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Schippbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schippbach
auch: Schippach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2384886
Lage Strom- und Heuchelberg

Baden-Württemberg

Flusssystem Rhein
Abfluss über Kirbach → Metter → Enz → Neckar → Rhein → Nordsee
Quelle Nordnordöstlich vom Großen Saukopf
49° 1′ 36″ N, 9° 1′ 44″ O
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Quellhöhe ca. 399 m ü. NHN<ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref>
Mündung Südöstlich von SpielbergKoordinaten: 49° 0′ 41″ N, 9° 0′ 15″ O
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Mündungshöhe 240 m ü. NHN<ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref>
Höhenunterschied ca. 159 m
Sohlgefälle ca. 51 ‰
Länge 3,1 km<ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref>
Einzugsgebiet 3,732 km²<ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref>

Der Schippbach, in der Gewässerkarte als Schippach bezeichnet, ist ein 3,1 km langer, linker und nordwestlicher Nebenfluss des Kirbachs in den Stadtgebieten von Bönnigheim und Sachsenheim im baden-württembergischen Landkreis Ludwigsburg, der rechtsseits kurz auch an das Gemeindegebiet von Cleebronn im Landkreis Heilbronn grenzt.

Geographie[Bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten]

Der Schippbach ist ein Bach des Strombergs.<ref name="BfL-161" /> Er entspringt nahe dem Hauptkamm der Berglandschaft etwa 650 m nordnordöstlich des Großen Saukopfs und etwa 300 nördlich der Pfeiferhütte auf einer Höhe von 399 m ü. NHN. Zunächst in westliche Richtung fließend, wendet sich der Bach nach 500 m Fließstrecke südwestlichen Richtungen zu. Nach etwa einem Drittel seiner Länge verlässt er den geschlossenen Wald, links folgt ihm aber noch lange der Waldrand. Ohne eine Ortschaft durchflossen zu haben, mündet der Schippbach nach 3,1 km Laufs bei der ehemaligen Schippenmühle etwa 600 m südöstlich von Spielberg auf 240 m ü. NHN linksseitig in den Kirbach. Bei einem Höhenunterschied von 159 m beträgt das mittlere Sohlgefälle 51,3 ‰.

Einzugsgebiet[Bearbeiten]

Der Schippach hat ein 3,732 km² großes Einzugsgebiet, das er über Kirbach, Metter, Enz, Neckar und Rhein zur Nordsee entwässert. Benachbarte Einzugsgebiete sind im Norden jenseits des Stromberg-Hauptkamms das des Herrenwiesenbachs zur Zaber, im Nordosten von ihm das des Geigersbachs, der über den Baumbach zum Necḱar entwässert. Diesseits des Hauptkamms entspringen im Osten der untere Enz-Zufluss Steinbachs und im Westen der Kirbach-Zufluss Meisenklinge.

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Das Einzugsgebiet liegt ganz im Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Der Bach läuft im Landschaftsschutzgebiet Ausläufer des Stromberges um Bönnigheim, Erligheim, Freudental, Löchgau und Kleinsachsenheim, das auch den größten Teil seines Einzugsgebietes umfasst. Nach dem Waldaustritt liegt im noch schmalen Flurschlauch am Bach das Naturdenkmal Quellgebiet im Schippachtal sowie rechts von ihm am Unterhang das Naturdenkmal Magerwiesen und Hecken im Gewann Schelterbronnen.<ref name="Schutzgebiete" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references>

   <ref name="BfL-161"><ref name="DE_BfL-161">Josef Schmithüsen: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 161 Karlsruhe. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1952. → Online-Karte (PDF; 5,1 MB)</ref></ref>
   <ref name="Schutzgebiete">Schutzgebiete nach den einschlägigen Layern auf: <ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref></ref>

</references>