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Schiefteller

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Schiefteller

Achimenes erecta, Kulturform

Systematik
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Gesneriengewächse (Gesneriaceae)
Unterfamilie: Gesnerioideae
Tribus: Gloxinieae
Gattung: Schiefteller
Wissenschaftlicher Name
Achimenes
Pers.

Die Pflanzengattung Schiefteller (Achimenes) gehört zur Familie der Gesneriengewächse (Gesneriaceae). Die etwa 24 bis 26 Arten kommen wild nur in der Neotropis vor. Einige Sorten, hauptsächlich von Hybriden unter Beteiligung mehrerer Arten, werden als blühende Zierpflanzen, vor allem als Zimmerpflanzen verwendet.

Datei:Achimenes cettoana in cultivation.jpg
Achimenes cettoana
Datei:Achimenes erecta.jpg
Illustration aus The Botanical Magazine, Volume 11 von Achimenes erecta
Datei:Achimenes grandiflora1scott.zona.jpg
Achimenes grandiflora am Naturstandort in Xochicalco, Morelos, Mexiko
Datei:Achimenes longiflora 02.JPG
Achimenes longiflora
Datei:Achimenes misera in cultivation.jpg
Achimenes misera
Datei:Achimenes patens 'Major' in cultivation.jpg
Achimenes patens
Datei:Achimenes skinneri in cultivation.jpg
Achimenes skinneri

Beschreibung[Bearbeiten]

Achimenes-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen meist terrestrisch. Sie bilden meist Rhizome als Überdauerungsorgane aus. Die oft unverzweigten Stängel sind aufrecht bis niederliegend. Die gestielten, meist gegenständig angeordneten, einfachen Laubblätter sind mehr oder weniger asymmetrisch. Der Blattrand ist oft gezähnt.

An den Blattachseln stehen die Blüten meist zu wenigen zusammen oder sie stehen einzeln. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind fünfzählig. Die fünf Kelchblätter sind frei. Die fünf Kronblätter sind röhrig oder tellerförmig verwachsen; von dem auffälligen, meist asymmetrischen „Teller“ stammt der Name. Die mit der Basis der Kronblätter verwachsenen vier Staubblätter hängen an den Spitzen zusammen. Der Fruchtknoten ist fast bis vollständig unterständig. Der Diskus ist glatt. Der gekrümmte Griffel endet in einer zweilappigen Narbe.

Es werden trockene, zweiklappige Kapselfrüchte gebildet, die viele winzige Samen enthalten.

Verbreitung[Bearbeiten]

Diese Gattung kommt nur in der Neotropis vor. Die meisten Arten gibt es in Mexiko und Zentralamerika. Dagegen reicht bei Achimenes longiflora das Areal bis Kolumbien und bei Achimenes erecta sogar bis Kolumbien und in die Karibik.<ref name="GRIN" />

Systematik[Bearbeiten]

Die gültige Erstbeschreibung der Gattung Achimenes erfolgte 1806 durch in Christian Hendrik Persoon in Synopsis Plantarum, 2, S. 164<ref>Christian Hendrik Persoon: Synopsis Plantarum, 2, 1806, S. 164 eingescannt bei biodiversitylibrary.org. </ref>. Typusart ist Achimenes coccinea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Scop.) Pers. heute ein Synonym von Achimenes erecta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lam.) H.P.Fuchs. Der gleiche Gattungsname Achimenes wurde auch von Patrick Browne 1756 und auch Vahl 1791 mit anderen Typusarten veröffentlicht. Synonyme für Achimenes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pers. sind: Amalophyllon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Brandegee, Cyrilla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L’Hér., Trevirana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Willd., Locheria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Regel, Guthnickia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Regel, Dicyrta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Regel, Eumolpe Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Decne., Scheeria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Seem., Plectoploma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hanst.

Arten und Hybriden[Bearbeiten]

Es gibt etwa 24 bis 26 Achimenes-Arten:

Dazu einige Hybriden aus gärtnerischer Kultur (Auswahl):

Es gibt auch Gattungshybriden (intragenerische Hybriden), beispielsweise ×Achimenantha Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.H.E.Moore.

Quellen[Bearbeiten]

  • Conrad V. Morton: Gesneriaceae in The Flora of Costa Rica. Volume 18, Field Museum of Natural History, Chicago, 1938, Seite 1140–1141.
  • Anton Weber & Laurence E. Skog: The Genera of Gesneriaceae von der Fakultät Botanik der Universität Wien & Department of Systematic Biology, Botany Smithsonian Institution, 2007: Achimenes.
  • Für Artenliste in Suchmaske Achimenes eingeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Achimenes bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Schiefteller (Achimenes) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien