Sankt-Brendan-Insel
Erscheinungsbild
Die Sankt-Brendan-Insel (auch Insula S. Brandani, Insulle Sct Brandani sive puelarum, S. Borodon und weitere Schreibweisen) ist eine Phantominsel im Nordatlantik. Sie wurde nach dem irischen Mönch Sankt Brendan benannt, der wohl 512 nach Christus eine legendäre Seereise (Navigatio Sancti Brendani) unternahm und dabei angeblich diese Insel entdeckte. Jahrhundertelang fand sich diese Insel auch immer wieder auf Karten dargestellt und ihre Existenz galt den Gelehrten des Mittelalters als Tatsache<ref> Adwin de Kluyver, Die Inseln des Guten und Bösen, Mare, Hamburg, 2026, S. 81f </ref>.
Literatur[Bearbeiten]
- Urs Bitterli: Die Entdeckung Amerikas. Von Kolumbus bis Alexander von Humboldt. C. H. Beck, München 1991, ISBN 978-3-406-35467-0
Weblinks[Bearbeiten]
Commons: Sankt-Brendan-Inseln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- San Borondón, la isla descubierta (spanisch) Hinweis zur Navigation: Primero = erstes, Anterior = zurück, Siguiente = vor, Ultimo = letztes (laut spanischem Artikel handelt es sich bei der Ausstellung um eine künstlerische Fiktion über die Legende von San Borondón)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />