Schlöh

Die Schlöh oder Schelha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); arabisch شلوح, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); Eigenbezeichnung Vorlage:ShiS-Tfng, Mehrzahl {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) sind ein Berbervolk in Marokko, das die Sprache Taschelhit spricht. Anders als das marokkanische Tamazight ist die Sprache der Schlöh keine der neben dem Arabischen offiziell anerkannten Berbersprachen Marokkos; dennoch verwenden die Schlöh in letzter Zeit zunehmend die Tifinagh-Schrift.<ref>Schlöh – Geschichte und Kultur</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Bereits die Phönizier schilderten den Westen Nordafrikas als bewohntes Gebiet und man trieb Handel mit den Einwohnern. Möglicherweise handelte es sich dabei um Vorläufer der Berber. Die Schlöh leben im Hohen Atlas und im Antiatlas. Ein Teil der Masmuda-Stämme ist nach dem 12. Jahrhundert in den Schlöh aufgegangen.
Musik und Tanz[Bearbeiten]
Wenn es um Berbermusik und -tanz geht, werden vor allem die Schlöh damit assoziiert, da sie – ähnlich wie die Rifkabylen und die Kabylen in Algerien – ihre Kultur in hohem Maße bewahren konnten, obgleich viele Berber in Nordafrika aufgrund des arabischen Nationalismus/Panarabismus zwangsassimiliert und arabisiert wurden.
Ein bekanntes Musikinstrument der Schlöh ist die einsaitige Spießgeige ribab; ferner spielen sie die dreisaitige gezupfte Kastenhalslaute gimbri.
Sonstiges[Bearbeiten]
Über einen Prozess der Sprachtransferenz wurde der Begriff chleuh zu einem abwertenden Begriff (vgl. Boche).
Literatur[Bearbeiten]
- René Euloge: Silhouettes du Pays Chleuh. De la Tighermt, Marrakesch 1951
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
- Berber. Königreich Marokko
- Ishelhiyen people. In: Encyclopædia Britannica online, 2008