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Schalkstetten

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Schalkstetten
Gemeinde Amstetten
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(360)&title=Schalkstetten 48° 37′ N, 9° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(360) 48° 36′ 52″ N, 9° 54′ 57″ O
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Höhe: 672 m ü. NHN
Fläche: 8,97 km²
Einwohner: 360 (2022)<ref>Citypopulation. Abgerufen am 11. Dezember 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 73340
Vorwahl: 07331

Schalkstetten ist ein Teilort der Gemeinde Amstetten im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Schalkstetten, Dorfmitte.jpg
Schalkstetten, Dorfmitte

Die ersten Nachweise einer Nutzung der späteren Gemarkung Schalkstetten stammen aus der Jungsteinzeit. Eine erste Besiedlung ist für die keltische Zeit (Latènezeit) und die römische Periode bekannt.

Datei:Schalkstetten Untere Wiesen 2005 DSC04132.jpg
Archäologische Ausgrabungen 2005 in den Unteren Wiesen: Befunde eines frühmittelalterlichen Pfostenbaus

Archäologische Siedlungsfunde des frühen und hohen Mittelalters wurden von Albert Kley bei Baumaßnahmen am südlichen Ortsrand entdeckt. 2005 wurde in Ausgrabungen ein frühmittelalterlicher Holzpfostenbau untersucht. Die ältesten nachrömischen Funde stammen aus der Völkerwanderungszeit, sind also älter als der Ortsname, dessen Endung auf -stetten auf die späte Merowingerzeit zurückgehen dürfte.<ref> R. Schreg / S. Behrendt, Phosphatanalysen in einem frühmittelalterlichen Haus in Schalkstetten (Gde. Amstetten, Alb-Donau-Kreis). Arch. Korrbl. 41,2, 2011, 263–272.</ref>

Reste einer mittelalterlichen Landwehr, wohl der Reichsstadt Ulm, haben sich am nördlichen Ortsrand erhalten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schalkstetten – gemeinsam mit Amstetten – im Jahre 1275. 1396 gelangte es in den Besitz von Ulm. Schalkstetten kam 1803 an Bayern und 1810 an Württemberg zum Oberamt Geislingen und mit diesem 1938 zum Landkreis Ulm.

Der Ort auf der Stubersheimer Alb ist auch heute landwirtschaftlich geprägt. Schalkstetten hat 361 Einwohner (Stand 31. Dezember 2020).

In der Ortsmitte befindet sich das Heimatmuseum des Brauchtumsvereins mit Exponaten, die uns das häusliche und landwirtschaftliche Leben unserer Großeltern und Urgroßeltern näherbringt. Geöffnet ist das Museum immer nachmittags an Fahrtagen der Dampfzüge der Ulmer Eisenbahnfreunde auf der Bahnstrecke Amstetten–Gerstetten.

Am 1. Januar 1975 wurde Schalkstetten nach Amstetten eingemeindet.<ref></ref> In Schalkstetten ist auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde eine Ortschaft im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit eigenem Ortschaftsrat und eigenem Ortsvorsteher eingerichtet. Sie umfasst lediglich das Dorf Schalkstetten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

  • 1852: 289
  • 1871: 313
  • 1880: 312
  • 1890: 293
  • 1900: 284
  • 1910: 277
  • 1925: 295
  • 1933: 296
  • 1939: 299
  • 1950: 404
  • 1956: 332
  • 1961: 308
  • 1970: 348
  • 2011: 341
  • 2018: 337

Jeweils Volkszählungsergebnisse bzw. Fortschreibung der Einwohnerzahlen. Die Zahlen beziehen sich auf das Gemeindegebiet mit Gebietsstand vom 27. Mai 1970.

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des ehemaligen Gemeindewappens lautet: „In Blau eine gestürzte silberne Pflugschar, begleitet von vier (2:2) golden besamten silbernen Rosen.“

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Benedictus Ducis (1492–1544), Pfarrer, Musiker, Komponist; zwischen 1535 und 1544 evangelischer Pfarrer in Schalkstetten
  • Hieronymus Edelmann (1853–1921), auch Hyronimus, Frühgeschichtsforscher und Apotheker, Sammlung seit 1908 im British Museum<ref>Schwarzwälder Bote: Kunst von der Alb: Exponate aus Tailfingen im Britsichen Museum. In: schwarzwaelder-bote.de. (schwarzwaelder-bote.de [abgerufen am 18. Dezember 2025]).</ref><ref>Edelmann Hieronymus - Detailseite - LEO-BW. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Dezember 2019; abgerufen am 18. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Vorlage:OberamtWürtt
  • Rainer Schreg: Grabungen in einer früh- bis hochmittelalterlichen Siedlung am Ortsrand von Schalkstetten, Gde. Amstetten, Alb-Donau-Kreis. in: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2005 (2006), S. 181–183.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Vorlage:Hinweisbaustein