete eine Spielervereinigung und gewann Sponsoren, um junge Spieler besser fördern zu können. 2004 wurde er zum Präsidenten des Koreanischen Billardverbands gewählt und konnte so den Sport auch politisch weiter fördern. Zu dieser Zeit wurde Magenkrebs bei ihm festgestellt, an dem er dann im Oktober 2004 verstarb.

Sang Lee galt aufgrund seiner Erfahrungen im koreanischen Dreiband, bei dem in den 1980er Jahren ein Dreiband, der als Vorband gespielt wurde, 2 Punkte einbrachte, als wohl bester Vorband-Spieler der Welt. Die New York Times bezeichnete Lee als den „Michael Jordan des Billards“.<ref>Caitlin Lovinger: They’re Sort of Like Mike. New York Times, 17. Januar 1999.</ref>

Ehrungen/Gedenkturnier[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Unbestätigte Rekorde[Bearbeiten]

  • Höchste Serie: 28 (Nähere Angaben fehlen, nicht offiziell von der UMB genannt! →Liste der Rekorde im Dreiband)
  • Best Game/ED: 12,500, (40 Punkte in 4 Aufnahmen)

Quellen:<ref name="BCA-Pool" />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Sang Chun Lee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive> <ref name="BCA-Pool"> Hall of Fame Inductees: 2002-2010. Billiards Congress of Amerika, 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juli 2018; abgerufen am 21. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>

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Die Weltmeister/innen sind in der Reihenfolge ihres Erstsieges seit Turnierbeginn aufgelistet. Die Werte in den Klammern geben die Anzahl der Titel an.
Herren

1. Agypten 1922Datei:Flag of Egypt (1922–1953).svg Edmond Soussa (2) • 2. NiederlandeNiederlande Henk Robijns (3) • 3. Spanien Zweite RepublikDatei:Flag of the Second Spanish Republic.svg Enrique Miró (1) • 4. Spanien Zweite RepublikDatei:Flag of the Second Spanish Republic.svg Claudio Puigvert (1) • 5. Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Alfred Lagache (2) • 6. Vereinigte Staaten 48 Edward Lee (1) • 7. Vorlage:ARG-1861 Augusto Vergez (1) • 8. Belgien René Vingerhoedt (2) • 9. Vorlage:ARG-1861 Pedro Leopoldo Carrera (1) • 10. Vorlage:ARG-1861 Enrique Navarra (2) • 11. PeruDatei:Flag of Peru.svg Adolfo Suárez (1) • 12. Belgien Raymond Ceulemans (21) • 13. Japan 1870Japan Nobuaki Kobayashi (2) • 14. Belgien Ludo Dielis (2) • 15. NiederlandeNiederlande Rini van Bracht (2) • 16. SpanienSpanien Avelino Rico (1) • 17. SchwedenSchweden Torbjörn Blomdahl (6) • 18. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sang Chun Lee (1) • 19. Belgien Jozef Philipoom (1) • 20. DeutschlandDeutschland Christian Rudolph (1) • 21. SpanienSpanien Daniel Sánchez (4) • 22. Belgien Frédéric Caudron (3) • 23. NiederlandeNiederlande Dick Jaspers (5) • 24. Vorlage:ITA-1946 Marco Zanetti (2) • 25. Turkei[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Semih Saygıner (1) • 26. Belgien Eddy Merckx (2) • 27. JapanJapan Ryūji Umeda (1) • 28. GriechenlandGriechenland Filipos Kasidokostas (1) • 29. Korea Sud Choi Sung-won (1) • 30. Turkei[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Tayfun Taşdemir (1) • 31. VietnamDatei:Flag of Vietnam.svg Bao Phương Vinh (1) • 32. Korea Sud Cho Myung-woo (1)

Damen

1. JapanJapan Orie Hida (2 × Prä-WM + 4 × WM) • 2. JapanJapan Natsumi Higashiuchi (1) • 3. NiederlandeNiederlande Therese Klompenhouwer (5) • 4. Korea Sud Lee Shin-young (1) • 5. DanemarkDänemark Charlotte Sörensen (1)

Junioren

1. GriechenlandGriechenland Filipos Kasidokostas (3) • 2. SpanienSpanien Javier Palazón (3) • 3. Korea Sud Kim Haeng-jik (4) • 4. KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg José García (1) • 5. Vorlage:FRA-1974 Adrien Tachoire (1) • 6. Korea Sud Kim Tae-kwan (1) • 7. Korea Sud Cho Myung-woo (3) • 8. SpanienSpanien Carlos Anguita (1) • 9. Turkei[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Burak Hashas (1)

Vorlage:Klappleiste/EndeDie Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang
Die Weltcup-Saison läuft von Januar bis Dezember

1986 Belgien Raymond Ceulemans • 1987 Belgien Raymond Ceulemans • 1988 SchwedenSchweden Torbjörn Blomdahl • 1989 Belgien Ludo Dielis • 1990 Belgien Raymond Ceulemans • 1991 SchwedenSchweden Torbjörn Blomdahl • 1992 SchwedenSchweden Torbjörn Blomdahl • 1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sang Chun Lee • 1994 SchwedenSchweden Torbjörn Blomdahl • 1995 SchwedenSchweden Torbjörn Blomdahl, SpanienSpanien Daniel Sánchez • 1996 SchwedenSchweden Torbjörn Blomdahl, SpanienSpanien Daniel Sánchez • 1997 NiederlandeNiederlande Dick Jaspers, DeutschlandDeutschland Christian Rudolph • 1998 SchwedenSchweden Torbjörn Blomdahl • 1999 NiederlandeNiederlande Dick Jaspers • 2001 SchwedenSchweden Torbjörn Blomdahl • 2004 SpanienSpanien Daniel Sánchez • 2005 Belgien Frédéric Caudron • 2006 SpanienSpanien Daniel Sánchez • 2007 SpanienSpanien Daniel Sánchez • 2008 NiederlandeNiederlande Dick Jaspers • 2009 Belgien Frédéric Caudron • 2010 NiederlandeNiederlande Dick Jaspers • 2011, 2013 SchwedenSchweden Torbjörn Blomdahl • 2014 Belgien Frédéric Caudron • 2015 SpanienSpanien Daniel Sánchez • 2016 NiederlandeNiederlande Dick Jaspers • 2017 Korea Sud Kim Haeng-jik • 2018 Belgien Frédéric Caudron • 2019 NiederlandeNiederlande Dick Jaspers • 2022 NiederlandeNiederlande Dick Jaspers • 2023 NiederlandeNiederlande Dick Jaspers • 2024 NiederlandeNiederlande Dick Jaspers • 2025 Korea Sud Cho Myung-woo

Von 1995 bis 1997 wurde der Weltcup parallel von der BWA und der UMB veranstaltet.
2002 wurde kein Weltcup ausgetragen, 2003 und 2012 wurde kein Titel vergeben, da zu wenige Turniere stattfanden.
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