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Schatz des Forrest Fenn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Die Rocky Mountains in den USA und Kanada

Der Schatz des Forrest Fenn ist eine von dem Kunsthändler und Autor Forrest Fenn (* 22. August 1930<ref>http://www.chasingfennstreasure.com/blog/fenn-s-timeline-can-it-help-identify-the-special-place</ref>, † 7. September 2020<ref name="Tod">MSN.com: Forrest Fenn, author and creator of famed treasure hunt, dies aged 90</ref>) in den Rocky Mountains versteckte Schatzkiste, die einen Inhalt im Wert von ein bis drei Millionen US-Dollar haben soll.<ref name="Wert">Well Over $1 Million in Buried Treasure: Find it! abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).</ref> Am 7. Juni 2020 wurde von Fenn bestätigt, dass der Schatz gefunden wurde.<ref name="Hinweis4">Forrest Fenn treasure chest hidden in Rocky Mountains finally found abgerufen am 8. Juni 2020 (englisch).</ref> Eine Versteigerung von 476 Gegenständen, die in der Truhe gefunden wurden, brachte 1,3 Millionen Dollar ein.<ref name="outsideonline">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Forrest Fenn's Treasure Sells for Less Than a Condo in This Mountain Town.] In: Outside Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nicht zum Verkauf standen die Truhe selbst und eine Handvoll Gegenstände.<ref name="artnet.com"/>

Geschichte[Bearbeiten]

Bei Forrest Fenn wurde 1988 im Alter von 57 Jahren Krebs diagnostiziert. Während seiner Krankheit beschloss er, eine bronzene Schatzkiste zu verstecken, die ein Finder mitsamt Inhalt behalten dürfe, falls dieser über die Entschlüsselung eines von Fenn verfassten Rätsels in Versform den Weg zur Kiste findet. Die Kiste ist mit Goldstücken, seltenen Münzen und Relikten, Schmuck, Edelsteinen und einer Flasche, die Fenns Autobiographie enthält, gefüllt. Fenn hatte vor, den Schatz als sein Vermächtnis nach seinem Tod zu hinterlassen, überlebte seine Krankheit aber und versteckte den Schatz 2010 im Alter von 79 Jahren.

Im März 2013 gab Fenn bekannt, dass sich der Schatz in den Rocky Mountains nördlich von Santa Fe über 1500 Meter über dem Meeresspiegel befindet, nicht aber in Nevada, Idaho oder Kanada.<ref name="Hinweis1">Forrest Fenn Reveals New Clue In Hunt For Million-Dollar Treasure Chest (Video) abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).</ref> Am 27. März 2013 erklärte er, die Schatzkiste stehe in keiner Verbindung zu Häusern oder anderen von Menschen erbauten Strukturen.<ref name="Hinweis2">11th clue released in hunt for New Mexico treasure chest abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).</ref> Am 3. Mai 2013 gab er den Hinweis, dass der Schatz auf keinem Friedhof zu finden sei. Im Vormonat verhaftete die Polizei Rodrick Dow Craythorn, der den Schatz auf dem historischen Friedhof von Fort Yellowstone suchte und dort Gräber beschädigte.<ref name="Hinweis3">Another clue! New hint released for NM treasure seekers abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).</ref><ref>FORREST FENN TREASURE HUNTER DIGS HIMSELF INTO A FEDERAL SENTENCE abgerufen am 6. September 2026 (englisch).</ref>

Ende 2013 veröffentlichte Fenn sein Buch Too far for walk (dt. „Zu weit zum Laufen“), das eine Karte der Umgebung des Schatzes enthält. Im Januar 2015 erklärte Fenn in einem Interview, dass die Schatzkiste nass sei.<ref name="Hinweis4yout">The Searchers-New Mexico True Stories abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).</ref>

Auf der Suche nach dem Schatz kamen mindestens fünf Menschen ums Leben.<ref>Till Krause, Max Sprick: Auf Schatzsuche irgendwo in den Rocky Mountains. In: Tages-Anzeiger, 8. Juni 2020.</ref>

Am 6. Juni 2020 bestätigte Forrest Fenn, dass sein Schatz gefunden wurde. Ein Schatzsucher hatte ihm ein Foto der gefundenen Kiste zukommen lassen.<ref name="Hinweis4" /> Forrest Fenn starb am 7. September 2020 im Alter von 90 Jahren.<ref name="Tod" /> Der Finder, Jack Stuef, wurde gezwungen, seine Identität im Dezember 2020 preiszugeben, da die Anwältin Barbara Anderson aus Chicago den anonymen Finder und Forrest Fenn verklagte. Sie behauptete, sie habe das Rätsel gelöst, aber jemand habe ihr Handy gehackt und die Lösung gestohlen. Um dies zu prüfen, ordnete ein Bundesgericht an, Stuefs Namen offenzulegen. Stuef betonte, er habe die Frau nie im Leben gesehen. Die Anwältin ging leer aus.

