Sarah Tacke

Sarah Céline Tacke (* 23. September 1982 in Oldenburg (Oldb), Niedersachsen)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Die Gäste im Studio. ( vom 19. April 2014 im Internet Archive) In: Anne Will, 26. Februar 2014.</ref> ist eine deutsche Fernsehmoderatorin und Journalistin.
Aktuell leitet sie die Rechtsredaktion des ZDF<ref>Presseportal ZDF</ref> und moderiert unter anderem das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO sowie die Polit-Talkshow Sarah Tacke.<ref>ZDF Heute: Neue Talkshow: "Sarah Tacke" vom 30. Juni 2026</ref>
Leben und Wirken[Bearbeiten]
Sarah Tacke ist die Tochter des ehemaligen Staatssekretärs und Managers Alfred Tacke und wuchs in Celle auf. Nach dem Abitur im Jahr 2002 studierte sie Jura in Freiburg, Lausanne und Hamburg.<ref name="home">Homepage von Sarah Tacke Abgerufen am 27. Februar 2014</ref><ref name="20210215BreakingPointner" /> Parallel schrieb sie für Zeitungen und arbeitete als Radio-Reporterin.<ref name="ndr">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.NDR Fernsehmoderatoren Seite ( vom 7. März 2014 im Internet Archive)</ref><ref>Sarah-Celine Tacke: Ferienjobs: Die Lage ist mieser als mies. In: Der Spiegel. 3. August 2002, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 27. März 2022]).</ref> 2009 wurde sie an der juristischen Fakultät in Hamburg mit einer Arbeit zum Thema Medienpersönlichkeitsrecht – Das System der Rechtsfolgen von Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch Massenmedien zur Dr. iur. promoviert.<ref>Medienpersönlichkeitsrecht. Abgerufen am 27. März 2022.</ref> Dafür erhielt sie Stipendien von der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Sarah Tacke ist Koautorin des Gesetzeskommentars Hamburger Kommentar Gesamtes Medienrecht.<ref>Buchvorschau zum Hamburger Kommentar Gesamtes Medienrecht (PDF-Datei; 453 kB)</ref>
Von 2008 bis 2010 absolvierte Sarah Tacke ihr Volontariat beim NDR. Anschließend berichtete sie bis August 2014 als ARD-Inlandskorrespondentin vier Jahre für ARD-Sendungen wie Tagesschau und Tagesthemen.<ref name="home" /> Von 2010 bis 2014 war sie zudem Moderatorin beim NDR Fernsehen. Sie moderierte dort die Nachrichtensendungen Niedersachsen 18.00, Hallo Niedersachsen und NDR Info 21:45.<ref name="ndr" /> Ab dem 1. September 2014 war Tacke stellvertretende Leiterin der ZDF-Redaktion Recht und Justiz. Seit Oktober 2014 moderiert sie das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin WISO.<ref>Sarah Tacke. Abgerufen am 27. März 2022.</ref> Von Mai 2018 bis September 2019 war sie Redakteurin in der ZDF-Redaktion Tagesmagazine Berlin. Seit Oktober 2019 leitet sie die ZDF-Redaktion Recht und Justiz.<ref name="20210215BreakingPointner" /> Tacke ist Mitglied der Atlantik-Brücke.
Sarah Tacke ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Frankfurt am Main (Stand 2021).<ref name="20210215BreakingPointner">Alicia Pointner: Dr. Sarah Tacke im Porträt: „Mein Treiber ist meine Neugier.“ In: Breaking Through. breaking.through gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt), 15. Februar 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Mai 2026; abgerufen am 24. Mai 2026 (deutsch).</ref><ref>Alicia Pointner: Interview mit Sarah Tacke: "Wut ist gut". rtv.de (Printausgabe 31/2017 (5.8. - 11.8.). In: rtv.de. rtv.de, 31. Juli 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. Juli 2018; abgerufen am 24. Mai 2026 (deutsch).</ref>
Rezeption[Bearbeiten]
2026 sorgte die von ihr verantwortete Dokumentation „System Bürgergeld: Leben ohne Leistung“ für Kritik und zahlreiche Programmbeschwerden beim ZDF; sie habe ein verzerrtes und einseitiges Bild zulasten von Bürgergeldbeziehenden gezeichnet.<ref>Zwei Monate nach Kritik an Doku: Diese Moderatorin ersetzt Maybrit Illner im Sommer. 18. Juni 2026, abgerufen am 21. August 2026.</ref> Der Verein Sanktionsfrei warf ihr die Überbetonung von Einzelfällen ohne statistische Einordnung vor, zudem habe sie weder Sozialverbände noch die Bundesagentur für Arbeit befragt. Laut Frankfurter Allgemeine Zeitung wiederholte Tacke „diese Verengung“ bei der Premiere ihrer Talkshow.<ref>TV-Kritik Sarah Tacke: Die Kunst der einseitigen Empörung. In: faz.net. 31. Juli 2026, abgerufen am 21. August 2026.</ref>
Veröffentlichungen[Bearbeiten]
- Medienpersönlichkeitsrecht. Das System der Rechtsfolgen von Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch Massenmedien. Lit Verlag, Berlin/Münster 2009 (zugl. Diss. jur., Hamburg), ISBN 978-3-643-10089-4.
- Mit Marian Paschke: Kommentierung zu §§ 20 bis 34 Rundfunkstaatsvertrag (RStV) und §§ 17 bis 21 Staatsvertrag über das Medienrecht in Hamburg und Schleswig-Holstein (MStV HSH). In: Marian Paschke, Wolfgang Berlit, Claus Meyer (Hrsg.): Hamburger Kommentar Gesamtes Medienrecht. 1. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-8329-3038-7, S. 221 bis 288. – 2. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2012, ISBN 978-3-8329-6465-8, S. 229 bis 301.
Weblinks[Bearbeiten]
- Offizielle Website von Sarah Tacke
- Sarah Tacke auf der Biografien-Seite des ZDF
- Vorlage:IMDb/1
- ZDF-Doku „System Bürgergeld: Leben ohne Leistung?“ aus der Reihe „Am Puls“
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Tacke, Sarah |
| ALTERNATIVNAMEN | Tacke, Sarah Céline (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin |
| GEBURTSDATUM | 23. September 1982 |
| GEBURTSORT | Oldenburg (Oldb) |