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Schlackenbad

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Als Schlackenbad, Eisenbad oder Stahlbad bezeichnet man unter anderem Kur-Badeanlagen, die durch bei der Metallverhüttung entstehendes Prozesswasser gespeist werden. Auch Badeanlagen, die auf natürlichen Quellen über eisenhaltigem Heilwasser basieren, werden gelegentlich so bezeichnet.

Details[Bearbeiten]

Um die bei der Verhüttung von Kupfer oder Eisen entstehende Schlacke/Hochofenschlacke in als Baustoff nutzbares Granulat zu verwandeln, wird sie mit Wasser abgeschreckt. Das Wasser nimmt dabei aus der Schlacke Schwefel und andere Mineralien auf und hat damit eine ähnlich heilende Wirkung wie die bekannten Heilbadeanlagen. Durch die oft mehrfache Nutzung des Wassers im Granulationsprozess werden die Mineralien sogar stärker konzentriert als bei natürlichen Quellen.

Beispiele für Schlackenbäder sind

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Beispiele für Kuranstalt oder Badeanstalt mit natürlichem eisenhaltigem Heilwasser sind:

Literatur[Bearbeiten]

  • Vorlage:Krünitz
  • Von der Schlackenhalde zum Heilbad. In: Report, 12/2006, FEhS – Institut für Baustoff-Forschung e. V., Duisburg; ISSN 0948-4795; fehs.de (PDF).
  • Christian Kleinschmidt: Freibad Schallacker. In: Norbert Tempel (Hrsg.): Industriekultur in Dortmund. Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Dortmund 1991, ISBN 3-921980-33-X, S. 64.
  • Soziale Arbeit. Bochumer Verein, Bochum 1942, S. 51.

Weblinks[Bearbeiten]