Der Schatz befand sich im Bundesstaat Wyoming, nahe dem Yellowstone Park. Dies vermuteten viele zutreffend durch den Hinweis auf warmes Wasser im Gedicht. Der Fundort blieb geheim.<ref>Jack Stuef: A Statement on the Disclosure of My Identity. In: Medium. 7. Dezember 2020, abgerufen am 14. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Jack Stuef verkaufte die Truhe und deren Inhalt im Jahr 2022 in einer privaten Transaktion an die Tosuro Sagrado Holdings. Eine Online-Versteigerung von 476 Gegenständen, die in der Truhe gefunden wurden, brachte im gleichen Jahr 1,3 Millionen Dollar ein. Höchstpreise erzielte ein 549-Gramm-Goldnugget aus Alaska (55.200 Dollar) und ein mit Wachs versiegeltes Glasgefäß, welches angeblich Fenns Autobiografie mit 20.000 Wörtern enthielt (48.000 Dollar).<ref name="outsideonline"/> Nicht zum Verkauf standen die Truhe, ein Drachenarmband und eine Handvoll anderer Gegenstände.<ref name="artnet.com">Forrest Fenn’s Famed Treasure Chest, a $2 Million Hoard Discovered After a 12-Year Hunt, Is Heading to Auction. In: Artnet.com, 15. November 2022.</ref>

Fenns Gedicht[Bearbeiten]

In Fenns Kurzbiographie The Thrill of the Chase (dt. „Der Nervenkitzel der Jagd“), welche 2010 veröffentlicht wurde, ist ein Gedicht zu finden, das insgesamt neun Hinweise zum Aufenthaltsort des Schatzes beinhaltet. <poem> As I have gone alone in there And with my treasures bold, I can keep my secret where, And hint of riches new and old.

Begin it where warm waters halt And take it in the canyon down, Not far, but too far to walk. Put in below the home of Brown.

From there it’s no place for the meek, The end is ever drawing nigh; There’ll be no paddle up your creek, Just heavy loads and water high.

If you’ve been wise and found the blaze, Look quickly down, your quest to cease, But tarry scant with marvel gaze, Just take the chest and go in peace.

So why is it that I must go And leave my trove for all to seek? The answers I already know, I’ve done it tired, and now I’m weak.

So hear me all and listen good, Your effort will be worth the cold. If you are brave and in the wood I give you title to the gold. </poem>

Film[Bearbeiten]

  • Im Jahr 2015 starteten der österreichische Videoblogger Richard Haderer und der Radiomoderator Bernhard Vošicky eine Crowdfunding-Kampagne, um ihren Dokumentarfilm Projekt Silva<ref name="Hinweis7">Website mit Informationen zu dem Film (Archiv).</ref> zu finanzieren. Im Juni 2015 wurde die Kampagne erfolgreich abgeschlossen.<ref name="Hinweis8">Crowdfunding-Kampagne auf WeMakeit</ref> Die Produktion des Films startete im November 2015 in Österreich, im Mai 2016 begaben sich die beiden Protagonisten auf die Suche nach dem Schatz in die Rocky Mountains. Im November 2016 wurde der Film in Wien erstmals im Kino gezeigt.
  • Gold und Gier: Die Jagd nach Forrest Fenns Schatz. In: Netflix, 2025, 3 Teile.<ref>Netflix.com</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Forrest Fenn, Allen Polt, Addison Doty: The thrill of the chase : a memoir. One Horse Land & Cattle Co., Santa Fe 2010, ISBN 978-0-9670917-8-5.
  • Forrest Fenn: Too Far to Walk. One Horse Land & Cattle Co., Santa Fe 2013, ISBN 978-0-9670917-9-2.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />