Scharans
| Scharans | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Vorlage:CHE2 | |||||
| Kanton: | Datei:CHE Graubünden COA.svg Graubünden (GR) | |||||
| Region: | Viamala | |||||
| BFS-Nr.: | 3638 | |||||
| Postleitzahl: | 7412 | |||||
| Koordinaten: | 754535 / 175856
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|
dim=5000 | globe= | name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. | region=CH-GR | type=city
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| Höhe: | Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M. | |||||
| Höhenbereich: | Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH–Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH m ü. M.<ref>Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH </ref> | |||||
| Fläche: | Vorlage:FormatNumDef km²<ref>Vorlage:Metadaten Fläche CH </ref> | |||||
| Einwohner: | Vorlage:FormatNumDef (31. Dezember 2025)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Statistik ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref> | |||||
| Einwohnerdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einw. pro km² | |||||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) |
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| Gemeindepräsident: | Werner Preisig | |||||
| Website: | Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. | |||||
Scharans
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| Lage der Gemeinde | ||||||
| Vorlage:Imagemap Region Viamala | ||||||
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Scharans (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine politische Gemeinde in der Region Viamala des Kantons Graubünden in der Schweiz.
Geographie[Bearbeiten]
Nachbargemeinden von Scharans sind Sils im Domleschg, Fürstenau, Domleschg und Vaz/Obervaz. Neben dem Dorf selbst gehören zu Scharans die Fraktionen Parnegl (dt. Parnell), Prin (836 m), Stufels und St. Agatha. Weiter gehört auch die Alp Danis zur Gemeinde. Der markanteste Berg auf Gemeindegebiet ist der Piz Scalottas (2323 m).
Geschichte[Bearbeiten]
In Scharans wurden Siedlungsfunde aus Bronze- und Eisenzeit gemacht. Eine ehemalige Burgstelle steht in Verbindung mit dem bischöflichen Grosshof. Um 1200 wurde agrum Schraunis, rätoromanisch Scharons erwähnt.<ref name="HLS" />
Scharans war um 1250 zu Fuhrleistungen verpflichtet, am alten Schinweg Richtung Obervaz und Julierpass und Septimerpass befand sich eine Zollstätte. Eine eigene Pfarrei wurde 1410 erwähnt, das Marienpatrozinium 1451. Die Reformation wurde zwischen 1525 und 1530 unter Einfluss des Reformators Philipp Gallicius eingeführt. Von 1618 bis 1620 wirkte Jörg Jenatsch als reformierter Pfarrer in Scharans. 1709 wurden die letzten bischöflichen Herrschaftsrechte ausgekauft. Bis 1851 gehörte Scharans zur Gerichtsgemeinde Fürstenau. 1873 wurde der Fahrweg zur Talstrasse ausgebaut.<ref name="HLS" />
Wappen[Bearbeiten]
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Der von Silber und Schwarz gespaltene Schild erinnert an Ulrich von Marmels und sein Wirken in Scharans, während die Lindenblätter für die mächtige Linde neben der Kirche stehen. |
Bevölkerung[Bearbeiten]
| Bevölkerungsentwicklung | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1803 | 1850 | 1900 | 1950 | 1980 | 1990 | 2000<ref name="HLS" /> | 2005 | 2016 | 2020 |
| Einwohner | 336 | 416 | 439 | 480 | 586 | 702 | 817 | 825 | 818 | 796 |
Sprachen[Bearbeiten]
Ursprünglich sprach die Bevölkerung Sutselvisch, eine Mundart des Bündnerromanischen. Bereits im 19. Jahrhundert setzte ein Rückgang dieser Sprache ein. Dennoch sprachen 1880 70 % und 1910 59 % der Einwohnerschaft Romanisch. In der Zwischenkriegszeit erfolgte der Sprachwechsel zum Deutschen. 1941 gaben bloss noch 30 % Romanisch als ihre Sprache an. Danach kam es zu einem raschen Niedergang des Romanischen bis 1970 (11 % Romanischsprachige). Dieser konnte für ein Jahrzehnt gebremst werden. Doch seit 1990 ist die Gemeinde beinahe einsprachig, wie folgende Tabelle belegt:
| Sprachen in Scharans | ||||||
| Sprachen | Volkszählung 1980 | Volkszählung 1990 | Volkszählung 2000 | |||
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | |
| Deutsch | 484 | 82,59 % | 628 | 89,46 % | 782 | 95,72 % |
| Rätoromanisch | 69 | 11,77 % | 22 | 3,13 % | 17 | 2,08 % |
| Italienisch | 14 | 2,39 % | 18 | 2,56 % | 7 | 0,86 % |
| Einwohner | 586 | 100 % | 702 | 100 % | 817 | 100 % |
Deutsch ist heute einzige Behördensprache in Scharans. 5 % der Bewohner verstehen Romanisch.
Herkunft und Nationalität[Bearbeiten]
Von den Ende 2005 825 Bewohnern waren 791 Schweizer Staatsangehörige.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Bernardo da Poschiavo (* um 1475 in Scharans ?; † nach 1522), Baumeister<ref>Nott Caviezel: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2002-09-09, abgerufen am 2019-12-15.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
- Philipp Gallicius (1504–1566), Reformierter Pfarrer, Reformator und Liederdichter, um 1530 in Scharans
- Jörg Jenatsch (1596–1639), Bündner Politiker und Heerführer, Prädikant 1617–1618 und evangelischer Pfarrer 1628–1630 in Scharans
- Florian Cajori (1859–1930), schweizerisch-US-amerikanischer Mathematiker und Mathematikhistoriker
- Linard Bardill (* 1956), Liedermacher und Schriftsteller
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
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- Die denkmalgeschützte reformierte Dorfkirche wurde 1490 vom Kärntner Baumeister Andreas Bühler erbaut.
- Das Haus Gees wurde 1420 an der Stelle eines bischöflichen Meierhofs erbaut. Die Fassadenmalereien aus dem Jahre 1602 stammen von Hans Ardüser.
- Das Atelier Bardill, 2007, von Valerio Olgiati<ref>Atelier Bardill</ref>
- Behindertenwohnheim Scalottas, 2006, Architekt: Corinna Menn<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( vom 2. Oktober 2023 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Mathias Kundert: Der Sprachwechsel im Domleschg und am Heinzenberg (19./20. Jahrhundert). Kommissionsverlag Desertina, Chur 2007, ISBN 978-3-85637-340-5.
- Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. DNB 760079625.
- Jürg Simonett: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2011-07-11.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Offizielle Website der Gemeinde Scharans
- Vorlage:Ethorama
- Vorlage:ISOS
- Scharans (Fotos) auf viamala.ch
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="HLS"> Jürg Simonett: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:HLS-Hinweis </ref> </references>