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Scharans

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Scharans
Datei:CHE Scharans COA.svg
Wappen von Scharans
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton GraubündenDatei:CHE Graubünden COA.svg Graubünden (GR)
Region: Viamalaw
BFS-Nr.: 3638i1f3f4
Postleitzahl: 7412
Koordinaten: 754535 / 175856Koordinaten: 46° 42′ 58″ N, 9° 27′ 36″ O; CH1903: 754535 / 175856
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Höhe: Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.
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Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
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Gemeindepräsident: Werner Preisig
Website: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.
Datei:Scharans.jpg
Scharans
Scharans
Lage der Gemeinde
Vorlage:Imagemap Region Viamala{w

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Scharans (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine politische Gemeinde in der Region Viamala des Kantons Graubünden in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Nachbargemeinden von Scharans sind Sils im Domleschg, Fürstenau, Domleschg und Vaz/Obervaz. Neben dem Dorf selbst gehören zu Scharans die Fraktionen Parnegl (dt. Parnell), Prin (836 m), Stufels und St. Agatha. Weiter gehört auch die Alp Danis zur Gemeinde. Der markanteste Berg auf Gemeindegebiet ist der Piz Scalottas (2323 m).

Geschichte[Bearbeiten]

In Scharans wurden Siedlungsfunde aus Bronze- und Eisenzeit gemacht. Eine ehemalige Burgstelle steht in Verbindung mit dem bischöflichen Grosshof. Um 1200 wurde agrum Schraunis, rätoromanisch Scharons erwähnt.<ref name="HLS" />

Datei:Scharans Haus Gees.JPG
Haus Gees mit Malereien von Hans Ardüser.
Datei:ETH-BIB-Viamala, Scharans, Surettahorn, Piz Tambo v. O. aus 2000 m-Inlandflüge-LBS MH01-004439.tif
Luftbild aus 2000 m von Walter Mittelholzer (1925)

Scharans war um 1250 zu Fuhrleistungen verpflichtet, am alten Schinweg Richtung Obervaz und Julierpass und Septimerpass befand sich eine Zollstätte. Eine eigene Pfarrei wurde 1410 erwähnt, das Marienpatrozinium 1451. Die Reformation wurde zwischen 1525 und 1530 unter Einfluss des Reformators Philipp Gallicius eingeführt. Von 1618 bis 1620 wirkte Jörg Jenatsch als reformierter Pfarrer in Scharans. 1709 wurden die letzten bischöflichen Herrschaftsrechte ausgekauft. Bis 1851 gehörte Scharans zur Gerichtsgemeinde Fürstenau. 1873 wurde der Fahrweg zur Talstrasse ausgebaut.<ref name="HLS" />

Wappen[Bearbeiten]

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Der von Silber und Schwarz gespaltene Schild erinnert an Ulrich von Marmels und sein Wirken in Scharans, während die Lindenblätter für die mächtige Linde neben der Kirche stehen.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1803 1850 1900 1950 1980 1990 2000<ref name="HLS" /> 2005 2016 2020
Einwohner 336 416 439 480 586 702 817 825 818 796

Sprachen[Bearbeiten]

Ursprünglich sprach die Bevölkerung Sutselvisch, eine Mundart des Bündnerromanischen. Bereits im 19. Jahrhundert setzte ein Rückgang dieser Sprache ein. Dennoch sprachen 1880 70 % und 1910 59 % der Einwohnerschaft Romanisch. In der Zwischenkriegszeit erfolgte der Sprachwechsel zum Deutschen. 1941 gaben bloss noch 30 % Romanisch als ihre Sprache an. Danach kam es zu einem raschen Niedergang des Romanischen bis 1970 (11 % Romanischsprachige). Dieser konnte für ein Jahrzehnt gebremst werden. Doch seit 1990 ist die Gemeinde beinahe einsprachig, wie folgende Tabelle belegt:

Sprachen in Scharans
Sprachen Volkszählung 1980 Volkszählung 1990 Volkszählung 2000
Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil
Deutsch 484 82,59 % 628 89,46 % 782 95,72 %
Rätoromanisch 69 11,77 % 22 3,13 % 17 2,08 %
Italienisch 14 2,39 % 18 2,56 % 7 0,86 %
Einwohner 586 100 % 702 100 % 817 100 %

Deutsch ist heute einzige Behördensprache in Scharans. 5 % der Bewohner verstehen Romanisch.

Herkunft und Nationalität[Bearbeiten]

Von den Ende 2005 825 Bewohnern waren 791 Schweizer Staatsangehörige.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Bernardo da Poschiavo (* um 1475 in Scharans ?; † nach 1522), Baumeister<ref>Nott Caviezel: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2002-09-09, abgerufen am 2019-12-15.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • Philipp Gallicius (1504–1566), Reformierter Pfarrer, Reformator und Liederdichter, um 1530 in Scharans
  • Jörg Jenatsch (1596–1639), Bündner Politiker und Heerführer, Prädikant 1617–1618 und evangelischer Pfarrer 1628–1630 in Scharans
  • Florian Cajori (1859–1930), schweizerisch-US-amerikanischer Mathematiker und Mathematikhistoriker
  • Linard Bardill (* 1956), Liedermacher und Schriftsteller

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Brutarchitekt, Atelier Scharans.jpg
Atelier Bardill

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Literatur[Bearbeiten]

  • Mathias Kundert: Der Sprachwechsel im Domleschg und am Heinzenberg (19./20. Jahrhundert). Kommissionsverlag Desertina, Chur 2007, ISBN 978-3-85637-340-5.
  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. DNB 760079625.
  • Jürg Simonett: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2011-07-11.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="HLS"> Jürg Simonett: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:HLS-Hinweis </ref> </references>

Vorlage:Navigationsleiste Region Viamala