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Saraswathi Gora

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Saraswathi Gora ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 28. September 1912 in Vizianagaram; † 19. August 2006 in Vijayawada) war eine indische Sozialreformerin, Unabhängigkeitsaktivistin und Atheistin, die als Mitgründerin und langjährige Anführerin des Atheist Centre insbesondere gegen Kastenwesen, Unberührbarkeit und Aberglauben eintrat.<ref name="oneindia-2006">Veteran freedom fighter Saraswathi Gora dies. In: Oneindia. 19. August 2006, abgerufen am 17. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben[Bearbeiten]

Gora wurde in Vizianagaram geboren und 1922 im Alter von zehn Jahren mit dem später als Gora bekannten Goparaju Ramachandra Rao verheiratet; das Paar hatte neun Kinder.<ref name="hpd-2006">Saraswathi Gora ist gestorben. In: hpd. 19. August 2006, abgerufen am 17. August 2026.</ref> Zu ihren Kindern gehörten Samaram und Goparaju Vijayam. Während der Quit-India-Bewegung beteiligte sie sich am Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft und wurde inhaftiert, wobei sie ihren zweieinhalbjährigen Sohn Niyanta mit ins Gefängnis nahm.<ref name="oneindia-2006" />

Im Jahr 1940 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann im Dorf Mudunur im heutigen Andhra Pradesh das Atheist Centre, das 1947 nach Vijayawada verlegt wurde.<ref name="hi-2009">Atheist Centre. In: Humanists International. 5. Juni 2009, abgerufen am 17. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Zentrum sollte menschliche Werte auf der Grundlage von Atheismus, Rationalismus und Gandhismus fördern. Zur Hochzeit ihrer ältesten Tochter Manorama mit Arjun Rao im Jahr 1960 kam auch Jawaharlal Nehru. Nach dem Tod ihres Mannes 1975 führte Gora das Atheist Centre bis zu ihrem eigenen Tod weiter.<ref name="heritage">Gora (1902–1975). In: Humanist Heritage. Abgerufen am 17. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihr Sohn Goparaju Vijayam übernahm später ebenfalls Leitungsaufgaben im Atheist Centre.<ref name="nie-2020">Atheist Centre ED Vijayam passes away. In: The New Indian Express. 23. Mai 2020, abgerufen am 17. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Saraswathi Gora starb am 19. August 2006 in Vijayawada an einer Lungenentzündung.<ref name="hpd-2006" />

Wirken[Bearbeiten]

Gora hatte atheistische und humanistische Überzeugungen, war Anhängerin gandhianischer Sozialreformen und setzte sich vor wie nach der indischen Unabhängigkeit gegen religiösen Aberglauben ein.<ref name="toi-2015">2.87 million Indians have no faith, census reveals for first time. In: The Times of India. 27. August 2015, abgerufen am 17. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zu ihren Schwerpunkten gehörten die Abschaffung der Unberührbarkeit und des Kastensystems sowie die Förderung von Witwen-, kastenübergreifenden und interreligiösen Ehen; bereits in den 1930er-Jahren setzte sie sich zudem für Devadasis ein.<ref name="jb">Saraswathi Gora – Recipient, Jamnalal Bajaj Award 1999. In: Jamnalal Bajaj Awards. Abgerufen am 17. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie beteiligte sich an der Sarvodaya-Bewegung und an Vinoba Bhaves Bhoodan-Padayatra in Andhra Pradesh.<ref name="oneindia-2006" /> Unter ihrer Führung weitete das Atheist Centre seine Arbeit auf Frauenförderung, ländliche Entwicklung und soziale Beratung aus; 1985 gründete sie mit Gora Abhay Nivas eine vorübergehende Unterkunft für Frauen in Notlagen.<ref name="tbi-2018">First, She Fought for Freedom. Then, She Fought Untouchability for 6 Decades! In: The Better India. 8. Juni 2018, abgerufen am 17. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Für ihr Engagement erhielt Gora 1999 den Jamnalal Bajaj Award for Development & Welfare of Women and Children, 2000 den G. D. Birla International Award for Humanism und den ersten Basava National Award der Regierung von Karnataka.<ref name="oneindia-2006" /> Zu ihren weiteren Auszeichnungen gehörte der Potti Sriramulu Telugu University Award.

Schriften[Bearbeiten]

Ihre telugusprachige Autobiografie Gora to naa jivitham (My Life With Gora) erschien 1992 anlässlich ihres 80. Geburtstags.<ref name="oneindia-2006" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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