Sansevieria hyacinthoides
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Sansevieria hyacinthoides: | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Sansevieria hyacinthoides | ||||||||||||
| (L.) Druce |
Sansevieria hyacinthoides ist eine Pflanzenart aus der Gattung Sansevieria in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Das Artepitheton hyacinthoides leitet sich vom Namen der Gattung der Hyazinthen und dem griechischen -oides für ‚ähneln‘ ab.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 112.</ref> Leonard E. Newton legte die Art Sansevieria hyacinthoides als Typusart der Gattung fest.<ref>L. E. Newton (Hrsg.) Urs Eggli: Sansevieria. In: Illustrated Handbook of Succulent Plants: Monocotyledons. Band 6, Springer Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2001, ISBN 3-540-41692-7, S. 261.</ref>
Beschreibung[Bearbeiten]
Sansevieria hyacinthoides wächst stammlos mit einem kräftig ausgebildeten Rhizom. Die zwei bis acht sukkulenten Laubblätter stehen aufrecht. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 15 bis 60 Zentimetern und einer Breite von 2,5 bis 9 Zentimeter lanzettlich bis breit linealisch. Dabei sind sie von der Mitte oder darunter in einem rinnigen Stiel verschmälert und mattgrün mit zahlreichen nahe beisammenstehenden Querbändern, welche im Alter verblassen. Die gewöhnlich weiße, vertrocknete Spreitenspitze ist bei einer Länge bis zu 17 Millimeter zugespitzt oder stumpf gerundet. Der Spreitenrand ist bräunlich-rot und die Blattoberfläche ist glatt.
Die einfachen ährigen Blütenstände sind 45 bis 75 Zentimeter hoch. Die Rispen werden 22 bis 30 Zentimeter hoch und sind dicht mit zwei bis sechs Blüten pro Büschel besetzt. Das eiförmig-lanzettlich bis schmal lanzettlich, zugespitzte Tragblatt ist 4 bis 12,5 Millimeter lang und 1,4 bis 3,2 Millimeter breit. Der Blütenstiel ist 3,2 bis 6,3 Millimeter lang. Die weißlichen Blüten sind dreizählig. Die Blütenröhre wird zirka 1,9 Zentimeter lang.
Die Chromosomenzahl beträgt <math>2n = 100</math>.
Verbreitung[Bearbeiten]
Sansevieria hyacinthoides ist in den östlichen Teilen von Südafrika in den Provinzen Ostkap, KwaZulu-Natal und Mpumalanga bis ins tropische Ostafrika weit verbreitet, wo sie meist im Schatten von Bäumen oder Büschen dichte Gruppen bildet.
Taxonomie[Bearbeiten]
Die Erstbeschreibung als Aloe hyacinthoides erfolgte 1753 durch Carl von Linné.<ref>Species Plantarum. Band 1, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 321 (online).</ref> George Claridge Druce stellte die Art 1914 zur Gattung Sansevieria.<ref>Botanical Exchange Club and Society of the British Isles. Report Nr. 3, Manchester 1914, S. 423.</ref>
Synonyme für Sansevieria hyacinthoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Druce sind: Aletris hyacinthoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) L., Cordyline hyacinthoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) W.Wight. (1904), Aloe hyacinthoides var. guineensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. (1753), Aletris hyacinthoides var. guineensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) L. (1762), Aloe guineensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Jacq. (1762), Aletris guineensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Jacq. (1772), Acyntha guineensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Medik. (1786), Sansevieria thyrsiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Petagna) Thunb. (1794, nom. illeg. ICBN-Artikel 52.1), Veltheimia guineensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Neck. (1790), Salmia guineensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Cav. (1795), Salmia spicata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cav. (1795), Pleomele aloifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb. (1796), Sansevieria guineensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Willd. (1799, nom. illeg. ICBN-Artikel 52.1), Sansevieria laetevirens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Haw. (1812), Sansevieria polyphylla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Haw. (1812), Sansevieria spicata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Cav.) Haw. (1812), Sansevieria fulvocinta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Haw. (1819), Sansevieria stenophylla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Link (1821), Sansevieria latifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bojer (1837), Sansevieria ceylonica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Oken (1841), Sansevieria angustiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindb. (1871), Sansevieria rufocinta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker (1875), Acyntha thyrsiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Thunb.) Kunze (1891), Sansevieria grandis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hook.f. (1903), Sansevieria grandis var. zuluensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.N.E.Br. (1915) und Cordyline guineensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Britton (1918).
Nachweise[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- C. J. Couper: Sansevieria Thunberg. In: The European Garden flora. 1 Pteridophyta, Gymnospermae, Angiospermae - Monocotyledons (Part I). Cambridge University Press, London/New York 1986, ISBN 0-521-24859-0, S. 289.
- Peter A. Mansfeld: Die Gattung Sansevieria – Alle Arten und ihre Pflege. 1. Auflage. BoD, Hamburg 2013, ISBN 978-3-8482-5142-1, S. 80–81.
- Leonard E. Newton: Sansevieria. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Band 1 Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 277.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />