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Schloss Lichtengraben

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Schloss Lichtengraben (2005)
Datei:Lehm-Kegelbahn im Schloß Lichtengraben, Bad St.Leonhard i.Lav. - Bezirk Wolfsberg.jpg
Lehm-Kegelbahn
Datei:Detailansicht Fenster im Schloß Lichtengraben - Bad St.Leonhard i.Lav. im Bezirk Wolfsberg.jpg
Glasmalerei

Das Schloss Lichtengraben steht rund 200 Meter talabwärts der Burgruine Painhof westlich auf der anderen Seite der Durchfahrtsstraße in der Ortschaft Lichtengraben in der Gemeinde Bad St. Leonhard im Lavanttal im Bezirk Wolfsberg in Kärnten. Das Schloss steht unter Denkmalschutz (Vorlage:BDA Objekt Ref/Wd Impl).

Geschichte[Bearbeiten]

Das Schloss wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Ersatz für die aufgegebene Burg Painhof errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert ausgebaut.

Im Jahre 1564 wurden ein Peter und ein Ehrenreich von Pain genannt. Von 1711 bis 1839 war das Schloss im Besitz der Familie Teuffenbach. Danach erfolgten oftmalige Besitzerwechsel. Ein Eigentümer war der 1921 verstorbene Industriekapitän Karl Neufeldt.

Architektur[Bearbeiten]

Das Schloss ist ein dreigeschoßiger Bau mit einem Attikageschoß um einen Innenhof. Es ist mit 1544 bezeichnet. An der Hauptfassade im Südosten besitzt das Schloss ein Rustikaportal und darüber in der Dachzone ein Uhrtürmchen. Am Gebäude sind mehrere Marmorreliefs eingemauert; im Arkadenhof unter anderem Meerjungfrauen und in der Einfahrt ein Relief zweier Männer mit Dolchen einen Rinderkopf haltend. Das Stiegenhaus im Hof wurde erst 1920 angebaut. In der Nordostecke des ersten Stocks befindet sich die ehemalige Kapelle mit schmalen Rundbogenfenstern.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Lichtengraben, Gemeinde Bad St. Leonhard, Schloss Lichtengraben. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Kärnten 2001. S. 457–459.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Schloss Lichtengraben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Lichtengraben. In: burgen-austria.com. Werner Hammerl (Hrsg.);

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