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Schiebsdorf

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Schiebsdorf
Gemeinde Kasel-Golzig
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(111)&title=Schiebsdorf 51° 56′ N, 13° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(111) 51° 56′ 23″ N, 13° 44′ 39″ O
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Höhe: 55 m ü. NHN
Einwohner: 111 (31. Dez. 2024)<ref>Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg am 31. Dezember 2024 Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen im September 2026. (saved in Webarchiv)</ref>
Eingemeindung: 31. Dezember 2002
Postleitzahl: 15938
Vorwahl: 035474
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Schiebsdorf ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ortsteil der Gemeinde Kasel-Golzig im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Bis zur Eingemeindung nach Kasel-Golzig am 31. Dezember 2002 war Schiebsdorf eine eigenständige Gemeinde, die vom Amt Golßener Land verwaltet wurde.

Datei:Fotothek df rp-b 0800063 Kasel-Golzig-Schiebsdorf. Bockmühle, ruinös.jpg
Schiebsdorfer Bockwindmühle, steht heute rekonstruiert in Fürstlich Drehna

Lage[Bearbeiten]

Schiebsdorf liegt in der Niederlausitz und im Unterspreewald knapp zehn Kilometer nordöstlich von Luckau und zwölf Kilometer westlich von Lübben. Umliegende Ortschaften sind die zur Gemeinde Bersteland gehörenden Ortsteile Freiwalde im Norden und Niewitz im Osten, die zur Stadt Luckau gehörenden Ortsteile Kaden und Duben im Südosten, Freiimfelde und Karche-Zaacko im Süden und Kreblitz im Südwesten, der Gemeindehauptort Kasel-Golzig im Westen sowie der wiederum zur Gemeinde Bersteland gehörende Ortsteil Reichwalde im Nordwesten.

Schiebsdorf liegt an der Landesstraße 71 von Dahme nach Leibsch. Die Bundesstraße 115 von Lübben nach Jüterbog verläuft etwa zwei Kilometer nördlich des Dorfes. Die Bundesautobahn 13 (Berlin–Dresden) verläuft unmittelbar östlich von Schiebsdorf, die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle Freiwalde ist etwa drei Kilometer entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Schiebsdorf wurde erstmals am 20. Februar 1345 unter dem Namen Schirpsdorph in einer Urkunde erwähnt. Schiebsdorf ist als typisches wendisches Zeilendorf mit Wohnbebauung auf der einen und Stallungen auf der anderen Straßenseite angelegt. Arnošt Muka leitet den Ortsnamen vom sorbischen Begriff sypaś = „aufschütten“ ab.<ref name="slub">Arnošt Muka: Serbski zemjepisny słowničk. Budyšin, 1927, S. 83 (Digitalisat).</ref> Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde sorbisch gesprochen.

Nachdem Schiebsdorf zuvor mehrfach den Besitzer gewechselt hatte, war der Ort von 1572 bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein Ratsdorf der Stadt Luckau. Im Zuge der Bodenreform 1945 wurde das Land auf die Bauern des Dorfes aufgeteilt.<ref name="amt-unterspreewald">Gemeinde Kasel-Golzig, OT Schiebsdorf. In: unterspreewald.de. Amt Unterspreewald, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Mai 2018; abgerufen am 24. Juli 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.unterspreewald.de</ref>

Nach dem Wiener Kongress kam das vormals sächsische Schiebsdorf an das Königreich Preußen. Am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde dem neu gebildeten Kreis Luckau im Bezirk Cottbus zugeordnet. Nach der Wende lag Schiebsdorf im Landkreis Luckau in Brandenburg. Am 30. August 1992 schloss die Gemeinde sich dem Amt Golßener Land an. Nach der Kreisreform in Brandenburg am 6. Dezember 1993 kam Schiebsdorf schließlich zum neu gebildeten Landkreis Dahme-Spreewald. Am 31. Dezember 2002 wurde Schiebsdorf mit der bis dahin ebenfalls eigenständigen Gemeinde Jetsch nach Kasel-Golzig eingemeindet. Am 1. Januar 2013 wurde das Amt Golßener Land aufgelöst und Kasel-Golzig mit seinen Ortsteilen in das Amt Unterspreewald umgegliedert.<ref>Schiebsdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Anzahl Einwohner<ref name="StatBB">Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. (PDF; 331 kB) Landkreis Dahme-Spreewald. Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg, Dezember 2006, abgerufen am 24. Juli 2017.</ref>
Jahr 187518901910192519331939194619501964197119811985198919952001
Einwohner 138150131159160166214199148146137122112109118

Sehenswürdigkeiten und Tourismus[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Schiebsdorf – Sammlung von Bildern
  • Schiebsdorf auf der Webseite des Amtes Unterspreewald
  • Schiebsdorf in der RBB-Sendung Landschleicher vom 18. Februar 1996
  • Schiebsdorf, Webseite der Dorfgemeinschaft Schiebsdorf, abgerufen am 31. März 2019.

Nachweise[Bearbeiten]

<references />