Schnackenwerth
Schnackenwerth Markt Werneck
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(388)&title=Schnackenwerth 50° 1′ N, 10° 8′ O
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| Höhe: | 229 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 5,02 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 388 (1. März 2011)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 97440 | |||||
| Vorwahl: | 09722 | |||||
Schnackenwerth ist ein Gemeindeteil des Marktes Werneck im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Schnackenwerth hat eine Fläche von 5,017 km². Sie ist in 1072 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4680,11 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Schnackenwerth (090931). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 19. Januar 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Januar 2026.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Das Pfarrdorf befindet sich vier Kilometer nordöstlich von Werneck an der Bundesstraße 19, westlich der Wern am Schleeriether Bach. Nachbarorte sind im Westen Egenhausen, Schleerieth und Rundelshausen, im Süden Werneck und Ettleben, im Osten Bergrheinfeld und im Norden Geldersheim. Die Stadt Schweinfurt liegt etwa acht Kilometer nordöstlich.
Geschichte[Bearbeiten]
Bei Schnackenwerth befindet sich eine heute kaum noch sichtbare Viereckschanze mit Keramikfunden aus der späten Latènezeit; es ist die nördlichste Viereckschanze in Bayern. Schnackenwerth wurde am 5. Februar 1015 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Urkunde vom 5. Februar 1015 = RI II,4 n. 1859 in: Regesta Imperii Online. Abgerufen am 5. Februar 2015.</ref> Historische Namen sind „Werede“, „Werda“ und „Weritha“, die vom althochdeutschen werid (Insel, erhöhtes Land) abgeleitet werden.<ref name ="Werneck">Gemeindeteil Schnackenwerth auf der Website des Marktes Werneck</ref> Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Werneck eingegliedert.
Baudenkmäler[Bearbeiten]
Das Ortsbild wird geprägt von der Pfarrkirche St. Andreas mit dem gut erhaltenen Gaden (ein einräumiges Haus) und dem Friedhof mit Kreuzweg und Friedhofskreuz. Daneben gibt es eine Feldkapelle mit einem Schmerzensweg und eine Lourdesgrotte. Weitere denkmalgeschützte Objekte sind der Gasthof und mehrere Bildstöcke. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Sport[Bearbeiten]
Der SV Schnackenwerth mit einem Sportplatz am Ortsausgang Richtung Bergrheinfeld hat Abteilungen für Korbball, Fußball und Pétanque.<ref>Website des SV Schnackenwerth</ref>
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Das Dorf ist von der Landwirtschaft geprägt, viele Einwohner sind als Pendler in der Schweinfurter Industrie tätig.<ref name ="Werneck"/>
Die Staatsstraße 2246, die Fortsetzung der Bundesstraße 19, führt westlich durch den Ort, von dort ist die gut einen Kilometer südlich des Ortes gelegene Bundesautobahn 70 über die Anschlussstelle Werneck (AS 3) erreichbar. Schnackenwerth ist an das Radwegenetz des Marktes Werneck angeschlossen.<ref name ="Werneck"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Björn-Uwe Abels: Die Viereckschanze bei Schnackenwerth In: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern 27 (1975) S. 284–286
Weblinks[Bearbeiten]
- Schnackenwerth auf werneck.de
- Vorlage:Bavarikon Ort
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Eckartshausen | Egenhausen | Eßleben | Ettleben | Mühlhausen | Rundelshausen | Schleerieth | Schnackenwerth | Schraudenbach | Stettbach | Vasbühl | Werneck | Zeuzleben